
Battlestar Galactica: 11 Fakten hinter den Kulissen
Edward James Olmos ließ sich vertraglich zusichern, dass keine seltsamen Aliens oder Monster vorkommen würden. Im Mittelpunkt sollte das menschliche Drama bleiben.

Battlestar Galactica (2004): Edward James Olmos am Greenscreen-SetBild: Wikimedia Commons · Bob Bekian from Thousand Oaks Ca., USA, CC BY-SA 2.0 Bei Laura Roslins Krebsdiagnose landet vor dem großen Fenster die Serenity aus Joss Whedons Firefly: Der Aufbruch der Serenity (2002).

Battlestar Galactica (2004): Porträt von Mary McDonnellBild: Wikimedia Commons · Miguel Discart & Kiri Karma, CC BY-SA 2.0 Der Sender zweifelte zunächst an Tricia Helfer als Nummer Sechs: Sie war als Model bekannt, Schauspielerfahrung hatte sie kaum. Ihre Leistung überzeugte dann so sehr, dass die Marketingkampagne ganz auf die Figur zugeschnitten wurde.

Battlestar Galactica (2004): Tricia Helfer im roten KleidBild: IMDb Papier, Fotos, Bücher und Rahmen haben abgeschnittene Ecken. Michael Rymer soll damit das englische cut corners aufgegriffen haben, also das Sparen beim Miniserienbudget. Das Gestaltungsmerkmal blieb, wurde aber zur Last: Für jede Folge mussten sämtliche sichtbaren Dokumente zugeschnitten werden. Die Produzenten sprachen später von einer Idee, die damals gut geklungen habe.

Battlestar Galactica (2004): Papierstapel auf der Battlestar GalacticaBild: IMDb Die Vereinten Nationen widmeten der hochgelobten Serie ein für Fernsehserien beispielloses Symposium. Diskutiert wurden Rasse, Geschlecht, Sexualität, Religion und Terrorismus mit ihrem Gegenwartsbezug. Ronald D. Moore, David Eick, Mary McDonnell und Edward James Olmos nahmen teil; Fan Whoopi Goldberg moderierte die eigens organisierte Runde.

Battlestar Galactica (2004): Mary McDonnell spricht ins MikrofonBild: Wikimedia Commons · Ken Conley from Mountain View, USA, CC BY-SA 2.0 Staffel eins war mit über 3 Millionen Zuschauern durchgehend die quotenstärkste Sendung des Sci-Fi Channel. Selbst um 22 Uhr schlug sie Star Trek: Enterprise (2001), das UPN freitags schon um 20 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen zeigte.

Battlestar Galactica (2004): Edward James Olmos am DrehortBild: Wikimedia Commons · Bob Bekian from Thousand Oaks Ca., USA, CC BY-SA 2.0 Der Hörer auf der Galactica-Brücke gehört zum US-Armee-Feldtelefon TA-1, das seit dem Koreakrieg eingesetzt wird.

Battlestar Galactica (2004): Offizier auf der Galactica-BrückeBild: IMDb Adamas Rasierspiegel ist IKEAs Modell Fräck. Der Name klingt ähnlich wie frak, der verbreitete Fluch im Battlestar-Galactica-Universum.

Battlestar Galactica (2004): Adamas Bademantel und KabinenfotoBild: Wikimedia Commons · John Seb Barber from Leeds, UK, CC BY 2.0 Ronald D. Moore und David Eick entwickelten Geschichten nach eigener Aussage weitgehend improvisierend. Anders als etwa bei Lost (2004) planten sie keine jahrelangen Bögen, sondern gingen von aktuellen Episodenthemen aus und suchten unerwartete Richtungen.

Battlestar Galactica (2004): David Eick auf dem Comic-Con-PanelBild: IMDb Der WGA-Streik 2007–2008 unterbrach die letzte Staffel. Weil die Fortsetzung unsicher war, entstand Sometimes a Great Notion als mögliches faktisches Serienfinale. Danach ließ der Sci-Fi Channel weiterdrehen, bis Ronald D. Moores gewünschtes Ende erreicht war.

Battlestar Galactica (2004): Battlestar Galactica Dragon-Con-PodiumBild: Wikimedia Commons · John Manard, CC BY-SA 4.0 Adamas Feuerzeug stammt von einem Flohmarkt.

Battlestar Galactica (2004): Donnelly Rhodes und Nicki Clyne mit ZigaretteBild: IMDb