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Arka EvrenDeutsch
Sprache
E.T.

Figur

E.T.

81 Fakten

Türkisches Original

E.T.: 81 Fakten hinter den Kulissen

  1. Spielberg und Mathison dachten sich eine detaillierte Begründung dafür aus, warum die Art von E.T. sich so entwickelt hat, wie sie aussieht. Sie erstellten eine komplette chemische Aufschlüsselung für die Figur und entschieden, dass er halb im Wasser lebt, weshalb er sich in der gestrichenen Badeszene, die für die Neuveröffentlichung zum 20. Jubiläum wiederhergestellt wurde, so wohlfühlt und weshalb er am Bach zusammenbrach, weil er auf der Suche nach Wasser war.

  2. In der unglückseligen Fortsetzung wird enthüllt, dass E.T.s eigentlicher Name Zrek lautet.

  3. Spielberg inszenierte die Szene bewusst so, dass es aussieht, als würden die Wissenschaftler E.T. wehtun, statt ihn zu retten.

  4. Der verstorbene Michael Jackson besaß eine der E.T.-Puppen.

  5. Die Ärzte und Krankenschwestern, die sich um E.T. kümmern, sind allesamt echte Notaufnahme-Techniker des USC Medical Center. Man wies sie an, E.T. so zu behandeln, wie sie einen echten Patienten behandeln würden, damit ihre Dialoge und Handlungen echt wirken. Regisseur Steven Spielberg war der Ansicht, dass Schauspieler den medizinischen Dialog nicht natürlich klingen lassen könnten, und verpflichtete sie deshalb für die Texte.

  6. Als Melissa Mathison mit Steven Spielberg und den Studioverantwortlichen die erste lebensgroße Tonmodellierung von E.T. begutachtete, konnte sie sich nicht beherrschen und umarmte sie sofort.

  7. Als das Kind im Yoda-Kostüm zu sehen ist, hört man einen Ausschnitt von „Yoda's Theme“ aus „The Empire Strikes Back“. John Williams komponierte die Musik für beide Filme, „Empire“ und „E.T.“.

  8. E.T. lieferte die Inspiration für Neil Diamonds Song „Heartlight“, doch in dem Text wird der Film nie erwähnt. Die Songwriter zahlten dem Studio eine symbolische Summe für die Verwendung von Ideen aus dem Film.

  9. E.T.s Kommunikator funktionierte tatsächlich und wurde von Henry Feinberg gebaut, einem Experten für die Vermittlung von Wissenschaft und Technik an die Öffentlichkeit.

  10. E.T. wurde für 1,2 Millionen Dollar versichert, etwa 10 % des Film-Budgets.

  11. Während des Schreibprozesses wollte Spielberg unbedingt eine Sequenz haben, in der E.T. das Haus verlässt, also kamen er und die Autorin Melissa Mathison auf die Idee der Halloween-Sequenz.

  12. Steven Spielberg soll die Idee zum Film durch das Ende von Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977) bekommen haben, als die Außerirdischen auftauchen. Spielberg fragte sich, was passieren würde, wenn einer dieser Außerirdischen auf der Erde festsäße. Manche Fans finden, dass E.T. diesen Außerirdischen ähnelt, und sogar die Raumschiffe der beiden Filme werden für ihre visuellen Ähnlichkeiten angeführt.

  13. Steven Spielberg bat Michael Jackson und Quincy Jones, einen Song für das E.T. - Der Außerirdische Story Book Album beizusteuern. Spielberg war von ihrem Song „Someone in the Dark“ so begeistert, dass er sie bat, das gesamte Album zu machen, was sie trotz des Umfangs der Aufgabe zusagten. Das Boxset enthielt eine LP, ein Buch zum Mitlesen und ein Poster von E.T. und Jackson. Epic Records erlaubte Jackson, das Album für MCA Records aufzunehmen, unter der Bedingung, dass es erst nach Weihnachten 1982 veröffentlicht würde, um nicht mit Thriller zu konkurrieren, und dass „Someone in the Dark“ nicht als Single erscheinen dürfe. Beide Bedingungen wurden von MCA Records gebrochen; sie brachten das Storybook im November 1982 heraus und gaben Promo-Exemplare von „Someone in the Dark“ an Radiosender. MCA Records musste das Album zurückziehen, und es wurde ihnen untersagt, „Someone in the Dark“ als Single zu veröffentlichen, nachdem Epic gegen sie gerichtlich vorgegangen war und eine Klage über 2 Millionen Dollar eingereicht hatte, die MCA beilegte, indem sie Epics Chef Walter Yetnikoff 500.000 Dollar zahlte. Jones behauptet, weder er noch Jackson hätten einen Cent für die Aufnahme erhalten, trotz der hohen Geldsumme im Vergleich und des beachtlichen Erfolgs: Das Hörbuch brachte Jackson 1984 einen Grammy Award für die Beste Aufnahme für Kinder ein. Bei der Entgegennahme der Auszeichnung und dem Abräumen von rekordverdächtigen 8 Grammys bei unerreichten 12 Nominierungen erklärte der Sänger, von allen Auszeichnungen, die er an diesem Abend erhalten habe, sei er „auf diese hier am meisten stolz“.

  14. An einer Stelle schaut Gertie zu E.T. hinunter und sagt: „I don't like his feet.“ Das war eine Improvisation von Drew Barrymore, die sich tatsächlich auf die Kabelgruppe bezog, die aus der E.T.-Puppe herausragte. Auch der Satz „Give me a break!“ war improvisiert, nachdem Elliott ihr sagt, nur kleine Kinder könnten E.T. sehen.

  15. Steven Spielberg wollte ursprünglich eine Fortsetzung drehen und schrieb im Sommer 1982, als E.T. gerade im Kino lief, ein entsprechendes Drehbuch. Der geplante Film sollte auf E.T.s Heimatwelt spielen, und Bilder aus der angeblichen Vorproduktion wurden in einigen Boulevardblättern veröffentlicht. Letztlich verwarf Spielberg den Plan, da er glaubte, jede Fortsetzung könne dem Originalfilm nur seine Unschuld nehmen.

  16. E.T., der im Korb an Elliotts Fahrrad vor dem Mond fliegt, ist das Markenzeichen von Spielbergs „Amblin Entertainment“.

  17. Die Szene, in der Elliot E.T. durch seine Spielzeugsammlung führt, war größtenteils eine Improvisation von Henry Thomas. Sie war Melissa Mathisons Lieblingsszene des Films.

  18. Am Set ergab die Kreissägeblatt-Scheibe am Requisit von E.T.s Kommunikator, die wie eine Lochkarte oder eine Spieluhrscheibe funktionierte, den Schriftzug „I love Debbie“ – eine Anspielung auf die damalige Freundin und heutige Ehefrau des Erfinders des Geräts, Henry Feinberg.

  19. Spielberg und der Designer Carlo Rambaldi machten sich große Sorgen, dass E.T. gleichzeitig außerirdisch und kinderfreundlich wirken müsse. Folglich bekam er fleischfarbene Haut und blaue Augen statt der üblichen blaugrauen Haut und schwarzen Augen.

  20. E.T.s Gesicht ist eine Kombination aus Albert Einstein, dem Dichter Carl Sandburg und einem Mops.

  21. In einem Interview mit Robert MacNaughton (Michael) bei Yahoo Movies erklärte MacNaughton, das ursprüngliche Ende habe eine Partie Dungeons & Dragons vorgesehen: „Die letzte Szene des Films sollte eigentlich nicht die Szene sein, mit der der Film dann endet. Die letzte Szene sollte sein, dass wir alle noch einmal Dungeons & Dragons spielen – nur dass diesmal Elliott der Spielleiter ist. Weil er derjenige war, der E.T. gefunden hat, gehörte er sozusagen zur Gruppe. Und das sollte die Schlussszene sein, es stand im Drehbuch und allem, und dann würde die Kamera nach oben zur Dachluke schwenken, und man sähe das Kommunikationsgerät, und es funktioniert immer noch – mit anderen Worten, Elliott hat weiterhin Kontakt zu E.T. Aber nachdem sie die Musik gemacht hatten, den Soundtrack, und sahen, was sie mit dem startenden Raumschiff und allem hatten [lacht] – wie will man das noch überbieten? Ich meine, es war eine kluge Entscheidung.“

  22. Die sechsjährige Barrymore glaubte, E.T. sei echt, so sehr, dass sie in der Mittagspause mit der Puppe saß und sich unterhielt. Daraufhin sorgte Spielberg dafür, dass einige Puppenspieler während der Mittagspause weiterarbeiteten, um die Puppe für Drew zu animieren.

  23. Elliott sagt Gertie, nur Kinder könnten E.T. sehen, damit sie ihn geheim hält. Er hat unabsichtlich recht; ein wiederkehrender Gag im Film ist, dass ihre Mutter Mary E.T. ansieht oder direkt an ihm vorbeigeht, ohne ihn zu bemerken.

  24. 2019 brachte Xfinity (ein Kabelanbieter) einen Werbespot heraus, in dem E.T. über die Feiertage zur Erde zurückkehrt und sich mit Elliott (erneut gespielt von Henry Thomas) und seiner Familie wiedervereint. Der Kurzfilm wurde von Kameramann Lance Acord inszeniert, und Steven Spielberg wurde während der gesamten Produktion konsultiert. Spielberg selbst war beeindruckt, wie gut der Spot den Geist des Originalfilms einfing, und erklärte ihn zur offiziellen Fortsetzung; Thomas sagte, es sei die perfekte Art, die Geschichte weiterzuführen, ohne Gefahr zu laufen, sie zu verderben. Der Spot endet damit, dass Elliotts Familie ein Foto von sich mit E.T. an ihren Kühlschrank hängt, neben das Foto aus dem Originalfilm von Elliott und Michael mit E.T., der zu Halloween als Gertie verkleidet ist.

  25. Robert Zemeckis kam auf die Idee, E.T. zwischen all den Spielsachen von Elliot zu verstecken.

  26. Steven Spielberg erklärte in einem Interview, E.T. sei ein pflanzenähnliches Wesen und weder männlich noch weiblich.

  27. Keines der Kinder durfte den E.T.-Animatronik sehen, damit ihre Reaktion völlig echt wäre, als sie ihm zum ersten Mal begegneten.

  28. John Sayles schrieb eine Art Fortsetzung zu Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977) mit dem Titel Night Skies über eine Gruppe feindseliger Außerirdischer, die zur Erde kommen und ein abgelegenes Farmhaus belagern, in dem sich eine verängstigte Familie verbarrikadiert hat. Spielberg beschloss, das recht düstere Projekt nicht weiterzuverfolgen, doch eine Nebenhandlung über die Beziehung zwischen dem einzigen guten Außerirdischen und einem autistischen Jungen inspirierte ihn, das Konzept als E.T. - Der Außerirdische neu zu entwickeln. Interessanterweise weist die Idee einer Familie, die sich in einem Farmhaus vor feindseligen Außerirdischen verbarrikadiert, eine auffällige Ähnlichkeit mit Signs - Zeichen (2002) auf, deren Produzenten Kathleen Kennedy und Frank Marshall häufig mit Spielberg zusammenarbeiten (Kennedy war auch Co-Produzentin von E.T.).

  29. In früheren Drehbuchfassungen spielte der dritte Akt in einem Krankenhaus statt im Haus der Familie, und das Produktionsteam hatte mehrere Kliniken besichtigt, war am Ende aber mit keiner davon zufrieden. Spielberg erkannte, dass es einer Verfremdung eines Ortes gleichkäme, den dritten Akt im Haus zu belassen – einem Ort, der für Elliots Familie und E.T. zuvor warm und sicher gewesen war. Die Idee, das Haus in Plastikplanen und pneumatische Schläuche zu hüllen, kam ihm, als er am Flughafen LA International ankam, wo gerade Bauarbeiten liefen; er sah, wie kalt und steril alles wirkte, und begriff, dass dies perfekt zu Elliots Zuhause passen würde, sobald die Regierung es übernimmt.

  30. Die Dreharbeiten für die berühmte Szene, in der Elliot und E.T. am Mond vorbeifliegen, dauerten 2 Nächte, und Dennis Muren hatte im Vorfeld umfangreiche Planungen angestellt, um den richtigen Drehort zu finden.

  31. Spielberg bezeichnete das ursprüngliche E.T.-Modell als "das achte Weltwunder der Filmwelt".

  32. E.T.s Raumschiff wurde vom Concept Artist Ralph McQuarrie entworfen (der auch das Mutterschiff für Steven Spielbergs Unheimliche Begegnung der dritten Art gestaltete). Im Drehbuch als etwas beschrieben, das wie aus einer Dr.-Seuss-Geschichte aussieht, verlieh McQuarrie dem Schiff eine deutlich viktorianische, an Jules Verne erinnernde Optik.

  33. Elliott, Michael und Gertie haben ihren Vater verloren und sehen in E.T. eine Vaterfigur.

  34. Steven Spielberg las am Set alle Dialogzeilen von E.T. laut vor, damit die Schauspieler etwas hatten, woran sie sich orientieren und worauf sie reagieren konnten.

  35. Dee Wallace verriet, dass es fast eine freizügigere Version des Films gegeben hätte. "In E.T. gibt es eine ganze B-Story darüber, dass E.T. eine Liebesaffäre mit Mary hat, einen Liebesschwarm für Mary", erklärte die 76-jährige Wallace. "Und davon sind noch kleine Reste übrig geblieben." "Es gab eine Szene, in der er hereinkam, um Reese's Pieces auf meinen Nachttisch zu legen, während ich schlafe", fuhr sie fort. "Nun, [der Regisseur] Herr [Steven] Spielberg wollte das Laken etwas tiefer, als mir lieb war. Also einigten wir uns und zogen das Laken fast bis zu meinen Schulterblättern hoch, womit ich einverstanden war", schloss Wallace.

  36. Matthew DeMeritt wurde zunächst für Szenen engagiert, in denen E.T. in einem der nicht-animatronischen Kostüme laufen musste, doch weil Tamara De Treaux und Pat Bilon wegen körperlicher Beschwerden keine Stuntarbeit leisten konnten, wurde DeMeritt für mehr Aufnahmen herangezogen als erwartet.

  37. E.T.s DNA besitzt 6 Nukleotide, im Gegensatz zu den 4, die Menschen haben.

  38. Laut der Romanfassung des Films ist E.T. über 10 Millionen Jahre alt.

  39. Die Filmemacher hatten darum gebeten, M&Ms als Lockmittel für E.T. verwenden zu dürfen, doch die Firma Mars lehnte ab, aus Sorge, E.T. sei so hässlich, dass er Kinder erschrecken würde. Stattdessen kamen Reese's Pieces zum Einsatz, und als direkte Folge schossen die Verkäufe von Reese's Pieces in die Höhe. Deshalb baten immer mehr Unternehmen darum, ihre Produkte in Filmen zu platzieren – eine gängige Praxis, die zuvor bereits bei der James-Bond-Filmreihe üblich war (im Abspann eines Bond-Films vor 1982 wurden beteiligte Firmen mit ihren im Spielfilm verwendeten Produkten aufgeführt). Entgegen der landläufigen Meinung war dies nicht die Geburt des Product Placement. Das war schon zuvor in Superman - Der Film (1978) geschehen, als der junge Clark Kent eines Morgens aufsteht und neben seinem Bett auf dem Tisch eine Packung Cheerios steht. In Love at First Bite (1979) [37:48] war im Regal eine Dose Tab-Cola zu sehen. In der Romanfassung von E.T. wurden die Süßigkeiten noch als M&Ms statt als Reese's Pieces bezeichnet.

  40. Als Gertie und E.T. schreien, weicht Michael gegen das Regal zurück, sodass es umstürzt. Bei den Dreharbeiten zogen 2 Crewmitglieder hinter der Wand Stifte aus der Wand, damit die Regale zusammenbrachen. Robert erklärten sie das nicht.

  41. Es wird nie erwähnt, wo genau Elliott und seine Familie leben, doch anhand der Nummernschilder und der Stelle, auf die Elliott auf der Karte zeigt, als er sie E.T. vorhält, scheint es irgendwo im Nordosten Kaliforniens zu sein, in der Nähe des Lake Tahoe.

  42. E.T. war für 1,2 Millionen Dollar versichert, etwa 10 % des gesamten Budgets des Films.

  43. Bevor Carlo Rambaldi engagiert wurde, holte man Rick Baker und Stan Winston als mögliche Designer und Schöpfer von E.T. ins Boot. Keiner der beiden bekam die Stelle, doch später arbeiteten sie an künftigen Spielberg-Produktionen. Winston war an den Jurassic-Park-Filmen und an A.I. Artificial Intelligence beteiligt, Baker an Gremlins 2: The New Batch und den Men-in-Black-Filmen.

  44. Der Foley-Künstler John Roesch erklärte, er habe ein nasses T-Shirt, vollgestopft mit Wackelpudding, benutzt, um das Geräusch von E.T.s watschelndem Gang zu erzeugen.

  45. In der Halloween-Szene, in der E.T. ein Kind im Yoda-Kostüm sieht und ihn zu erkennen scheint, handelt es sich um einen Insider-Witz von Steven Spielberg über seinen guten Freund George Lucas, den Schöpfer von Star Wars. In Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999) revanchiert sich Lucas mit dem Scherz in einer Szene, die im galaktischen Senat spielt. In der Einstellung, in der verschiedene Senatoren aufgerufen werden, ist in der unteren rechten Ecke unter den Senatspods E.T.s Spezies zu erkennen.

  46. Rick Baker wurde ursprünglich damit beauftragt, Aliens für einen Film namens Night Skies zu entwerfen (einer der Arbeitstitel von E.T.), doch nach Jäger des verlorenen Schatzes (1981) änderte Steven Spielberg das Konzept des Films dahingehend, dass nur noch ein Alien vorkommen sollte und der Film weniger Horror, sondern eher Disney-artig sein sollte.

  47. Drew Barrymore, die damals noch jung genug war, um zu glauben, E.T. sei echt, entdeckte während der Dreharbeiten versehentlich den versteckten Bereich des Sets, in dem die Puppenspieler von E.T. arbeiteten, und verlangte von Spielberg eine Erklärung, wer diese Leute seien. Um Drews kindliche Illusion für den Rest der Dreharbeiten zu bewahren, erklärte Spielberg es schnell weg und sagte, sie seien nur da, um E.T. mit seiner Sprache und seinen Gesten zu helfen.

  48. Debra Winger lieh E.T. nicht nur die vorläufige Stimme, sondern spielte auch einen der Ghule in der Halloween-Sequenz. Sie trägt eine Monstermaske und einen Laborkittel und führt einen Pudel mit sich.

  49. In der Szene, in der E.T. allein zu Hause Der Sieger (1952) im Fernsehen ansieht, greift Komponist John Williams ein paar Takte von "The Isle of Innisfree" auf, genau in dem Moment, in dem John Wayne Maureen O'Hara umarmt. Es handelt sich um ein altes irisches Lied, geschrieben vom Songwriter und Dichter Dick Farrelly. Regisseur John Ford liebte das Lied so sehr, dass er darauf bestand, es in seinen Film aufzunehmen.

  50. Die in E.T.s Raumschiff sichtbaren Pflanzen schuf Robert Short aus Fiberglas, Polyfoam, Latex sowie Aluminiumstäben für die Stängel. Steven Spielberg bat Short, als Easter Egg auch einen Triffid aus Blumen des Schreckens (1963) nachzubauen.

  51. Steven Spielberg sprach Rick Baker zuerst auf das Design von E.T. an, während Baker sich auf American Werewolf in London (1981) vorbereitete. Baker fertigte mehrere Entwürfe und Tests an, doch Spielberg wurde wütend, als Baker nach der ersten Story-Änderung mehr Zeit und Geld verlangte, was zu einem vorübergehenden Zerwürfnis zwischen ihnen führte. Daraufhin wandte sich Spielberg an Chris Walas, der bereits für die Arbeit mit David Cronenberg an Scanners (1981) gebucht war. Als Nächstes sprach Spielberg Rob Bottin an, der mit John Carpenter an Das Ding (1982) arbeitete. Schließlich ging Spielberg zu Carlo Rambaldi, mit dem er bereits an Unheimliche Begegnung der dritten Art (1977) gearbeitet hatte. Rambaldi sagte sofort zu.

  52. Steven Spielberg erlaubte Robert MacNaughton nicht, E.T. zu sehen, bevor die Szene gedreht wurde, in der Elliot ihn vorstellt, obwohl dieser zugab, bei den früher gedrehten Aufnahmen der Fahrradverfolgungsjagd einen heimlichen Blick auf die unbewegliche E.T.-Puppe geworfen zu haben. MacNaughton sagte, die starre Puppe habe ihn zunächst befürchten lassen, die Qualität des Films werde nicht so hoch sein, wie man ihm weisgemacht hatte, doch die spätere Arbeit mit dem voll funktionsfähigen Animatronic-E.T. habe ihn wieder beruhigt.

  53. Als E.T. und Elliot sich am Ende des Films zum Abschied umarmen, wurden E.T.s sanfte Handbewegungen auf Elliots Schultern von einem Mimen mit Handschuhen ausgeführt.

  54. E.T.s Raumschiff war das bis dahin teuerste Modell, das ILM je gebaut hatte. Es besaß eine Vielzahl von Lichtern, beweglichen Teilen und ein eingebautes internes Kühlsystem, um Schäden an den Mechanismen zu verhindern.

  55. Die Verwendung von Reese's Pieces spielt in diesem Film eine kleine, aber denkwürdige Rolle. Amblin fragte ursprünglich bei Mars Inc. an, ob es Einwände dagegen gäbe, dass ihre M&Ms im Film genannt werden. Was dann geschah, ist unklar: Eine Geschichte besagt, der Marketingdirektor von Mars habe abgelehnt, weil er angeblich frühe Zeichnungen von E.T. gesehen hatte und das Produkt nicht mit einer außerirdischen Kreatur in Verbindung bringen wollte, da er annahm, der Film würde im Ton ähnlich wie Alien: Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) sein. Einer anderen Legende zufolge erwartete er, dass Amblin für die Rechte zur Nutzung des Produkts zahlen würde; eine dritte Legende besagt, er habe erwartet, dass Amblin einen komplizierten Vertrag darüber unterzeichnen würde. Was auch immer der tatsächliche Grund war, Amblin beschloss, nach einer anderen, weniger komplizierten Option zu suchen, und fand heraus, dass Hershey gerne bereit war, ihnen seine Reese's Pieces (die 1978 auf den Markt gekommen waren) mit minimalem Aufhebens zu überlassen; ein Gentleman's Agreement war alles, was nötig war, zusammen mit einer kostenlosen Lieferung für die Dreharbeiten. Nach der Veröffentlichung des Films meldete Hershey, dass die Verkäufe von Reese's Pieces um 300% in die Höhe schnellten, und als der Film weltweit anlief, begann das Unternehmen, Anfragen von Einzelhändlern aus aller Welt zu erhalten, die das Produkt aufgrund der Nachfrage verkaufen wollten. Als der Vorstand von Mars Inc. von der Geschichte erfuhr, wurde der Marketingdirektor zu einer Sitzung gerufen und musste seine Entscheidung erklären, die kostenlose Werbung durch den Film abgelehnt zu haben. Obwohl er nicht entlassen wurde, verfolgte ihn das Stigma seines Fehlers für den Rest seines Lebens, und die apokryphe Geschichte wird noch heute manchmal an Wirtschaftsschulen als klassisches Beispiel für einen Marketingfehler erwähnt.

  56. Laut Steven Spielberg haben die Kinder nicht geschauspielert. Sie mussten den Film in chronologischer Reihenfolge durchspielen und sahen das E.T.-Kostüm nie ohne einen Darsteller darin (geschweige denn den Darsteller ohne das Kostüm). Als das Ende gedreht wurde, hatten sie sich tatsächlich mit dem Außerirdischen angefreundet und mussten sich nun für immer verabschieden. Ihr Herzschmerz war echt.

  57. Die Geheimhaltung während der Produktion war so streng, dass selbst die Plakatdesigner nicht wussten, wie E.T. aussah, als sie das ikonische erste Poster mit der sich berührenden Hand eines Menschen und eines Außerirdischen entwarfen. Sie hatten nur Steven Spielbergs Notizen zur Verfügung.

  58. Steven Spielberg drehte den Großteil des Films aus der Augenhöhe eines Kindes, um die Verbindung zu Elliott und E.T. zu vertiefen.

  59. Während der Fahrradverfolgungsjagd wurde die bewegungslose E.T.-Puppe, die in mittleren und weiten Einstellungen verwendet wurde, zwischen den Takes stets abgedeckt, als Teil der strengen Geheimhaltungsmaßnahmen der Produktion.

  60. Das Studio-Set von Elliotts Haus wurde 10 Zoll über dem Boden angehoben, um all die Verkabelungen und Kabel von E.T. unterzubringen.

  61. Carlo Rambaldi erhielt damals beispiellose 1,5 Millionen Dollar, um einen funktionierenden Animatronik-E.T. zu erschaffen. Das entsprach etwas mehr als einem Zehntel des gesamten Film-Budgets.

  62. Steven Spielberg gab Berichten zufolge 100.000 Dollar für die Wiederveröffentlichung des Films zum 20. Jubiläum im Jahr 2002 aus. Die neue Version, die im Kino und auf DVD erschien, enthielt einige zusätzliche Szenen, kleine CGI-Verbesserungen der E.T.-Puppe, und in der Szene, in der Elliott und seine Freunde vor dem FBI fliehen, wurden die Gewehre der Bundesagenten digital durch Walkie-Talkies ersetzt. Spielberg erklärte, er habe es immer bedauert, diese Szene überhaupt verwendet zu haben, und er würde sie entfernen, falls er den Film jemals neu herausbringen sollte. Im Jahr 2011 änderte er jedoch erneut seine Meinung und erklärte, es werde keine weiteren digitalen Veränderungen seiner Filme geben, und er drängte die Leute, E.T. in seiner ursprünglichen, unveränderten Version von 1982 anzusehen. Die später veröffentlichten Blu-Ray- und UHD-Editionen enthalten nur die originale Kinoversion, und die DVD-Version zum 20. Jubiläum ist inzwischen nicht mehr erhältlich.

  63. Nach dem enormen kritischen und finanziellen Erfolg des Films wurde eine Fortsetzung zusammengestellt. In dieser Fortsetzung werden Elliott und seine Familie von feindlichen Außerirdischen entführt, und E.T., von dem sich herausstellt, dass er über 10 Millionen Jahre alt ist und Zrek heißt, rettet sie. Steven Spielberg entschied, dass die Geschichte des Originalklassikers von 1982 diejenige war, die erzählt werden musste, und dass sie genau so, wie sie war, perfekt sei, und dass jede Fortsetzung sie nur schmälern und als offensichtlicher Cash-Grab des Studios angesehen würde.

  64. E.T. wurde von dem legendären italienischen Spezialeffekt-Maestro Carlo Rambaldi entworfen und erschaffen, jedoch musste ein Aspekt seines ursprünglichen Designs geändert werden. Rambaldi erklärte: „Als ich-a den Raumfahrer zum ersten-a Mal entwarf-a, sah ich, dass er keine Kleidung hat, also fügte ich-a den Penis hinzu. Er hat ein kleines rotes Licht, das aufleuchtet, wenn er erregt ist, und er wächst, um den Jungen zu inspirieren, dass auch er ein Mann mit großem Penis werden wird.“ Regisseur Steven Spielberg musste erklären, dass kulturelle Unterschiede zwischen amerikanischem und italienischem Publikum dies nicht zulassen würden, insbesondere bei einem Familienfilm. Rambaldi fügte hinzu: „Ich-a änderte es so, dass das Licht am Finger ist, aber ich änderte-a auch den Hals des Raumfahrers, sodass er groß wird, genau wie der Penis – diesmal sogar noch größer!“

  65. Dies ist der erste Spielfilm, in dem außerirdische Besucher (nämlich E.T.s Eltern) kein Interesse an Kontakt mit Menschen haben, sei es feindlich oder freundlich; sie sind als Botaniker hier. E.T.s Interaktionen mit den Kindern sind rein zufällig.

  66. Die jungen Schauspieler Henry Thomas, Drew Barrymore und Robert MacNaughton fanden, dass die Augen der E.T.-Puppe zu weit auseinanderstanden, um E.T. bequem in die Augen schauen zu können, wenn sie mit ihr spielten. Die Schauspieler lösten das Problem selbst, indem sie für jede Szene ein einzelnes Auge auswählten, auf das sie schauten.

  67. Drew Barrymore glaubte wirklich, E.T. sei ein Außerirdischer. Ihre Tränen während E.T.s Abschied sind echt und von Herzen kommend.

  68. Der Medic-Charakter des verstorbenen Robert D. Murphy ist der dunkelhaarige, schnurrbärtige, der den Bericht über E.T.s Behandlung abgibt: „Herzstillstand wurde um 1500 Uhr und 36 Minuten beendet. Er erhielt intravenöses Lidocain, intravenöses Epinephrin über einen Lidocain-Tropf, 2,7%ige Natriumchloridlösung, Katheter aus der 'A'-Linie. Und die intravenöse Leitung sollte zur Kultur geschickt werden. Er wurde mit einem ... EEG und einem EKG überwacht. Er wurde zweimal defibrilliert ... Alle intravenösen Leitungen sollten zur Kultur ins Labor geschickt werden.“ Im wirklichen Leben war er Anästhesist und damals Chefarztassistent, verantwortlich für das CPR-Schulungsprogramm am University Hospital in Los Angeles, Kalifornien.

  69. Der ikonische Satz „E.T. phone home“ wird nicht zuerst von E.T. gesagt. E.T.s tatsächliche Formulierung lautet „E.T. home phone“. Es ist Gertie, die zuerst „E.T. phone home“ sagt, dann Elliott, und dann sagt E.T. es.

  70. Die Szene, in der Michael und Gertie E.T. zum ersten Mal treffen, wurde an Halloween 1981 gedreht. Steven Spielberg kam als alte Frau verkleidet an das Set, als Teil seines eigenen Halloween-Kostüms, um die Kinderschauspieler zu amüsieren.

  71. E.T. wurde von drei Modellen gespielt: eines, das selbstständig umherlaufen konnte, eines mit elektronischen beweglichen Teilen, das für Nahaufnahmen verwendet werden konnte, und eines, das als Anzug für einen kleinen Schauspieler diente.

  72. E.T.s Stimme wurde von Pat Welsh geliefert, einer älteren Frau, die im Marin County, Kalifornien, lebte. Welsh rauchte zwei Packungen Zigaretten am Tag, was ihrer Stimme eine Qualität verlieh, die dem Soundeffekt-Erschaffer Ben Burtt gefiel. Sie verbrachte neuneinhalb Stunden mit der Aufnahme ihrer Rolle und erhielt 380 Dollar von Burtt für ihre Dienste. Burtt nahm auch 16 andere Personen und verschiedene Tiere auf, um E.T.s „Stimme“ zu kreieren. Dazu gehörten Spielberg; Debra Winger; Burtts schlafende Frau, die erkältet war; ein Rülpser seines USC-Filmprofessors; sowie Waschbären, Seeotter und Pferde.

  73. Gerüchten zufolge bestand Steven Spielbergs ursprüngliches Design für E.T. darin, das Gesicht eines Babys zu nehmen und ihm Albert Einsteins Augen aufzusetzen.

Fakten mit Spoilern

  1. Spoiler anzeigen

    Von all den verschiedenen E.T.-Puppen und -Anzügen, die im Film verwendet wurden, war Spielbergs persönlicher Favorit diejenige, die in der Einstellung verwendet wurde, in der E.T. sein Herz berührt und voller Staunen aufschaut, als das Raumschiff vor ihm landet. Dieser spezielle E.T. wurde vollständig von Drähten betrieben, die Armaturen bewegten, wodurch die Armaturen in der Haut gedehnt wurden und E.T. seinen staunenden Ausdruck erhielten.

  2. Spoiler anzeigen

    E.T. verließ die Erde am 2. November.

  3. Spoiler anzeigen

    Kurz nach der Veröffentlichung des Films entwickelten Steven Spielberg und Melissa Mathison das Konzept für eine Fortsetzung namens Nocturnal Fears, in der Elliott und seine Freunde von Außerirdischen entführt werden und E.T. zur Erde zurückkehrt, um ihnen zu helfen. E.T.s Name würde als Zreck enthüllt werden, und seine Spezies befand sich im Krieg mit den anderen Außerirdischen. Dieses Konzept führte jedoch nie zu etwas. Ein weiteres Konzept für diese Geschichte sah einen langen, dünnen Außerirdischen namens Joe vor, der der Fred Astaire zu E.T.s Gene Kelly werden sollte. Schließlich besiegelten Spielberg und Mathison per Handschlag, dass es niemals eine Fortsetzung geben würde.

  4. Spoiler anzeigen

    Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Films im Jahr 1982 sagte Spielberg in einem Interview in der South Bank Show, dass die Figur des Elliott speziell so gestaltet wurde, dass er am Rande einer sich entwickelnden Depression aufgrund der Trennung seiner Eltern steht, und dass die Begegnung mit E.T. ihn davor bewahrte.

  5. Spoiler anzeigen

    Steven Spielberg drehte den Film in chronologischer Reihenfolge, um eine echte Reaktion der Schauspieler (vor allem der Kinder) hervorzurufen, als E.T. am Ende abreist. Alle emotionalen Reaktionen in dieser letzten Szene sind echt.

  6. Spoiler anzeigen

    Während E.T. medizinisch behandelt wird, sagt eine Stimme aus dem Off: „Der Junge kommt zurück. Wir verlieren E.T.“ Diese Zeile stammt von Melissa Mathison, die das Drehbuch für den Film schrieb.

  7. Spoiler anzeigen

    Der Arzt, der E.T.s Tod bestätigt, wurde von dem Mediziner und Autor James Kahn gespielt, der damals in der Notaufnahme des St. John's Hospital arbeitete. Kahn und mehrere seiner Kollegen wurden eingeladen, in der Besetzung mitzuwirken, um den medizinischen Szenen des Films einen Hauch von Authentizität zu verleihen. Am Set zeigte Kahn Regisseur Steven Spielberg sein Buch World Enough, and Time und erhielt das Angebot, die Romanfassung zu Poltergeist zu schreiben, der sich damals in der Postproduktion befand.

  8. Spoiler anzeigen

    Im Laufe des Films sieht man, dass Elliott regenbogenfarbene Jalousien hat. Später im Film zeigt E.T. bei heruntergelassenen Vorhängen zum Himmel und sagt „nach Hause telefonieren“. In der letzten Szene, als E.T.s Raumschiff davonfliegt, erzeugt es einen Regenbogen, bevor es die Erde verlässt.