Deadpool: 200 Fakten hinter den Kulissen
(bei etwa 1 Std. 5 Min.) Etwa bei 1 Stunde und 5 Minuten bezeichnet Deadpool Blind Al, als er über sie spricht, als seine "Robin", nur eben "schwarz, alt und in ihn verliebt" – eine Anspielung auf Batmans Gefährten. Anschließend dreht er das Ganze in einen Witz über die homoerotischen Untertöne, die viele in der klassischen TV-Serie Batman (1966) ausgemacht haben.
(bei etwa 29 Min.) Als Colossus zu Russell sagt: "Komm ruhig mit, oder es gibt Ärger", rufen Russell und Deadpool, er habe den Satz aus RoboCop (1987) geklaut. Es ist die zweite Referenz auf den Film – die erste findet sich in Deadpool (2016), als Deadpool an Colossus gefesselt ist und sagt: "Tot oder lebendig, du kommst mit mir."
(bei etwa 22 Min.) Etwa bei 22 Minuten, nachdem Vanessa und Wade Skee-Ball gespielt und ihre Gewinnmarken gegen Preise eingetauscht haben, hängt hinter dem Tresen ein großer Stoffhund in Deadpool-Kluft. Das ist eine Anspielung auf Dogpool, die Hundeversion von Deadpool aus einem alternativen Universum.
(bei etwa 59 Min.) Etwa bei 59 Minuten, als Wade und Weasel auf den Spitznamen "Deadpool" kommen, sagt Wade "Captain Deadpool" – eine Anspielung auf die Comics, in denen Wade kurz darüber nachdachte, seinem Namen ein "Captain" voranzustellen.
Blind Al benutzt noch immer dieselbe Pistole, die Wade sich in Deadpool bei ihr geliehen hat.
Als ihm bei der TVA der Time Ripper gezeigt wird, witzelt Wade: "Was zum MacGuffin ist das?". Der Begriff, bekannt gemacht von Alfred Hitchcock, bezeichnet ein Element der Filmhandlung, das die Geschichte oder die Motivation der Figuren vorantreibt, für sich genommen aber unbedeutend ist.
(bei etwa 4 Min.) Etwa bei 4 Minuten trägt Deadpool in einer der Szenen der Eröffnungsmontage High Heels und eine blonde Perücke. Das ist eine direkte Anspielung auf Lady Deadpool.
Die Szene mit dem stalkenden Pizzaboten stammt direkt aus Ausgabe #10 der Deadpool-Comics von 2008 – der einzige Unterschied: Im Film spielt sie, bevor Wade zu Deadpool wurde, in den Comics war er bereits im Kostüm.
Im ersten Trailer ist Wade wie Bob Ross verkleidet und parodiert Bob Ross: The Joy of Painting (1983), inklusive der Titelmelodie der Show und zahlreicher zu Memes gewordener Motive aus Ross' Sendung wie den "happy trees". Zu den Farben, die er nach eigener Aussage verwendet, gehören Clockwork Orange, Girls of Indigo, Soylent Green, Men in Black, Doc Brown, Betty White, Red Dit und Pretty 'n Pink.
Ryan Reynolds hat erklärt, Deadpool werde die letzte Comicfigur sein, die er je verkörpern wird. Gegen künftige Deadpool-Fortsetzungen und/oder Cameos hat er jedoch nichts einzuwenden.
Die Szene, in der Deadpool und die Mitglieder der X-Force aus dem Flugzeug springen, ist ein dezenter Hinweis darauf, dass Ryan Reynolds im echten Leben ausgerechnet Flugangst hat – er sprang einmal Fallschirm, und sein Schirm öffnete sich beim ersten Versuch nicht.
Als Titel waren offenbar Deadpool 3, Deadpool and Friends und das herrlich pathetische Deadpool and Friend im Gespräch. Laut Ryan Reynolds hieß der Film bis kurz vor dem ersten Teaser-Trailer Deadpool and Friend, als ein Produzent offenbar sagte: "Das ist doch lächerlich, das versteht keiner."
Ryan Reynolds stellte eine Deadpool 2-Playlist zusammen, die im Writers' Room lief. Einige Songs daraus schafften es in den Film.
Deadpools Wunsch, ein unschuldiges Kind zu beschützen, aus dem womöglich ein mutierter Antichrist wird, stammt aus dem Kid-Apocalypse-Handlungsbogen in Uncanny X-Force. Die Handlung weist zudem mehrere Ähnlichkeiten mit dem Science-Fiction-Film Looper (2012) auf.
Eine Variante kam nicht über das Konzeptstadium hinaus: eine Verschmelzung von Deadpool und Wolverine. Der Concept Artist David Masson, der vor Deadpool 3 als Kostümillustrator für die Marvel-Studios-Produktionen WandaVision (2021) und Thor: Love and Thunder (2022) tätig war, präsentierte auf Instagram neues Concept Art des Wade-Wilson-Wolverine. "Wolverinepool! Oder Wolverpool, Deadverine?", schrieb Masson zu dem Post, der ein Konzept der Kostümdesignerin Mayes C. Rubeo zeigt. "Eine der Varianten, die es leider nicht in den Film geschafft hat." In einem weiteren Post deutete Masson andere Deadpool-Varianten an, die es nicht in die Endfassung schafften, darunter Punkpool, ein Lucha-libre-Deadpool, und Grannypool, die Bea Arthur zu ähneln scheint (Wade bezeichnet sich selbst als Fan von The Golden Girls (1985)).
Hugh Jackman nannte 48 Hrs. (1982), Midnight Run (1988), The Odd Couple (1968) und Planes, Trains & Automobiles (1987) als Inspirationen für seine Darstellung. Besonders motiviert, die Rolle des Wolverine erneut zu übernehmen, war er, nachdem er das erste Deadpool (2016) gesehen hatte – obwohl er erst 3 Tage zuvor aus der Rolle ausgestiegen war.
Auf Anregung des Compositing-Supervisors von Weta FX bei Deadpool 2 (2018) untersuchte das Visual-Effects-Studio, wie maschinelles Lernen die Gesichtsanimation von Deadpools Maske im Film unterstützen könnte. Laut VFX-Supervisor Daniel Macarin lautete die Idee: "Was wäre, wenn wir die Tonspur nehmen und sie so verarbeiten, dass wir alle finalen Keyframes mit ähnlichen Tonhöhen- und Lautstärkepegeln betrachten und versuchen herauszufinden, wie die Gesichtsperformance hätte aussehen sollen?" Das Ergebnis lieferte eine Schätzung, wie Deadpools Maske angesichts des eingegebenen Dialogs aussehen könnte. Die Animation in Nuke konnte dies dann als Ausgangspunkt für die finale, fein abgestimmte Animation nutzen. Interessanterweise erwies sich dieser Machine-Learning-Ansatz beim Audio als äußerst wertvoll für Umgebungsreize, wie Macarin erklärt: "Immer wenn jemand eine Autotür zuschlägt oder man im Hintergrund eine Explosion hört, zuckt das Auge ein wenig oder zuckt zusammen. Das hätten wir normalerweise nicht von Hand animiert, weil es einfach nicht Teil des Dialogs ist. Aber mit diesen Machine-Learning-Pfaden, die Tausende von Keys hatten, konnte man herunterskalieren, was sie taten, und man bekam diese wirklich sehr schöne Umgebungsbewegung im Gesicht, die ihm ein viel natürlicheres Gefühl gab und es dem Künstler ersparte, Tausende winziger Mikro-Keys zu setzen, um diese wirklich subtilen Bewegungen hinzubekommen. Das verlieh der Figur etwas mehr Leben als eine reine Gesichtsperformance."
Hugh Jackman sagte, nach Logan (2017) sei er wirklich fertig mit Wolverine gewesen. Dann bedauerte er diese Aussage, nachdem er das erste Deadpool (2016) gesehen hatte, und brachte gegenüber Ryan sein Interesse an einem Aufeinandertreffen der beiden Figuren auf der großen Leinwand zum Ausdruck. Auf die Frage, warum er für diesen Film zurückkehrte, sagte er schlicht: "Ich wollte es einfach tun, und ich spürte es im Bauch", und ergänzte, er habe die bestmögliche Zeit überhaupt an einem Filmset haben wollen, gemeinsam mit Ryan Reynolds. Ebenso wollte Reynolds seit dem ersten Deadpool-Film an der Seite von Jackman arbeiten und war traurig, als Jackman die Rolle aufgab.
(bei etwa 31 Min.) Etwa bei 31 Minuten, als Deadpool mit dem Kind interagiert, das Müsli isst und erwähnt, es sei nur ein X-Men-Anwärter, signiert Wade die Müslischachtel als Ryan Reynolds, während auf der Schachtel zugleich ein Bild von Wolverine prangt.
Die Stiefel, die Deadpool trägt, sind schwarze Nike SFB's, ein bei den US-Streitkräften beliebter Stiefel. Oder auch Tactical-5.11-Flyweight-Stiefel.
(bei etwa 30 Min.) In X-Men Origins: Wolverine (2009) trägt Deadpool nicht sein Markenzeichen, das rote Kostüm, sondern erscheint als entstellter, oberkörperfreier, kahler Mann mit zugenähtem Mund. Zudem besitzt er zwei ausfahrbare Katanas, die in seinen Unterarmen stecken. Als Referenz an diesen früheren Film gibt es eine Szene, in der diese Version von Deadpool kurz als Actionfigur zu sehen ist.
(bei etwa 44 Min.) Etwa bei 44 Minuten, als Wade versucht, Ajax' echten Namen zu erraten, lautet einer seiner Vorschläge (mit britischem Akzent vorgetragen) "Basil Fawlty". Das ist eine Figur aus der britischen TV-Sitcom Fawlty Towers (1975), berühmt geworden durch John Cleese. John Cleese ist eines der Gründungsmitglieder von Monty Python. Im ganzen Film finden sich Anspielungen auf Monty-Python-Sketche, insbesondere auf den Schwarzen Ritter aus Monty Python and the Holy Grail (1975) (als Deadpool gegen Colossus kämpft) und auf The Four Yorkshiremen (als Wade und Vanessa versuchen, sich mit ihren tragischen Kindheiten gegenseitig zu übertreffen).
(bei etwa 27 Minuten) Bei etwa 27 Minuten erzählten Ryan Reynolds und Regisseur David Leitch auf dem Kommentar zu Deadpool 2 eine Geschichte zu der Szene, in der der Merc' With the Mouth, der inzwischen im X-Mansion wohnt, versehentlich Cerebro zerstört. Und das war nicht nur eine Szene im Film, sondern tatsächlich passiert. "Es hat uns immer gefallen, die Idee, dass er Cerebro im Grunde missbraucht und nicht weiß, wofür es eigentlich gut ist", sagte Leitch. "Das war an dem Tag ein echter Unfall", entgegnete Reynolds. "Ich wollte das überhaupt nicht machen. Es ist einfach abgebrochen." "Es war lustig, wir haben tatsächlich ... Das stammt aus dem Archiv", ergänzte Leitch. Reynolds sagte, sie hätten es in letzter Sekunde im Archiv gefunden, was sich letztlich als nachteilig für das Stück Mutanten-Ortungstechnik erwies. "Du hast also tatsächlich ein historisches X-Men-Requisit kaputt gemacht", scherzte Leitch. "Oh toll. Toll!", sagte Reynolds lachend. "Ich bekomme einen scharf formulierten Brief von Patrick Stewart." "Wir drehten gerade [X-Men: Dark Phoenix (2019)] und dachten uns: 'Okay, wir machen schnell was für Deadpool 2'", sagte X-Men-Star Evan Peters über die Szene im Gespräch mit CinemaBlend. "Und ich dachte: 'Oh, das ist großartig!' Ich dachte, das kommt am Ende des Films im Abspann, so als lustiges Easter Egg. Und wir hatten viele verschiedene Versionen, wie sie die Tür öffnen und sich uns zuwenden. Aber die, die sie genommen haben, war ziemlich locker und kam in der ersten Hälfte des Films, da dachte ich: 'Oh, Jesus, das ist irgendwie seltsam.'"
(bei etwa 1 Std. 27 Min.) Bei etwa 1 Stunde und 27 Minuten sagt Deadpool (Ryan Reynolds) im Kampf gegen Juggernaut spöttisch: "Hey, großer Kerl. Die Sonne geht schon richtig unter". Das ist das Mantra, mit dem der Hulk in Avengers: Age of Ultron (2015) beruhigt wird, wo es von Reynolds' Ex-Frau Scarlett Johansson gesagt wurde.
Deadpool tanzt zu *NSYNCs "Bye Bye Bye" (2000). Ryan Reynolds spielte in Blade: Trinity (2004) an der Seite von Jessica Biel; sie ist die Ehefrau von Justin Timberlake, der Mitglied von *NSYNC war und das Lied sang.
Es gab eine Diskussion darüber, ob Deadpool/Wade in der Eröffnungssequenz einen Joint oder eine Zigarette rauchen sollte, doch man entschied sich für Letzteres, weil die Botschaft darin viel eher "Ich hasse mich, ich will sterben" lautet, als es ein Joint nahelegen würde.
In den Comics ist Domino eine langjährige Verbündete und Ex-Freundin von Cable, der Deadpool hasst. Im Film wird sie als Verbündete von Deadpool eingeführt, die gegen Cable arbeitet.
Im ganzen Film zieht sich ein Running Gag zwischen Cable und Deadpool darüber, ob Dubstep in der Zukunft noch populär ist. Diese Szenen kommen, bevor Skrillex' "Bangarang" einsetzt.
In X-Men (2000) sagt Wolverine über die Anzüge des Teams: "Ihr geht tatsächlich in diesen Dingern nach draußen?", worauf Cyclops antwortet: "Was wäre dir lieber? Gelber Spandex?" Der Realfilm-Wolverine sollte erst in diesem Film in seinem ikonischen gelben Kostüm auftreten, 24 Jahre nach dem Start des ersten X-Men-Films. Regisseur Shawn Levy sagte: "Wie der Rest der Welt habe ich zwei Jahrzehnte darauf gewartet, Wolverine in einem ganzen Film mit Deadpool zu sehen, und ich weiß nicht, ob das unsere letzte Chance auf Wolverine auf der Leinwand ist, also wollte ich verdammt noch mal sicherstellen, dass wir das alte Gelb und Blau wenigstens einmal bekommen, und dass wir es richtig hinbekommen." Hugh Jackman sagte: "Wie haben wir das nie gemacht? Es sah so richtig aus, es fühlte sich so richtig an. Ich dachte: 'Das ist er.'" Es gab Pläne, den gelben Anzug in Wolverine: Weg des Kriegers (2013) zu zeigen, aber die Idee wurde verworfen.
Wegen der Animation, die für Deadpools Maske und Colossus nötig war, hatten Rhett Reese und Paul Wernick mehr Freiheit als sonst, das Drehbuch während der Postproduktion weiter anzupassen. Ryan Reynolds nahm neue Dialogzeilen mit seinem iPhone auf und nahm die Zeilen dann in einer zusätzlichen Dialogaufnahme-Session erneut auf, als der Film fertig war. Zu den nach dem Dreh hinzugefügten Zeilen gehörte Reynolds' Imitation des natürlichen australischen Akzents von Wolverine-Star Hugh Jackman sowie eine weitere, in der Deadpool fragt, ob die Figur Professor X zu diesem Zeitpunkt der X-Men-Zeitlinie von James McAvoy oder Sir Patrick Stewart gespielt wird, was für viele Zuschauer zu einer Lieblingszeile des Films wurde.
Ryan Reynolds wollte diesen Film als absichtlich schlechten Fake-Film namens "Alpha Cop" herausbringen, über zwei Typen, die sich ein Gehirn teilen und zusammen "den perfekten Cop" ergeben. Er ließ sogar ein Poster anfertigen mit dem Slogan "Two Cops, One Brain, All Balls". Fünf Minuten nach Beginn dieses Fake-Films würden die Marvel-Studios-Vorspänne erscheinen und Deadpool & Wolverine beginnen.
Dies ist der erste X-Men-Film, in dem weder Wolverine noch Professor X persönlich auftreten. Höchstens werden beide erwähnt, und Wade trägt einen Ausschnitt von Hugh Jackmans Gesicht als Maske.
An Halloween verkleidete sich Ryan Reynolds als Deadpool. Aufnahmen davon sind auf YouTube zu sehen und sind im Bonusmaterial der Blu-ray des Films enthalten.
Als Deadpool und Wolverine im Honda Odyssey kämpfen, schlägt Wolverine Deadpools Gesicht gegen das Autoradio, wodurch das Radio den Sender wechselt, was auf einen Teil der ikonischen Eröffnungskampfsequenz im allerersten Deadpool (2016) verweist.
Er wurde erstmals Fan von Deadpool, als er einen Comic fand, in dem Deadpool sich selbst als "Ryan Reynolds gekreuzt mit einem Shar-Pei" beschreibt.
(bei etwa 40 Min.) Bei etwa 40 Minuten wurde Deadpools Anspielung auf den Film 127 Hours (2010) etwas gekürzt, um einen Verweis auf dessen Star James Franco zu entfernen, den er als Harry Osborn bezeichnete. Das geschah, um Auseinandersetzungen mit Sony zu vermeiden, das damals noch die Rechte an Spider-Man hielt.
Am 12. Mai 2018 besuchte Reynolds während der Promotion für Deadpool 2 (2018) in Berlin ein Fußball-Bundesliga-Spiel zwischen Hertha BSC und RB Leipzig. Im Gespräch mit dem Sportjournalisten Jens Westen von Sky Germany vor dem Spiel verriet Reynolds, dass er von 6 bis 16 Jahren ein begeisterter Fußballspieler war. Er sagte, er habe mit viel Ehrgeiz gespielt, habe aber früh erkennen müssen, dass er nie gut genug sein würde, um eine Karriere als Profisportler anzustreben.
Zazie Beetz interpretiert ihre Figur als Einzelkind, das eine "Art Geschwisterbeziehung" zu Deadpool entwickelt, mit "diesem Hin und Her an Wortgefechten, bei dem sie sich seinen Scheiß nicht gefallen lässt".
(bei etwa 40 Min.) Bei etwa 40 Minuten, als Colossus einen gefesselten Deadpool hinter sich herzieht, sagt Deadpool: "Tot oder lebendig, du kommst mit mir." Das ist eine Anspielung auf RoboCop (1987), da Colossus in seiner Metallform ist.
Ryan Reynolds behielt sein Deadpool-Kostüm nach Drehschluss. Streng genommen bat er nicht darum, und er gab auch niemandem die Gelegenheit, es ihm wegzunehmen. Als 20th Century Fox davon erfuhr, ließ das Studio ihn es einfach behalten.
Der Film enthält mehrere Anspielungen auf Deadpools Pansexualität. Der erste Film wurde dafür kritisiert, sie zu ignorieren.
(bei etwa 1 Std. 11 Min.) Bei etwa 1 Stunde und 11 Minuten sagt Wade beim Anblick des Juggernaut, es sei "schon immer ein Traum von mir gewesen, mich in deinem Helm gespiegelt zu sehen, während du mit mörderischer Absicht auf mich zustürmst", was ziemlich genau das Cover von "Deadpool: Sins of the Past" (einer Miniserie von 1994) #2 beschreibt.
(bei etwa 30 Min.) Bei etwa 30 Minuten, als Deadpool Colossus' Leistengegend berührt und "Papa" sagt, verweist das sowohl auf den Missbrauch, den er in jungen Jahren erlebte, als auch darauf, dass Colossus als väterliche Figur auftritt und Ratschläge gibt.
(bei etwa 31 Min.) Etwa bei Minute 31 in Deadpool (2016) macht Deadpool eine Bemerkung darüber, dass eine "Superheldenlandung" hart für die Knie ist. In diesem Film vollführt Deadpool die Landung und verzieht das Gesicht vor Schmerz.
Es sollte einen Running Gag geben, bei dem Wade und die anderen Barbesucher Geld darauf wetten, wie Amy Winehouse sterben würde. Das wurde gestrichen, weil Winehouse tatsächlich einige Zeit nach dem Schreiben des Drehbuchs starb, wodurch der Witz sowohl irrelevant als natürlich auch taktlos wurde.
(bei etwa 1 Std. 15 Min.) Deadpool sagt zu Domino: "Klappe, schwarze Black Widow". Das ist eine Anspielung auf Scarlett Johansson, die Black Widow spielt und die echte Ex-Frau von Ryan Reynolds ist.
(bei etwa 15 Min.) Bei etwa 15 Minuten, während des James-Bond-artigen Vorspanns, trägt Deadpools Pistole eine Gravur um die Mündung: "Smile. Wait for the flash."
Im Trailer "Meet Cable" schreit Deadpool die Visual-Effects-Abteilung an: "Es ist ein Metallarm! Es ist nicht so, als wollten wir einen Schnurrbart entfernen!", eine Anspielung auf Henry Cavills berüchtigte CGI-Schnurrbart-Entfernung in Justice League (2017). Deadpool verkleidet seine Actionfigur wie Woody aus Toy Story (1995). Die Actionfiguren haben außerdem "Wade" auf einem ihrer Füße geschrieben, genau wie Woody "ANDY" auf seiner Unterseite stehen hat. Deadpool ruft "Fuck it, I'll do it myself!" und sagt der Cable-Actionfigur, er habe die "Eier", ihm zu helfen, eine Anspielung darauf, dass Cables Darsteller Josh Brolin im Monat vor dem Kinostart dieses Films auch Thanos in Avengers: Infinity War (2018) spielte.
Deadpool sagt, Wolverine werde anfangen, den gesamten zweiten Akt von The Music Man zu singen. Hugh Jackman (Wolverine) spielte Harold Hill in The Music Man am Broadway.
Über die Make-A-Wish Foundation bat der 13-jährige Connor McGrath, ein todkranker Fan aus Edmonton, darum, im Januar an der Sonderveranstaltung zu Deadpool (2016) teilnehmen zu dürfen, die sich als eine der beiden Sondervorführungen für die Fans in New York und Los Angeles entpuppte. Wegen der Schwere seiner Erkrankung konnte er nicht kommen. Ryan Reynolds erfuhr von seiner Geschichte, reiste nach Edmonton und überraschte ihn mit einer privaten Sondervorführung des Films. Reynolds sagte, der Junge sei der erste Mensch überhaupt gewesen, der den Film gesehen habe. Sie blieben in Kontakt, bis Connor wenige Monate später verstarb. Reynolds erwies ihm auf seinen Social-Media-Seiten die letzte Ehre.
Deadpool/Wade und Cable sind die einzigen Figuren im Film, die die vierte Wand durchbrechen. Cable scheint der Einzige zu sein, der bemerkt, wenn Deadpool/Wade zum Publikum spricht.
Ryan Reynolds trat als Deadpool in einem Video des YouTube-Kanals Screen Junkies mit dem Titel Deadpool (feat. Deadpool) (2016) auf.
Dies ist Ryan Reynolds' fünfter Auftritt in einem Comic-Film und sein zweites Mal als Wade Wilson. Zuvor war er Marvel Comics' Hannibal King in Blade: Trinity (2004), Wade in X-Men Origins: Wolverine (2009), DC Comics' Hal Jordan in Green Lantern (2011) und Dark Horse Comics' Nick Walker in R.I.P.D. (2013).
Deadpool war in seiner ursprünglichen Form lediglich ein Klon der DC-Comics-Figur Deathstroke (alias Slade Wilson) aus der Feder von Rob Liefeld, einem der am schärfsten kritisierten Comic-Schaffenden des Comic-Booms der Neunziger. Erst als andere Autoren und Zeichner der Figur ihre eigene Note gaben, wurde er zu dem Deadpool, den die Fans kennen und lieben.
(bei etwa 1 Std. 14 Min.) Bei etwa 1 Stunde und 14 Minuten beschreibt Deadpool es, ein Hemd und keine Hose zu tragen, als "Full Winnie-the-Pooh" – eine Anspielung darauf, dass Pooh meist nur mit einem roten Hemd und ohne Hose zu sehen ist.
(bei etwa 1 Std. 3 Min.) Bei etwa 1 Stunde 3 Minuten stiehlt Wade einen roten Roller, um den Gefangenentransport zu verfolgen – ein Fahrzeug, das mit ihm verbunden ist, seit er 2002 solo ging.
Im Musikvideo zum Song "Ashes", der im Vorspann von Deadpool 2 (2018) verwendet wird, bedauert Wade, sich nicht wegen eines Songs an *NSYNC gewandt zu haben. *NSYNCs Single "Bye Bye Bye" ist im Vorspann dieses Films zu hören.
(bei etwa 7 Min.) Bei etwa 7 Minuten wird Deadpool, während er in einem mit Schlägern gefüllten Auto kämpft, ein paar Mal der Kopf ins Radio geschlagen, wodurch der Sender wechselt. Dabei zeigt einer der Sender, die er kurz durchzappt, für einen Sekundenbruchteil das alte Szenenwechsel-Logo aus der Adam-West-Ära der Batman (1966)-Serie. Das ist eine kleine Verbeugung vor den frühen Tagen des Superhelden-Booms.
Zur Vorbereitung auf den Film engagierte Ryan Reynolds (Wade Wilson/Deadpool) einen Schwertmeister, der ihn trainierte.
Für Deadpools vernarbtes Aussehen wollte Regisseur Tim Miller, dass er "verdammt furchtbar" aussieht, um seine Wut im Film zu rechtfertigen, während Maskenbildner Bill Corso etwas Spielraum hatte, weil er in den Comics "alles von einer verrotteten Leiche bis zu einem Typen mit ein paar Falten im Gesicht" ist. Corso nahm die Beschreibung der Figur im Drehbuch als entstellt zur Kenntnis, wollte aber auch, dass er "immer noch irgendwie charmant und ikonisch" wirkt. Er wollte Vergleiche mit Freddy Krueger vermeiden und ließ sich von Sin City (2005) inspirieren. Das fertige Make-up erforderte 9 Silikonprothesen, die Ryans Reynolds' Kopf bedeckten, und das Auftragen dauerte mehrere Stunden. Für die Szene, in der die Figur nackt ist, brauchte es 6 Stunden, um das Ganzkörper-Make-up auf Reynolds aufzutragen. Corso beschreibt das Make-up der übrigen Figuren des Films als "...ziemlich einfach. Tim wollte es wirklich geerdet halten".
Ryan Reynolds wurde für seine Darstellung von Wade Wilson/Deadpool, einer Marvel-Comics-Figur, in diesem Film für einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller in einer Komödie oder einem Musical nominiert. Zwar verlor er gegen Ryan Gosling für La La Land (2016), doch man sah ihn Andrew Garfield leidenschaftlich küssen, genau als Gosling die Bühne betrat, um den Preis entgegenzunehmen. Ironischerweise wurde über diesen Moment am Ende mehr gesprochen als über den eigentlichen Sieg. Garfield verkörperte Peter Parker/Spider-Man, ebenfalls eine Marvel-Figur, in The Amazing Spider-Man (2012) und The Amazing Spider-Man 2 (2014) an der Seite seiner damaligen Freundin und Goslings La La Land (2016)-Co-Star Emma Stone. In den Comics haben Deadpool und Spider-Man häufig zusammengearbeitet und daraus eine widerwillige, enge Freundschaft entwickelt.
Josh Brolin ist mit nur 5'10" für die Rolle des Cable eher klein, verglichen mit seinem Comic-Gegenstück, das stattliche 6'8" misst. Ansonsten trifft er Aussehen und Persönlichkeit jedoch perfekt, und aus diesem Grund wurde er besetzt. Die Filmemacher greifen das im Film mit Deadpools Witz über diesen Größenunterschied auf.
(bei etwa 37 Min.) Etwa bei Minute 37 sieht man Deadpool – nur im Super Duper Cut – beim Lesen von "The Canadian Mounted". Es ist dasselbe Buch, das John Candy in Planes, Trains & Automobiles (1987) liest, als Steve Martin ihn am Flughafen entdeckt. John Candy und Ryan Reynolds sind zudem beide Kanadier.
(bei etwa 1 Std. 22 Min.) Bei etwa 1 Stunde 22 Minuten wurde – nur im Super Duper Cut – eine Zeile herausgeschnitten, in der Deadpool nach dem Einrenken seines Kopfes sagt: "Suck it Mel Gibson" – eine Anspielung auf den Gag mit der ausgekugelten Schulter in Lethal Weapon (1987) –, doch im Extended Cut ist sie wieder enthalten.
(bei etwa 29 Min.) Deadpool erwähnt, er sehe aus, als sei er "von einem radioaktiven Shar-Pei gebissen" worden. In einer Ausgabe des Deadpool-Comics stellt Deadpool fest, er sehe aus wie eine Kreuzung aus Ryan Reynolds und einem Shar-Pei.
Dass Deadpool im finalen Kampf mit einem Ziegelstein kämpft, war Ryan Reynolds' Idee am Drehtag.
Das Deadpool-Kostüm hatte ursprünglich eine Muskelschicht darunter, die aber entfernt werden musste: Ryan Reynolds war so muskulös, dass das Kostüm ihm nicht nur zu eng war, sondern ihn auch übermäßig groß wirken ließ.
Die durchlöcherten Zielscheiben in Deadpools Schlafzimmer sind Schießqualifikations-Ziele der RCMP. Ryan Reynolds' Vater und Bruder sind Mounties.
In Deadpool (2016) bricht sich Deadpool beide Hände und ein Bein, wird von Colossus in Handschellen gelegt und erfährt, dass dieser ihn zu Xavier bringen will – darauf fragt Deadpool: „McAvoy oder Stewart? Diese Zeitlinien sind verwirrend.“ Dieser Film liefert uns eine Antwort: Es ist James McAvoy, nachdem Patrick Stewart in Logan: The Wolverine (2017) seine letzte Rolle als Professor gespielt hat (abgesehen von einem kurzen Auftritt in Doctor Strange in the Multiverse of Madness (2022)).
Während der frühen Entwicklung des Films wollten mehrere Schauspieler (darunter Hugh Jackman selbst), dass ihre Figuren an der Seite von Deadpool die vierte Wand durchbrechen, um den komödiantischen Ton des Films zu verstärken. Ryan Reynolds lehnte diese Idee jedoch ab, da er befürchtete, dass jeder, der nicht die Titelfigur ist, mit selbstbezogenen Witzen ihn weniger unverwechselbar machen und ihm seinen Status als unzuverlässiger Erzähler nehmen würde (Jackman bekommt allerdings in der "Schalten Sie Ihr Handy aus"-Botschaft des Films die Gelegenheit, die vierte Wand zu durchbrechen).
Im Musikvideo zum Originalsong des Films, "Ashes" von Céline Dion, verweist Wade auf Titanic (1997) und stellt nach dem Anblick von Céline fest, dass sie wahrscheinlich zu gut für seinen blöden Film ist, und sagt plötzlich: "God, I should have asked N Sync." Céline verwechselt Deadpool zudem mit Spider-Man. Céline geht nur bis elf.
Ryan Reynolds verriet der Vogue, dass die Verwandlung in Deadpool schwierig ist, dessen Haut durch das qualvolle Weapon-X-Programm vernarbt und verzerrt ist. "Sie reißen dir das Gesicht ab, während sie runterkommen", erklärte er über das Spezialeffekt-Make-up, mit dem der verstörende Look erzielt wird, "also mache ich im Grunde, was die leitenden Künstler mir sagen, einschließlich der Verwendung dieser speziellen Feuchtigkeitscreme, die für Verbrennungen gedacht ist. Mein Produkt der Wahl, ein 30-Dollar-Balsam von Vitaminerals mit den Vitaminen C, D, E, A und Panthenol, um meine Haut zu pflegen [es ist etwas intensiver]." Was den Rest seiner Hautpflegeroutine angeht, ist er entschieden pflegeleichter: "Ich arbeite im Showbusiness, also sollte ich auf die nächste Stufe gehen und eine wirklich umfangreiche, differenzierte Routine haben, aber abgesehen davon habe ich keine. Manchmal an einem superkalten Wintertag klaue ich, was meine Frau in ihren Schubladen hat, und schmiere es mir drauf. Ich weiß vielleicht nicht genau, was es ist, aber ich achte darauf, dass 'Feuchtigkeitscreme' draufsteht. Ich schichte auch keine Produkte auf, um den Alterungsprozess zu bekämpfen; was das würdevolle Altern angeht, beklage ich nie einen Geburtstag. Wir alle wollen irgendwann alte Leute sein, also kann man das Älterwerden auch genießen. Ich finde es sexy, [das Altern] anzunehmen, statt dagegen anzukämpfen."
(bei etwa 1 Std. 8 Min.) Bei etwa 1 Stunde 8 Minuten stammt der Gag, bei dem Deadpool Cables Kugel mit einem Schwert stoppt und dann beide benutzt, um mehrere Kugeln zu "stoppen", nur um festzustellen, dass viele davon seinen Körper durchdrungen haben, vom Stunt-Team. David Leitch lehnte ihn zunächst ab, weil er für eine dramatische Sequenz zu komisch sei, doch als er ihn Ryan Reynolds zeigte, fand der Schauspieler ihn urkomisch. Die gesamte Sequenz ist eine Anspielung auf eine berüchtigte Szene in X-Men Origins: Wolverine (2009), in der die verwässerte Version von Deadpool (ebenfalls von Reynolds gespielt) auf diese Weise zahlreiche Kugeln erfolgreich abwehrte.
Einer der wenigen Schauspieler, die in Filmen nach Comics sowohl aus dem Katalog von Marvel Comics (X-Men Origins: Wolverine (2009) und Deadpool (2016)) als auch von DC Comics (Green Lantern (2011)) mitgespielt haben.
Ryan Reynolds beschreibt Deadpools Fähigkeit, die vierte Wand zu durchbrechen, als Spiegelbild der heutigen Zeit: "Ich glaube, Deadpool kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, weil er zu dieser Generation spricht, die all diese Comicverfilmungen gesehen und genossen hat; er spricht zu ihnen, als wäre der Typ im roten Anzug einer von ihnen. Es ist, als würde man sich einen DVD-Kommentar von jemandem anhören, der sich in der Popkultur auskennt, ziemlich witzig und ein bisschen unverschämt ist und Dinge sagt, die man selbst nicht sagen würde."
(bei etwa 1 Std. 20 Min.) Etwa bei 1 Stunde und 20 Minuten sagt Deadpool vor dem finalen Kampf: "Zeit, die Chimi-Fucking-Changas zu machen!" Chimichangas sind nicht sein Lieblingsessen; in den Comics erklärte er, er mag einfach, wie es klingt – sein Lieblingsessen sind tatsächlich Pfannkuchen.
(bei etwa 3 Min.) Etwa bei 3 Minuten steht auf dem chinesischen Schild hinter Deadpool, als er auf dem Dach ist, wörtlich "Dead Pool" oder "Pool des Todes" auf Chinesisch; die Autoren waren sich nicht sicher, was davon zutrifft.
Frühe Drehbuchfassungen enthielten einen Witz, bei dem enthüllt werden sollte, dass Deadpools Maske eigentlich eine im Laden gekaufte Spider-Man-Maske war, die auf links gedreht worden war. Vermutlich wurde das wegen möglicher rechtlicher Probleme gestrichen, da die Filmrechte an Spider-Man bei Sony Pictures Studios und später teilweise bei Walt Disney Studios lagen.
Logans Adamantium-Schädel aus der Eröffnungssequenz des Films trägt die Seriennummer "24601"; das ist die Gefangenennummer von Jean Valjean, den Hugh Jackman in Les Misérables (2012) verkörperte. Regisseur Shawn Levy bestätigte, dass das Easter Egg beabsichtigt war, und gab auf Twitter zu: "Wir haben uns gefragt, wer das wohl als Erstes bemerkt!" Es ist bereits das zweite Mal, dass das Deadpool-Franchise auf 24601 anspielt, denn die Nummer stand auch auf der von Wade handgezeichneten Karte in Deadpool 2 (2018).
(bei etwa 15 Min.) Etwa bei 15 Minuten sind die Eröffnungscredits des Films im Stil eines James-Bond-Films gestaltet, wobei Deadpool sowohl den Actionhelden als auch die sexy 'Bond-Girls' spielt. Außerdem werden die Mitglieder des Produktionsteams statt mit ihren echten Namen mit humorvollen oder beleidigenden Beschreibungen genannt.
(bei etwa 1 Std. 35 Min.) An einer Stelle nennt Deadpool Negasonic "Sabrina - total verhext". Ryan Reynolds spielte Seth im Film Sabrina - total verhext (1996).
In den Comics der späten 90er Jahre bekam Deadpool einen Erfinder als Assistenten namens "Weasel". T.J. Millers Figur Weasel vereint Eigenschaften dieser Figur mit denen der Deadpool-Nebenfigur "Patch".
Während der Dreharbeiten besuchte Ryan Reynolds über die Make-A-Wish-Stiftung kranke Kinder als Deadpool.
Es gab Pläne für eine Fortsetzung von X-Men Origins: Wolverine (2009), in der Deadpool zurückkehren sollte. Wegen der gemischten Kritiken und des schwachen Einspielergebnisses jenes Films wurde die Fortsetzung jedoch verworfen und zu diesem Quasi-Reboot umgearbeitet.
(bei etwa 39 Min.) Etwa bei 39 Minuten ruft Deadpool, nachdem er sich die Hand gebrochen hat, als er Colossus schlagen wollte: "Oh, Canada." Das ist eine Anspielung auf Wade Wilsons kanadische Herkunft, und auch Ryan Reynolds selbst ist Kanadier. "O Canada" ist die Nationalhymne Kanadas.
Die Deadpool-Maske wird animiert, wenn Deadpool spricht. Damit die Visual-Effects-Künstler bei Weta eine Grundlage haben, spielt Ryan Reynolds jede Szene einmal ohne Maske, sodass sein Gesicht für die Effektteams vollständig sichtbar ist und als Basis für die Animation der Maske dient. Reynolds sagt, das Schauspielen in der Maske sei etwa 20-30 % größer als er es normalerweise tun würde, damit die Performance durchkommt.
Obwohl es im Film kaum zu erkennen ist, twitterte Ryan Reynolds ein Bild von der Unterseite von Deadpools beiden Katanas. Auf jedem Schwertgriff sind die Wörter "Bea" und "Arthur" in Gold eingraviert. In der Eröffnungssequenz sind sie deutlich zu sehen, als die Schwerter an Deadpool vorbeischweben.
(bei etwa 1 Std. 4 Min.) Etwa bei 1 Stunde und 4 Minuten sagt Deadpool, als er sich über Dominos Kräfte beschwert, das müsse die Idee eines Künstlers gewesen sein, "der nicht mal Füße zeichnen kann". Rob Liefeld, Mitschöpfer von Domino und Deadpool, wird weithin verspottet und kritisiert, weil er es vermeidet, Füße und Hände von Figuren zu zeichnen. Angeblich fand er den Witz auch großartig.
Ursprünglich sollte Wade bestimmte Sequenzen in einem Wassertank haben, bevor sie gestrichen wurden. Ryan Reynolds kann lange unter Wasser die Luft anhalten, und er schreibt das seiner Großmutter zu, die "bei genau dieser Disziplin bei den Olympischen Spielen war, ich habe wohl irgendeine seltsame genetische Eigenheit von ihr geerbt".
Laut Ryan Reynolds heißen Deadpools Schwerter "Bea" und "Arthur". In den Comics war Deadpool bekanntlich vernarrt in Bea Arthur, als sie noch lebte. Außerdem trägt er bei seinem Date mit Vanessa ein Shirt mit Arthur darauf.
In der ungarischen Version des Films wird Ryan Reynolds von demselben Schauspieler synchronisiert, der Chris Hemsworth in Furiosa: A Mad Max Saga (2024) seine Stimme lieh, weshalb Deadpool beim Betreten der Void sagt: "Das ist voll Mad Max. Aber dann müsste ich eigentlich Thor synchronisieren."
(bei etwa 17 Min.) Etwa bei 17 Minuten sitzt der Schöpfer von Deadpool als Gast an der Bar, als Wade zwei Leute anspricht: "Buck... Liefeld."
(bei etwa 6 Min.) Etwa bei der 6-Minuten-Marke ist Wades Flucht vor einer Armee von Kriminellen, bei der er Dopinder aus der Ferne zuruft, das Taxi zu starten, bevor er hineinspringt und kopfüber landet, direkt von Indiana Jones' Flucht im Action-Prolog von Raiders of the Lost Ark (1981) übernommen.
(bei etwa 15 Min.) Etwa bei 15 Minuten trägt Wade in den Szenen mit dem stalkenden Pizzaboten ein T-Shirt mit einem Porträt von Bea Arthur auf der Vorderseite. Das ist eine Anspielung darauf, dass Deadpool in den Comics eine Schwäche für Bea Arthur und The Golden Girls (1985) hat. Laut Ryan Reynolds im Blu-ray-Kommentar kostete es 10.000 Dollar (die an eine wohltätige Organisation gingen), um die Genehmigung zur Verwendung des Bildes zu bekommen.
Eine frühe Drehbuchfassung des Films aus dem Jahr 2018 sah einen Roadtrip zwischen Deadpool und Wolverine vor, mit einer verschwommenen Handlung im Stil von Rashomon (1950).
(bei etwa 40 Min.) Etwa bei 40 Minuten wird Deadpool, nachdem Colossus ihn auf der Brücke gefangen genommen hat, gesagt, man bringe ihn zum Professor – eine Anspielung auf das Oberhaupt der X-Men, Charles "Professor X" Xavier. Deadpool antwortet: "McAvoy oder Stewart?" – gemeint sind James McAvoy und Sir Patrick Stewart, die beide in früheren X-Men-Filmen Professor X verkörperten, unter anderem gleichzeitig in X-Men: Days of Future Past (2014).
An Halloween 2015 zog er als Figur Deadpool mit Kindern von Tür zu Tür und warb damit für seine Rolle als Titelheld in Deadpool (2016).
Ryan Reynolds war schon lange ein großer Fan der Figur Deadpool, bevor das Studio diesen Film überhaupt in Betracht zog, und er hatte die Comics fast ein Jahrzehnt lang gelesen. Seine Chance, Wade Wilson in X-Men Origins: Wolverine (2009) zu spielen, bekam er – und er mag die Art, wie dieser Film ihn darstellte, überhaupt nicht. Er beschloss, diesen Film teilweise zu produzieren und mitzufinanzieren, sowohl um sich selbst den Wunsch zu erfüllen, seine Lieblingscomicfigur zu spielen, als auch als Entschuldigung an andere Fans, die vom vorherigen Film enttäuscht waren.
Deadpools Kostüm hat einen helleren Rotton und größere Augenpartien als frühere Anzüge. So sah Deadpool in den Comics der 1990er Jahre aus.
Im Trailer und im Film bittet Wade Wilson: "Macht den Superanzug nicht grün – oder animiert!" Das ist eine Anspielung auf Ryan Reynolds' frühere Rolle als DC-Comics-Superheld Green Lantern (2011), dessen grüner Anzug ein Spezialeffekt war und kein echtes Kostüm, das Reynolds anziehen konnte. In einer gelöschten Szene auf der Blu-ray des Films macht sich Deadpool noch mehr über das Kostüm lustig.
Das Make-up für das vernarbte Gesicht dauerte gegen Ende von Deadpool 2 zwei Stunden. Bei Deadpool (2016) waren es dreieinhalb Stunden.
Nicieza St. ist eine Ausfahrt, die auf der Autobahn ausgeschildert ist. Das ist eine Hommage an Deadpool-Autor und -Mitschöpfer Fabian Nicieza.
Ryan Reynolds beschreibt Deadpools Fähigkeit, die vierte Wand zu durchbrechen, als Spiegel seines Witzes: "Er ist witzig und bissig und ein bisschen ein verrückter Kerl. Aber er versucht auch nicht, gemocht zu werden, er will absichtlich alle nerven."
Laut Ryan Reynolds ist Deadpool definitiv pansexuell.
Deadpool-Schöpfer Rob Liefeld hat offen zugegeben, dass er den Namen für die Figur dem letzten Dirty-Harry-Film The Dead Pool (1988) entnommen hat.
Am 1. April 2015 postete Ryan Reynolds auf Twitter, der Film werde eine PG-13-Freigabe erhalten, was bei den Fans für Empörung sorgte, da die Figur Deadpool oft flucht und brutale Gewalt verübt. Noch am selben Tag bestätigte Reynolds, dass es sich um einen Scherz handelte und der Film eine R-Freigabe bekommen würde.
(bei etwa 40 Min.) Etwa bei 40 Minuten sagt Deadpool, als er sich die Hand absägt und das Blut Colossus ins Gesicht spritzt: "Are you there God? It's me, Margaret." Das ist der Titel eines Coming-of-Age-Romans von Judy Blume, in dem es zentral darum geht, dass ein Teenager-Mädchen ihre erste Periode bekommt.
Im Trailer erwähnt Deadpool kurz den Film Eine für 4 (2005). Ryan Reynolds' Ehefrau Blake Lively spielte damals in diesem Film mit.
(bei etwa 22 Min.) Etwa bei Minute 22, als Wade zum ersten Mal im X-Men-Anwesen aufwacht, trägt er ein weißes T-Shirt mit einem Bild von zwei Katzen und den Worten „Olivia and Meredith - friends furrrever“. Olivia und Meredith sind die Katzen der Popsängerin Taylor Swift, die mit Ryan Reynolds (Wade) und seiner Frau Blake Lively befreundet ist. Swift baute sogar die Stimme von Reynolds und Livelys ältester Tochter James in einen ihrer Songs, „Gorgeous“, ein. Außerdem lieh sich Swift Reynolds' Deadpool-Anzug für Halloween 2016.
(bei etwa 39 Min.) Etwa bei Minute 39 ist die Szene, in der sich Deadpool die Hände und das Bein bricht, nachdem er versucht hat, Colossus zu schlagen und zu treten, von einer ähnlichen Szene aus Die Ritter der Kokosnuß (1975) inspiriert, in der König Arthur gegen den Schwarzen Ritter kämpft. König Arthur schlägt dem Schwarzen Ritter nacheinander die Gliedmaßen ab, doch der Schwarze Ritter wehrt sich weiter.
Wie schon im ersten Film macht Deadpool/Wade Anspielungen auf seine Ähnlichkeit mit dem Schauspieler Ryan Reynolds.
(bei etwa 1 Std. 16 Min.) Etwa bei 1 Stunde und 16 Minuten läuft ein Teil der Musik von Basic Instinct (1992) über den Basic Instinct-Gag (1992), bei dem Wade langsam die Beine übereinander und wieder auseinander schlägt.
(bei etwa 57 Min.) Etwa bei Minute 57 erklärt Deadpool während der Planungsbesprechung mit X-Force, dass sie die Straße „Gerry Duggan Way“ nutzen werden. Gerry Duggan ist zum Zeitpunkt der Filmveröffentlichung der Autor von Deadpools Soloserie.
Fakten mit Spoilern
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Als Nicepool versucht, die vierte Wand zu durchbrechen und dabei Deadpools Stil nachzuahmen, nennt er Selbst ist die Braut (2009), die beliebte romantische Komödie mit Ryan Reynolds und Sandra Bullock.
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Ganz am Ende des Abspanns ist „For Henry Delaney“ zu sehen. Das ist eine berührende Hommage an Rob Delaneys 2-jährigen Sohn Henry, der 2018 tragisch an einem Hirntumor starb. Rob Delaney spielt Deadpools Freund Peter in dem Film.
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Wesley Snipes war stolz auf seine Zeit als Blade, glaubte aber nicht an eine Chance, jemals wieder in die Rolle zurückzukehren, zumal nach Blade: Trinity (2004) bekannt wurde, dass er sich am Set nicht mit Ryan Reynolds verstanden hatte. Allerdings haben sowohl Reynolds als auch Snipes seitdem behauptet, diese angebliche „Fehde“ sei von den Medien überbewertet worden (während sie fröhlich mitspielten), und habe mehr mit Snipes' Method Acting und seiner Unzufriedenheit mit dem Film zu tun gehabt als mit einer persönlichen Abneigung gegen Reynolds. Tatsächlich sagte Reynolds, er betrachte Snipes als „Marvel Daddy“, dessen Blade (1998) den Markt für Superhelden geschaffen habe, und als die Produktion von Deadpool 3 grünes Licht bekam, rief er Snipes an und bot ihm an, die Rolle erneut zu spielen. Obwohl Snipes Zweifel an der Zustimmung von Disney und Marvel hatte, willigte er ein und sagte: „Wenn man nach 20 Jahren aus heiterem Himmel einen Anruf von Ryan Reynolds bekommt, sagt man: ‚Okay, den Anruf muss ich annehmen. Mal sehen, worum es geht.‘“ Der Film macht sich über ihre vermeintliche Feindschaft lustig, indem Blade zu Deadpool sagt: „I don't like you“, worauf dieser erwidert: „Never did“. Zudem könnte die Zeile eine doppelte Bedeutung haben und auch auf die Beziehung zwischen Blade und Hannibal anspielen, Reynolds' Figur in Blade 3. Es gibt eine Szene, in der Hannibal zu einer anderen Figur sagt, Blade möge ihn nicht, und sie stimmt zu.
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Der Vorspann, in dem Deadpool Logans Leiche benutzt, um die TVA-Agenten abzuwehren, ist mit *NSYNCs „Bye Bye Bye“ unterlegt. Das ist eine subtile Anspielung auf X2: X-Men United (2003), wo Logan mehrere Soldaten abwehrt, die das X-Mansion stürmen, und dann mit mehreren Schülern in einem Auto flieht. Pyro (Aaron Stanford), der sagt, er hasse unangenehme Stille, schaltet dann das Radio ein, aus dem „Bye Bye Bye“ erklingt, das von einem genervten Logan sofort wieder ausgeschaltet wird.
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Eine Szene, die nach Testvorführungen aus dem Film geschnitten wurde, war eine Post-Credits-Szene, in der Deadpool in der Zeit zurückreist, um ein Baby Adolf Hitler zu töten. Man entschied, dass die Szene das Publikum zu „squeamish“ machte, was nicht das Gefühl war, mit dem die Kreativen die Zuschauer aus dem Film entlassen wollten. Der Film hatte ursprünglich keine Post- oder Mid-Credits-Szenen; die Hitler-Szene und die anderen Zeitreise-Mid-Credits-Szenen wurden während zusätzlicher Dreharbeiten gedreht. Letztere entstanden, als jemand vorschlug, das Zeitreisegerät zu nutzen, um reale Fehler wie Ryan Reynolds' Rolle in Green Lantern (2011) zu korrigieren, was die Autoren für „die lustigste Idee überhaupt und eine großartige Idee für das Ende des Films“ hielten. Zusätzliches Material des X-Force-Teams wurde für die Vermarktung des Films gedreht, um zu verbergen, dass die Mehrheit der X-Force als Witz sofort im Film getötet wird. Dank Deadpools Maske konnte das Kreativteam den Dialog der Figur bis zur offiziellen Fertigstellung des Films ändern; Reynolds nutzte diese Gelegenheit, um so lange wie möglich neue Witze in den Film einzubauen. David Leitchs erste Schnittfassung des Films war etwa zwei Stunden und zwölf Minuten lang, und mit „nips and tucks“ wurde die Laufzeit auf die finalen zwei Stunden reduziert.
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Eine der Deadpool-Varianten, die das Deadpool Corps bilden, trägt die walisische Nationalflagge auf der Brust. Dieser besondere Deadpool, im Abspann Welshpool genannt, wird von Paul Mullin gespielt, einem Stürmer von Wrexham AFC, einem Mitglied des Fußballclubs, an dem Ryan Reynolds Miteigentümer ist. Zufälligerweise ist Welshpool auch der Name einer tatsächlichen Stadt in Wales.
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Als Deadpool zur Erde-616 reist, um von Happy Hogan interviewt zu werden, zeigt ein Kalender kurz das markierte Datum „MAR 14 2018“. Das ist knapp einen Monat vor Thanos' Snap aus Avengers: Infinity War (2018), der am 26. April 2018 geschah.
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Ryan Reynolds gab zu, während der Dreharbeiten nicht gewusst zu haben, wie die Portale des MCU genannt werden, und dachte sich stattdessen einen lustigen Spitznamen für sie aus. Er sagte: „Irgendwann nennt Deadpool das Portal einen ‚Marvel Sparkle Circle‘, vor allem weil ich beim Schreiben nicht wusste, wie es tatsächlich heißt. Einer meiner Lieblingsteile dieser ganzen Erfahrung ist, Leute bei Marvel es ebenfalls ‚Marvel Sparkle Circle‘ nennen zu hören. So traurig es sein mag, ich glaube, es ist meine stolzeste Leistung.“
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Ryan Reynolds durfte wegen des Streiks der Writers Guild keine Dialoge improvisieren. Darauf wird im Film angespielt, als Wade und Dopinder Buck davor warnen, zu improvisieren.
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Die „Like A Prayer“-Sequenz entstand, bevor Wolverine Teil der Geschichte wurde. Die ursprüngliche Idee sah vor, dass Colossus stirbt und Deadpool gegen Zombies kämpft.
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Als Deadpool Wolverine bittet, ihm aufzuhelfen, liegt zu seiner Linken ein Marvel-Comic von Secret Wars (2015).
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Als Ajax/Francis Vanessa vor der Endschlacht auf das Dach des Helicarriers bringt, trägt sie einen roten Mantel mit weißem Besatz. Das ist Wades Jacke, die er zu Beginn des Films trägt. Vanessa hatte sie behalten und regelmäßig getragen, selbst nachdem Wade sie verlassen hatte und sie ihn für tot hielt.
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(bei etwa 18 Min.) Früh im Film entfernt Deadpool in Blind Als Haus eine Diele, um eine von zwei Tüten Kokain zu holen, die neben etwas mit der Aufschrift „cure for blindness“ liegt. Das ist eine Anspielung auf den ersten Film, in dem Deadpool Blind Al erzählt, er habe 116 Kilo Kokain irgendwo in ihrem Haus versteckt, direkt neben dem Heilmittel gegen Blindheit.
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Auf einem Ladenschild steht „Liefeld's Just Feet“. Das ist eine Anspielung auf „Deadpool“-Schöpfer Rob Liefeld, der für seine Zeichnungen mit unnormalen Körperproportionen berüchtigt ist, insbesondere bei den Füßen.
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Deadpool erwähnt Gossip Girl (2007), in der Ryan Reynolds' Frau Blake Lively mitspielte. Deadpool sagt: „The human body has 206 bones, 207 if I'm watching Gossip Girl.“
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Nathan Fillion spricht Headpool, ein Mitglied des Deadpool Corps. Headpool ist ein fliegender abgetrennter Zombiekopf. Diese Besetzung erinnert an Fillions Rolle als sprechender abgetrennter Zombiekopf in der Netflix-Horror-Comedy-Serie Santa Clarita Diet (2017).
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Nicepool ist die einzige Deadpool-Variante mit einem gepanzerten Kostüm. Das liegt daran, dass er der einzige ohne Heilungsfaktor ist.
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Die beiden Handfeuerwaffen, die Deadpool benutzt, sind IWI (Israel Weapon Industries) Desert Eagle Mark XIX .50 Action Express mit Picatinny-Schienen über dem Lauf. Sie sind an ihren Sicherungen erkennbar, die von der ursprünglichen Mark XIX-Produktion übernommen wurden; die in den USA hergestellte Magnum Research-Version hat dagegen die „teardrop“-Sicherung der ursprünglichen Mark I. Die in den Filmen verwendeten Desert Eagles haben das Kaliber .50 AE, was an Aufnahmen der Patronenhülsen (mit deutlich sichtbarem .50 AE) und dem Fehlen von Rillen an den Läufen erkennbar ist. Seltsamerweise sind seine Desert Eagles nicht voll geladen, da er im Kampf auf der Autobahn sagt, er habe „12 bullets“. Er feuert 6 Schuss aus jeder Waffe ab, bevor sie leer sind. Desert Eagle-Pistolen im Kaliber .50 AE fassen 7+1 Patronen. Außerdem ist an einer anderen bemerkenswerten Stelle jedes Zündhütchen der abgeschossenen Hülsen mit der Nummer der abgefeuerten Patrone markiert (von 12 bis 1).
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Bei etwa 1 Std. 27 Min. spiegelt Colossus' Rückkehr zum finalen Kampf die Szene aus dem ersten Film wider, in der Wade und Vanessa wieder zueinanderfinden: Wade steckt etwas Scharfes im Kopf, im Hintergrund läuft ein Liebeslied, alles ist in Zeitlupe, und Wade macht eine unpassende sexuelle Geste.
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Als Wade im Gefängnis das dämpfende Halsband trägt, kehrt sein Krebs mit voller Wucht zurück. Er erbricht sich ständig, hustet und kann kaum noch laufen. Im ersten Film wird es zwar nicht ausdrücklich gesagt, doch Wades Selbstheilungskräfte halten seinen Krebs in Schach, die Krankheit ist jedoch zu weit fortgeschritten, um vollständig geheilt zu werden. Sein Körper kämpft ununterbrochen dagegen an, doch der Krebs wächst im gleichen Tempo nach, sodass die Symptome sofort wieder einsetzen, sobald seine Regeneration vorübergehend gestoppt wird.
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Im Januar 2012 wurde ein 3-minütiger Testfilm gedreht, um die Studioleitung davon zu überzeugen, das Projekt weiterzuverfolgen. Am 1. August 2014 wurde das Material der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und aufgrund der überwältigend positiven Reaktionen der Fans ging der Film schließlich in Produktion. Das Material kam so gut an, dass ein Teil davon für den eigentlichen Film nachgedreht wurde – darunter die Eröffnungsszene mit Deadpool auf der Autobahn, die zum Kampf im Auto führt.
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Als Deadpool auf The Cavillrine trifft, sagt er zu ihm: „Wir werden dich viel besser behandeln als diese Arschlöcher die Straße runter.“ Das ist eine offensichtliche Spitze gegen Henry Cavills Probleme mit Warner, während er in der DCEU Superman spielte.
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Deadpool trägt einen Kaffeebecher mit der Aufschrift „I like me.“ Das ist eine Anspielung auf John Candys „I like me“-Rede in Ein Ticket für zwei (1987), die Ryan Reynolds als große Inspiration für diesen Film nennt.
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Bei etwa 1 Std. 50 Min. nennt Deadpool in der Mid-Credits-Szene Negasonic Teenage Warhead „Eleven“, wegen ihrer früheren Igelfrisur und ihrer Mutantenkräfte, die denen von Eleven (Millie Bobby Brown) aus Stranger Things (2016) ähneln.
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Als Deadpool und Logan ihren Kampf beginnen, schlägt Logan Deadpools Kopf gegen das Autoradio, das die ersten Töne von „The Greatest Show“ aus Greatest Showman (2017) spielt – ein Lied, das vor allem von Hugh Jackman stammt –, bevor es zu „You're the One That I Want“ aus Grease (1978) wechselt. Eine der Deadpool-Varianten ist wie Jackmans Figur P.T. Barnum in Greatest Showman (2017) gekleidet.
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Im ganzen Film wirft Deadpool dem Studio vor, nicht genug Geld für diverse Elemente des Films zu haben. Tatsächlich kürzte Fox Studios das Budget in letzter Minute um 7 Millionen Dollar, was mehrere Umschreibungen nötig machte. Gestrichen wurden unter anderem eine Motorradverfolgungsjagd zwischen Wade und Francis, zusätzliche benannte Schurken und mehrere Actionszenen. Bei Letzteren wurden die Kämpfe verkleinert, indem Deadpool vergisst, seine Munitions- und Waffentaschen mitzubringen.
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Bei etwa 30 Min. ist ein X-Men Origins Deadpool-Spielzeug zu sehen, und man hört Wade sagen: „Mein wertvollster Besitz!“ – woraufhin das Spielzeug beiseitegeworfen wird und klar wird, dass er sein Wham!-Album meint. Das ist eine Anspielung darauf, wie schlecht die Deadpool-Version aus X-Men Origins: Wolverine (2009) aufgenommen wurde.
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In der Eröffnung des Films metzelt Deadpool eine Gruppe von TVA-Beamten nieder, während er die komplette Choreografie der Hitsingle *NSYNC: Bye Bye Bye (2000) aufführt. Ryan Reynolds hat zwar öffentlich die Fähigkeiten des Tänzers Nicholas Pauley gelobt, der den Großteil des Tanzes in der Szene übernahm, doch Co-Autor Paul Wernick sagte, es gebe einige Einstellungen, in denen Reynolds im Anzug die Moves macht. Er ergänzte: „Ich glaube, er hat einige gemacht. Aber ich habe Ryan tanzen sehen – er tanzt nicht so gut wie dieser Tänzer.“
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Regisseur David Leitch nannte die Dynamik zwischen Cable und Deadpool „so etwas wie klassische Buddy-Cop-Kost“ und verglich die beiden mit den Figuren von Nick Nolte und Eddie Murphy in 48 Hrs. (1982).
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Blade sagt, er habe Deadpool nie gemocht. Das bezieht sich darauf, dass Blade: Trinity (2004) für Wesley Snipes und Ryan Reynolds eine schwierige Produktion war, was ein 20 Jahre währendes Gerücht auslöste, Snipes sei am Set wiederholt mit Reynolds aneinandergeraten und habe ihm das danach noch lange nachgetragen. Reynolds stellte später klar, dass diese „Zusammenstöße“ größtenteils Snipes' Versuch waren, zwischen den Takes in seiner Blade-Rolle zu bleiben. Dass Reynolds Snipes um seine Rückkehr als Blade bat und später Selfies von ihnen beim gemeinsamen Spaß am Set postete, sollte zeigen, dass ihre gegenseitige Abneigung ein großer Schwindel war.
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Bei etwa 47 Min. schlägt Ajax in einer Szene im Labor vor, Wades Mund zuzunähen, um ihn zum Schweigen zu bringen. Darauf antwortet Wade: „Oh, das würde ich an deiner Stelle nicht tun.“ Das ist eine Anspielung auf X-Men Origins: Wolverine (2009), wo Wade Wilson der Mund zugenäht wird – was Comic-Fans überall erzürnte, Ryan Reynolds eingeschlossen.
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Bei etwa 1 Std. 35 Min. wird Deadpools Kostüm gegen Ende des Films verbrannt und wirkt dadurch grau. Das ist eine Anspielung auf sein X-Force-Kostüm.
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Als Deadpool Wolverines Platz im Generator des Zeitreißers einnimmt, zeigt er Logan durch die Glasscheibe den Vulkaniergruß. Das ist eine Anspielung auf Star Trek II: The Wrath of Khan (1982), in der die Figur Spock sich opfert, um die Crew der USS Enterprise zu retten.
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Im Comic Deadpool vs. Thanos bittet Deadpool Doctor Doom um einen „Gefallen“: ihn brutal zu töten (oder ihn so zu reizen, dass Doom ihn tötet), damit er für kurze Zeit, während er stirbt, ein paar Momente mit Lady Death verbringen kann, bevor er sich regeneriert, heilt und wieder ins Leben zurückgeholt wird. Deadpool 2 hatte auf gewisse Weise dasselbe Szenario mit Vanessa.
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Als Deadpool und Wolverine im Van kämpfen, schlägt Wolverine ein paar Mal auf das Radio. Nach einem dieser Schläge spielt das Radio einige Sekunden eines Liedes aus Greatest Showman (2017), in dem Hugh Jackman die Hauptrolle spielte.
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Wesley Snipes' Blade behauptet, er werde immer der einzige Blade sein, und Deadpool wendet sich mit einem wissenden Blick ans Publikum. Das ist eine Anspielung auf das kommende Blade mit Mahershala Ali im Marvel Cinematic Universe. In einem Take nieste Deadpool „Mahershala!“ heraus. Laut Cutter Shane Reid wurde das entfernt, weil Ryan Reynolds es für zu überzogen hielt und eine Reaktion wollte, die auch anders als Witz gedeutet werden kann.
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Bei etwa 1 Std. 45 Min. bezieht sich Deadpool in der Post-Credits-Szene auf die Figur Nick Fury aus dem Marvel Cinematic Universe. Ryan Reynolds hat mehrfach erklärt, er wolle Deadpool in diesem Universum sehen, um einen gemeinsamen Film mit der Figur Spider-Man zu machen.
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Bei etwa 43 Min.: In den Comics erhielt Deadpool seinen Heilungsfaktor durch ein Experiment mit einer Blutprobe von Wolverine. Das Serum, das Wade injiziert wird, enthält sichtbar Blutstropfen, was andeutet, dass diese von Wolverine stammen.
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Deadpool macht im Gespräch mit Elektra (Jennifer Garner) einen Witz über Garners Ehe mit ihrem Ex-Mann Ben Affleck, den sie bei den Dreharbeiten zu Daredevil (2003) kennengelernt hatte.
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Während der Montage, in der Deadpool in mehreren Zeitlinien nach dem „richtigen“ Wolverine sucht, läuft im Hintergrund Huey Lewis and the News' „The Power of Love“ (1985). Der Song ist prominent in Back to the Future (1985) zu hören, einem Film über Zeitreisen. Außerdem erscheint in diesem Film ein Schild mit der Aufschrift Lone Pine Mall. Die Lone Pine Mall ist das Einkaufszentrum, in dem Marty Doc Brown in Back to the Future trifft (ursprünglich hieß es Twin Pines Mall, doch Marty fährt bei seiner Reise in die Vergangenheit eine der Pinien um).
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Die Sequenz, in der Deadpool und Wolverine in einer langen Einstellung gegen einen scheinbar endlosen Ansturm von Deadpool-Varianten kämpfen, untermalt von Madonnas Song „Like a Prayer“, schwebte Ryan Reynolds jahrelang vor. Laut Rhett Reese sagte dieser, als er Ende 2021 zum ersten Mal wegen Deadpool 3 zum Telefon griff, um sie zu kontaktieren: Seine ursprüngliche Vision seien Zombies gewesen, Deadpool in einem Oner, der gegen Zombies kämpft. Der Kampf sollte zudem in der Hölle stattfinden. Reese zufolge „hatte er einige Versionen, in denen Deadpool in die Hölle geht und diese Figur Mephisto unser Bösewicht war. Er sollte sich zu ‚Like a Prayer‘ durch diese höllischen Dämonen kämpfen.“ Der Mephisto-Plot wurde schließlich verworfen, doch Reynolds' Bestreben, einen Oner zu „Like a Prayer“ zu drehen, blieb bestehen. „Das spukte in seinem Kopf herum. Gott sei Dank hat er es hinbekommen“, sagte Paul Wernick.
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Bei etwa 1 Std. 45 Min.: Wenn man unten rechts im Bild genau hinsieht, während Deadpool und die Gruppe den Bereich verlassen, kann man erkennen, wie Juggernaut aus dem Becken steigt, in dem er unter Strom gesetzt wurde.
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In der erweiterten Deadpool-Montage unter den Blu-ray-Outtakes sieht man, wie Deadpool mehrere goldene Karten abgibt, um zahlreiche Aufträge bei Sister Margaret's zu kassieren. Eines der auf diesen Karten genannten Ziele ist „Mumford and Sons“.
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Als Deadpool und Wolverine das erste Mal aus den Fängen von Cassandra Nova und Alioth entkommen, klammern sie sich an ein fliegendes Robotikteil, das offenbar ein Bein eines der Sentinels von 1973 aus X-Men: Days of Future Past (2014) ist.
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(bei etwa 1 Std. 8 Min.) Ungefähr bei 1 Stunde und 8 Minuten vollführt Deadpool während Cables Angriff auf den Mutantentransport dieselben Moves wie in seiner Vorstellungsszene in X-Men Origins: Wolverine (2009), bis hin zum „Bullet Chop“ als Auftakt. Diesmal hat er weniger Erfolg und kassiert für seine Mühen mehrere Treffer in die Brust.
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Auf den Knäufen von Deadpools Schwertern sind die Initialen D, R, B & S eingraviert. Sie stehen für Dorothy, Rose, Blanche & Sophia, besser bekannt als The Golden Girls (1985).
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Wades Geburtstagsparty wird von Merrilee Rushs Coverversion von „Angel of the Morning“ untermalt. Die Originalversion war unvergesslich im Vorspann von Deadpool (2016) zu hören.
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Beim ersten Aufeinandertreffen von Deadpool und Logan: The Wolverine beginnt Logan den Kampf in einer urtümlichen Haltung und stürmt auf allen Vieren wie ein Tier heran. In einer Anekdote, die Hugh Jackman einst aus den Dreharbeiten zum ersten X-Men-Film erzählte, hatte er, weil er weder das Vielfraß-Tier noch die Figur Wolverine gut kannte, versucht, auf allen Vieren zu laufen und wolfsähnliches Verhalten in seine Darstellung einzubauen, bis man ihn stoppte, weil es lächerlich aussah.
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Ein Teil des Kampfes zwischen Deadpool und Wolverine zeigt, wie Deadpool mehreren Hieben ausweicht – eine Choreografie, die an den Kampf zwischen Peter Parker und Flash Thompson in Spider-Man (2002) erinnert, an dem Kevin Feige ebenfalls als Produzent beteiligt war.
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Auf der Suche nach Wolverine im Multiversum trifft Deadpool auf eine komisch kurze Version von Wolverine. Im Film dient das der Erheiterung, ist aber comicgetreu, denn im Kanon ist Wolverine 5'3" (1,60 Meter) groß. Luke Bennett, der Darsteller dieser Version (dessen Gesicht per CGI durch das von Hugh Jackman ersetzt wurde), misst jedoch nur 5' (1,52 Meter).
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(bei etwa 1 Std. 1 Min.) Beim Anprobieren verschiedener Uniformen trägt Deadpool eine Augenmaske, die leicht an die von Slade Wilson (Deathstroke) erinnert. Das ist eine Hommage an die Figur Deathstroke, Slade Wilson, bei der sich Deadpools Schöpfer in seiner ursprünglichen Vision der Figur stark bediente.
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(bei etwa 1 Std. 40 Min.) Ungefähr bei 1 Stunde und 40 Minuten erklingt in Deadpools „Todesszene“ gegen Ende des Films dieselbe Musik, die in Logan: The Wolverine (2017) für Wolverines Todesszene verwendet wurde.
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Der Elektromagnet, den Toad aktiviert, sitzt an einem riesigen Roboterarm, der mit einer kanadischen Flagge verziert ist. Es handelt sich um den „Canadarm“, den die Canadian Space Agency für Einsätze an Bord von Space-Shuttles entwickelte. Deadpool und Wolverine sind beide Kanadier; Ryan Reynolds stammt aus einer Mountie-Familie.
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(bei etwa 1 Std. 40 Min.) Ungefähr bei 1 Stunde und 40 Minuten bezeichnet sich Deadpool selbst als „your friendly neighborhood pool guy“ – eine direkte Anspielung darauf, dass Spider-Man „your friendly neighborhood Spider-Man“ genannt wird und Deadpool in den Comics oft mit ihm zusammenarbeitet.
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(bei etwa 40 Min.) Ungefähr bei 40 Minuten wollte Digital Domain bei der Szene, in der Deadpool sich selbst die Hand abtrennt, von Luma nicht „übertrumpft“ werden und ließ „eimerweise Blut herausfließen“; Luma schuf zudem die nachwachsende Hand, die auf der Hand eines Fötus basiert.
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Eines der Mitglieder des Deadpool Corps ist eine weibliche Deadpool in futuristischer Rüstung. Es handelt sich um Warda Wilson, Deadpools Tochter und die Deadpool 2099 von Erde-16356 – dasselbe Universum, aus dem der Spider-Man 2099 aus Spider-Man: Across the Spider-Verse (2023) stammt.
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(bei etwa 1 Std. 1 Min.) Ungefähr bei 1 Stunde und 1 Minute, während das Team nach dem Fallschirmsprung landet, gibt es eine Anspielung auf This Is Spinal Tap (1984). Deadpool steht auf einem Werbeplakat mit der Aufschrift „Puppet Show At Noon“. Das ist eine Hommage daran, dass Spinal Tap in der Mockumentary nur als zweite Nummer nach einer Puppenshow auftreten. Deadpool ähnelt dabei einer Marionette (an Fallschirm-„Fäden“). Unmittelbar danach ist ein Holzhäcksler mit der Aufschrift „Gepetto“ zu sehen – eine Anspielung auf den Puppenbauer in Pinocchio.
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(bei etwa 56 Min.) Etwa bei Minute 56, als Wade die X-Force zusammenstellt, sticht er fast jedem das Messer durch das Fahndungsfoto, um es an der Pinnwand zu befestigen – nur bei Domino verwendet er einen weißen Reißnagel. Das soll ein dezenter Hinweis darauf sein, dass Domino und Deadpool die Einzigen sind, die tatsächlich bis zum Kampf kommen.
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Nicepool und Headpool sind die einzigen Deadpool-Varianten ohne Regenerationskraft.
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Ryan Reynolds wurde während Blade: Trinity (2004) auf Deadpool aufmerksam. Ein Studio-Executive sah ihn und schickte ihm den Comic, in dem es hieß, Deadpool sehe aus wie Reynolds gemischt mit einem Shar-Pei.
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Das X-Mansion, auch als „Xavier School“ bekannt, ist zweimal zu sehen. Deadpool stattet ihm einen Besuch ab, um zwei X-Men-Mitglieder anzuwerben: Colossus und Negasonic Teenage Warhead. Sie sind die einzigen X-Men-Mitglieder, die außerhalb der Schule zu sehen sind. Deadpool scherzt, dass nur diese beiden dabei sind, weil das Studio nicht genug Geld hatte, um mehr X-Men zu zeigen.
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(bei etwa 1 Std. 11 Min.) Ungefähr bei 1 Stunde und 11 Minuten erkennt man bei Stan Lees Cameo als DJ im Stripclub, wenn man genau hinsieht, dass er Deadpool-Kopfhörer um den Hals trägt.
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Nachdem er Dutzende Male angeschossen wurde, stellt sich heraus, dass Nicepool keine regenerative Heilung besitzt. Das erklärt, warum er als Einziger keine Verbrennungen oder Narben auf der Haut hat – er durchlief nie den Prozess, der Deadpool im ersten Film seine Heilkräfte verlieh.
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(bei etwa 6 Min.) Zu Beginn des Films erzählt Deadpool, er habe für seinen eigenen Film einer Person, deren Name sich auf „Polverine“ reimt, einige unaussprechliche Dinge antun müssen. Anschließend legt er einen australischen Akzent auf und spricht über seine „smooth criminals Down Under“. Laut Rhett Reese in einem Interview mit Yahoo! Movies hatte Hugh Jackman maßgeblichen Anteil daran, dass dieser Film zustande kam.
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(bei etwa 1 Std. 45 Min.) Ungefähr bei 1 Stunde 45 Minuten verrät Cable Deadpool, als er von seiner Tochter spricht, dass sie Hope heißt – eine Anspielung auf Hope Summers, den Mutanten-Messias, den Cable in den X-Men-Comics beschützt.
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Deadpools Mitgefühl für Russell rührt daher, dass er einen extrem gewalttätigen Vater hatte, was in den Rückblenden von Wolverine vs. Deadpool eine große Rolle spielte.
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(bei etwa 1 Std. 25 Min.) Gegen Ende, als Deadpool gegen die Soldaten kämpft, hält er kurz inne, weil er einen von ihnen als „Bob“ erkennt. Bob, Agent von HYDRA, ist eine wiederkehrende Figur in den Deadpool-Comics – ein feiger Sidekick-Typ, der oft widerwillig gezwungen wird, Deadpool bei seinen Eskapaden zu helfen. Der HYDRA-Aspekt der Figur wurde aus naheliegenden Lizenzgründen entfernt.
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Deadpools voller Name lautet Wade Winston Wilson. Zufälligerweise trägt auch sein Darsteller einen durch und durch alliterierenden Namen: Ryan Rodney Reynolds.
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(bei etwa 1 Std. 16 Min.) Ungefähr bei 1 Stunde und 16 Minuten ist die Pistole, die Blind Al Deadpool/Wade gibt und mit der er später Ajax tötet, eine Colt Model 1908 Vest Pocket .25 mit Perlmuttgriff – die Weasel fälschlich als Kaliber .45 bezeichnet.
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Die Szene, in der der MacGuffin (Time-ripper) mit Nova, Wolverine und Deadpool zerstört wird, enthält einen sehr markanten Kopf-„Tick“, der erstmals im Film Jacob's Ladder (1990) populär wurde.
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In der deutschen Synchronfassung sagt Wade, nachdem er zugibt, dass sie Chris Evans' Figur doch nicht kannten, statt „We thought we did!“ den Satz „Das hätte ich an seiner Stimme merken müssen.“ Das liegt daran, dass in Deutschland der Synchronsprecher Dennis Schmidt-Foß seit Jahren sowohl Evans als auch Ryan Reynolds seine Stimme leiht. Obwohl die Änderung offenbar Verwirrung vermeiden soll, wird Evans von einem anderen Sprecher synchronisiert: Benedict Weber, derselbe Sprecher, der Evans bereits als Johnny Storm seine Stimme lieh.
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Im Film nennt Deadpool Nicepool „Van Milder“ – eine Anspielung auf Van Wilder, eine Figur, die Ryan Reynolds in der Komödie Van Wilder (2002) spielte.
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Als Deadpool und Wolverine Cassandra Nova im Void gefangen nehmen, droht sie, ihnen das Gehirn zu verkochen, während sie „die Boxset von Enya“ hört, und Deadpool zeigt sich überrascht, dass es so ein Boxset überhaupt gibt. Das ist ein Scherz darüber, dass das Boxset tatsächlich existiert („The Very Best of Enya“ erschien 2009) und dass zwei Songs daraus („Caribbean Blue“ und „Only Time“) in Deadpool 2 (2018) verwendet wurden.
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WILHELM SCREAM: Ungefähr bei 1 Stunde und 27 Minuten ist er zu hören, als Juggernaut Deadpool im finalen Kampf durch die Gegend schleudert.
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Als das Deadpool Corps auftaucht, lassen sich einige von ihnen identifizieren: Lady Deadpool, Kidpool, Headpool, Roninpool, Cowboypool, Babypool, Welshpool, Scottish Deadpool, Robot Deadpool, Golden Age Deadpool, Zenpool und Deadpool 2099.
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Die Rechte an Madonna: Like a Prayer (1989) zu bekommen, war eine große Sache, denn Madonna lizenziert ihre Songs nur selten, diesen ganz besonders nicht. Ryan Reynolds und Regisseur Shawn Levy mussten ihr einen persönlichen Besuch abstatten, um ihr die Szene zu zeigen, in der der Song verwendet wird, und ihr zu erklären, warum. Ihren Angaben zufolge half es, dass ihr Sohn ein großer Deadpool-Fan war. Bei dem Treffen schlug Madonna eine Änderung vor, um die Szene besser zu machen, und die war so gut, dass sie beschlossen, sie innerhalb von 72 Stunden erneut zu drehen. Reynolds nannte die Erfahrung "einen der großen Nervenkitzel meines Lebens".
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Dass Deadpool Blind Al gegenüber darauf beharrt, "Kevin" (Marvel-Studios-Chef Kevin Feige) verbiete den Konsum von Kokain, war nicht nur ein Scherz, denn Regisseur Shawn Levy bestätigte, dass offener Drogenkonsum im Film ausdrücklich nicht gezeigt werden durfte. Clevere Witze über Drogen und Feige waren dagegen offenbar erlaubt. Tatsächlich dürfte Feige es gewohnt sein, Ziel eines die vierte Wand durchbrechenden Scherzes zu sein, spätestens seit She-Hulk: Die Anwältin (2022).
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(bei etwa 1 Std. 8 Min.) Bei etwa 1 Stunde und 8 Minuten nennt Deadpool (Ryan Reynolds) Cable (Josh Brolin) One-Eyed Willy, als er sagt: "Zeig mir deinen besten Schuss, One-Eyed Willy." One-Eyed Willy war die Piratenfigur in Die Goonies (1985), in dem ebenfalls Josh Brolin mitspielte.
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Hugh Jackman ist im Film zweimal zu sehen. Zuerst auf dem Magazincover und dann gegen Ende, als Deadpool beim Abnehmen seiner Maske Jackmans Gesicht aus dem Magazin trägt. Deadpool spielt auf Wolverine an, indem er ein Wort benutzt, das sich auf "Wolverine" reimt: "Polverine".
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(bei etwa 1 Std. 13 Min.) Nachdem Juggernaut Deadpool die Beine abgerissen hat, hängt er mit Blind Al an seinem alten Wohnort ab, während sie nachwachsen. Dabei trägt er dasselbe Shirt wie Chunk in Die Goonies (1985), in dem ebenfalls Josh Brolin mitspielte; laut Ryan Reynolds hat Josh Brolin das nicht bemerkt.
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In The Avengers (2012) sagt Loki: "Ich bin ein Gott, du stumpfsinnige Kreatur, und ich lasse mich nicht schikanieren von ...", kurz bevor The Hulk ihn zu Brei schlägt. Deadpool sagt in diesem Film dasselbe, kurz bevor The Hulk ihn in einen Baum schleudert, nur nennt er sich dabei Marvel Jesus.
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(bei etwa 8 Min.) Bei etwa 8 Minuten parodiert Deadpool zu Beginn des Films eine viel gescholtene Szene aus Batman v Superman: Dawn of Justice (2016) und sagt, er habe "gegen einen Typen im Umhang gekämpft, bis ich herausfand, dass unsere Mütter beide Martha heißen". Später im Film, bei etwa 45 Minuten, zitiert er in seinem ersten Wortwechsel mit Cable "Ich bin Batman". Also Wade = Batman, Cable = Superman, und die beiden bekämpfen sich den Großteil des Films, verbünden sich am Ende aber, um eine größere, unaufhaltsame Bedrohung auszuschalten. Außerdem stirbt einer von ihnen und der andere erweckt ihn wieder zum Leben, wobei das anders als in Justice League (2017) nicht einen ganzen weiteren Film dauert.
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Als Wade Archivaufnahmen von Captain America sieht, salutiert er respektvoll vor ihm. Wade ist in den Comics bekannt dafür, Steve Rogers als Helden zu verehren.
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Im Film wird der Großteil von Deadpools X-Force-Team bei ihrer ersten Mission getötet. Das ist eine Anspielung auf die Comics, genauer auf einen Relaunch der Reihe, bei dem die meisten neuen Mitglieder in Ausgabe #116 während ihrer ersten Mission starben, darunter Zeitgeist, der auch im Film auftritt.
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Bis Mai 2018 arbeitete David Leitch an einer offiziellen Extended Edition des Films, die laut ihm näher an seiner ursprünglichen Laufzeit liegen und eine herausgeschnittene Montage enthalten sollte, in der Deadpool auf verschiedene Arten versucht, sich umzubringen, sowie eine verlängerte Sequenz im X-Mansion. Außerdem wolle er die Gelegenheit nutzen, um in der Extended Version auch alternative Versionen von Witzen zu verwenden, die es nicht in die Kinofassung geschafft hatten. Diese Version erschien später als "Super Duper Cut" und enthielt viele weitere Szenenverlängerungen, etwa eine längere Szene von Deadpools Welttournee zum Gangsterumbringen, eine neue Szene, in der Firefist im Waisenhaus ankommt, und eine neue Post-Credits-Szene, in der Wade auf komische Weise scheitert, Baby-Hitler zu töten.
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Rob Liefeld liebte es, Lady Deadpool auf der Leinwand zu sehen, vor allem weil sie von Blake Lively gesprochen wurde, da er und seine Frau große Gossip Girl-Fans waren und er Lady Deadpool nach Livelys Figur aus dieser Serie gestaltet hatte.
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(bei etwa 1 Std. 15 Min.) Bei etwa 1 Stunde und 15 Minuten ist die Munitionstasche, die Deadpool mit Schusswaffen füllt und die in der finalen Schlacht später vergessen wird, eine Anspielung auf Deadpools unerschöpflichen Waffen- und Munitionsbeutel in den Marvel Comics.
