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Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Film · 1983

Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Star Wars: Episode VI - Return of the Jedi

331 Fakten

Türkisches Original

Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter: 331 Fakten hinter den Kulissen

  1. George Lucas und Produzent Gary Kurtz wollten die entscheidende Schlacht ursprünglich auf Kashyyyk mit Wookiees ansiedeln, doch aus Budgetgründen entstanden stattdessen Endor und die Ewoks.

  2. Joseph Williams, Sohn von John Williams und Leadsänger der Pop-/Rockband Toto, wirkte an einem Teil der Musik mit und schrieb die Texte für die Ewok-Lieder.

  3. Ursprünglich war Moff Jerjerrod als Grand Moff Jerjerrod angelegt und sollte Kaiser Palpatines persönlicher Vertreter sein; er heckte mit dem Imperator einen Plan aus, um Luke Skywalker auf seine Seite zu ziehen und Darth Vader zu verraten. Als Vader davon erfährt, bricht er Jerjerrod das Genick.

  4. Als C-3PO erklärt, es widerspreche seiner Programmierung, eine Gottheit zu imitieren, konnte Mark Hamill sein Lachen unmöglich unterdrücken – deshalb wendet Luke sich von der Kamera ab, während C-3PO diesen Satz sagt.

  5. Ein weiterer Grund, unter dem unauffälligen Horrorfilmtitel "Blue Harvest" zu drehen, war teils, neugierige Blicke fernzuhalten, und außerdem hatten die Produzenten erfahren, dass Lieferanten ihre Preise automatisch anheben würden, sobald bekannt würde, dass am nächsten Star-Wars-Film gearbeitet wird – in der Annahme, für Lucasfilm spiele Geld keine Rolle.

  6. WILHELM SCREAM: Ein Ewok wird getötet, während er vor dem Turmfeuer des Imperial Walkers in Deckung geht.

  7. Anders als das Brückenset des Sternzerstörers für The Empire Strikes Back, das nur als linke Hälfte gebaut und dessen Rest durch Matte Paintings sowie gespiegelte Aufnahmen der linken Seite ergänzt wurde, entstand für diesen Film die komplette Brücke. Es gibt einige wesentliche Unterschiede, insbesondere eine Kommunikationsstation in einer Nische rechts vom Eingangsbogen und einen abgeschlossenen Brückeneingang mit einer Art Rolltor, das dreieckige Designmotive trägt, die an Sternzerstörer-Fenster erinnern – vermutlich, um Produktionskosten zu sparen, indem man die in The Empire Strikes Back sichtbaren Stufen und den tieferen Hintergrundkorridor nicht bauen musste. Die feine Detaillierung der Greebles unter den Fenstern und entlang der Deckenrohre weicht leicht von jener in den Matte Paintings von The Empire Strikes Back ab. Das für Revenge of the Sith gebaute Sternzerstörer-Brückenset kehrte wieder zum halben Set und halben VFX-Ansatz von The Empire Strikes Back zurück.

  8. 1987 wurde der Film in Australien und Neuseeland von CBS/FOX Video auf VHS herausgebracht.

  9. Der zweite Todesstern war etwa 460 % größer als der erste.

  10. Admiral Ackbar hatte ursprünglich die Hintergrundgeschichte, einst Sklave von Großmoff Tarkin und zugleich dessen persönlicher Pilot gewesen zu sein. Das änderte sich in Star Wars Clone Wars und gehört inzwischen nicht mehr zur Legends-Kontinuität.

  11. Einer der Rebellenkommandos, die den Schildbunker stürmen, ist ein älterer Mann mit auffälligem weißen Bart. Die Figur wurde als Nik Sant identifiziert, gilt aber nachträglich als Commander Rex aus Star Wars: The Clone Wars (2008) und Star Wars Rebels (2014). Eine offizielle Quelle, die beide als dieselbe Figur bestätigt, gibt es jedoch nicht.

  12. Ian McDiarmid ist nur 7 Jahre älter als Mark Hamill.

  13. 7 Jahre nach dem Kinostart dieses Films trat Debbie Lee Carrington in einem weiteren Science-Fiction-Film über Rebellen auf: in Die totale Erinnerung - Total Recall (1990) mit Arnold Schwarzenegger. Regie führte Paul Verhoeven, der kurzzeitig als Regisseur für Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter im Gespräch war.

  14. Mit Kosten von 32,5 Millionen Dollar war dies der teuerste Film des Jahres 1983.

  15. Spielbergs Entwurf enthielt außerdem eine Kampfszene zwischen Luke Skywalker und Boba Fett. Boba hätte während des Duells mit Luke gesprochen, bevor Luke ihn tötet, indem er ihm den Arm abtrennt, woraufhin Boba in den Tod stürzt und vom Sarlacc gefressen wird.

  16. Marquand entschärfte die gewalttätige Ader der Ewoks, da er befürchtete, sie würden durch allzu brutales Verhalten nicht besser dastehen als das Galaktische Imperium.

  17. David Webb Peoples nahm einige ungenannte Überarbeitungen am Drehbuch vor.

  18. Dies ist das dritte und letzte Mal, dass Sir Alec Guinness Obi-Wan "Ben" Kenobi in einem Star-Wars-Film verkörperte. Ewan McGregor übernahm die Rolle und spielte die Figur in der Prequel-Trilogie sowie in Obi-Wan Kenobi (2022).

  19. Am Startwochenende spielte der Film in den USA 23 Millionen Dollar ein – damals das höchste Eröffnungswochenende der Geschichte, womit er den Rekord von Star Trek 2 - Der Zorn des Khan (1982) brach. Zudem war es der erste Film, der an seinem Startwochenende mehr als 20 Millionen Dollar einnahm.

  20. Ein frühes, erwogenes Ende für Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1984) sah vor, dass Luke Skywalker nach dem Tod von Darth Vader und Kaiser Palpatine dessen Helm aufsetzt – ein Hinweis auf einen möglichen Fall zur dunklen Seite.

  21. Eine frühe Drehbuchfassung sah vor, dass Obi-Wan Kenobi von den Toten zurückkehrt, statt nur als Geist zu erscheinen.

  22. Die "Füße" der Ewok-Kostüme wurden für jeden Darsteller individuell angepasst, damit sie wie nötig gehen und laufen konnten.

  23. Vor den Dreharbeiten vermutete Mark Hamill, der Film würde Lukes Wechsel zur dunklen Seite behandeln, wobei der Hauptkonflikt daraus entstünde, ob er wieder zurückgewonnen werden kann.

  24. In einem persönlichen Brief an seinen Freund Henry Dibling schrieb Lindsay Anderson, man habe ihm eine Rolle in diesem Film angeboten (in seinen eigenen Worten eine "Prince of Evil"-Rolle). Er lehnte ab, weil er damals mit seinem eigenen Film Britannia Hospital (1982) beschäftigt war. Zufälligerweise wirkte Mark Hamill ebenfalls in jenem Film mit.

  25. Regisseur Richard Marquand entfremdete mehrere Darstellerinnen und Darsteller; Carrie Fisher und Mark Hamill warfen ihm vor, sie schlecht zu behandeln und zugleich Harrison Fords Leistung in den Himmel zu loben.

  26. Endor ist der Name eines Ortes in der Bibel: ein Dorf im israelitischen Gebiet Issachar, wohin König Saul am Vorabend seiner letzten Schlacht gegen die Philister zog und dabei auf die "Hexe von Endor" traf.

  27. Gary Kurtz verließ das Projekt, weil er mit der Ausrichtung des Films nicht einverstanden war – insbesondere mit der Einbindung der Ewoks, einem einzigen Todesstern und der Entscheidung für Endor statt Kashyyyk.

  28. Es wird erwogen, dass J.R.R. Tolkiens klassische und einflussreiche Fantasygeschichte "The Lord of the Rings" eine wesentliche Inspiration für die "Star Wars"-Saga gewesen sein könnte. Der letzte Teil von "The Lord of the Rings" trug den Titel "Return of the King".

  29. David Prowse hat erklärt, an keiner der Lichtschwertkampfszenen beteiligt gewesen zu sein. Wie schon bei Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back (1980) spielte der Schwertmeister des Films, Bob Anderson, Darth Vader während des Duells – auf Plateauschuhen und mit sorgfältiger Kameraführung, um den Größenunterschied auszugleichen.

  30. Jeremy Bulloch drehte Szenen als Boba Fett nur in Jabbas Palast und auf der Segelbarke in den Pinewood Studios. In den außerhalb der Barke in Yuma, Arizona, gedrehten Szenen wurde Fett von den Stuntmännern Glenn Randall Jr. und Dickey Beer gespielt.

  31. Vor Drehbeginn stellte sich heraus, dass sämtliche Lichtschwert-Requisiten von Darth Vader entweder verloren oder gestohlen worden waren. Deshalb musste eines von Luke Skywalkers Stunt-Lichtschwertern aus Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back (1980) schnell zu einem Vader-ähnlichen Schwert umgebaut werden.

  32. Darth Vaders Schritte wurden in unterirdischen Tunneln nahe der Golden Gate Bridge aufgenommen, um eine unheilvolle Wirkung zu erzeugen.

  33. Die von Jabba the Hutt gesprochene Huttische Sprache wurde von der Inka-Sprache Quechua inspiriert.

  34. Wenn der Millenium Falcon vor dem Angriff auf den Todesstern durch die Formationen der Rebellen-Schiffe manövriert, handelt es sich bei dieser Effektaufnahme tatsächlich um eine wiederverwendete und gespiegelte Aufnahme aus The Empire Strikes Back (1980), in der der Falke sich auf dieselbe Weise zwischen Asteroiden bewegt.

  35. Dies ist erst der zweite Film der Reihe, für dessen Realszenen an Originalschauplätzen in den USA gedreht wurde.

  36. In der Einstellung, in der Salacious Crumb (das kleine, nervige, rattenartige Wesen, das bei Jabba in dessen Palast sitzt) C-3PO das Auge abkaut, erlitt Anthony Daniels im C-3PO-Anzug eine Panikattacke. Während der Aufnahme sagte er nicht seine Texte auf (seine Dialoge wurden ohnehin alle in der Postproduktion nachsynchronisiert), sondern wiederholte immer wieder "Get me up. Get me up." Diese Einstellung wurde im fertigen Film verwendet.

  37. Lukes und Hans Begegnung in Jabbas Palast ist das erste Mal, dass Harrison Ford und Mark Hamill seit ihrem Abschied in Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back (1980) gemeinsam auf der Leinwand zu sehen sind.

  38. In einer Episode von Storage Wars (2010) entdeckte einer der Stars der Show in einem Lagerraum eine Star-Wars-Jacke, auf der der ursprüngliche Titel "Revenge of the Jedi" aufgedruckt war. Die Jacke wurde schließlich auf über 3.000 Dollar geschätzt.

  39. Der Film ist in den von Steven Schneider herausgegebenen "1001 Movies You Must See Before You Die" enthalten.

  40. Carrie Fishers Muttermal (nahe dem Kreuz) ist in der Wüstenszene zu sehen, in der sie der Kamera den Rücken zuwendet, um ein montiertes Lasergeschütz zu schwenken.

  41. Obwohl Boba Fett bereits in Star Wars: Episode V - The Empire Strikes Back (1980) auftrat, wurde sein Name im Dialog erst in diesem Film während der Kampfszene auf der Segelbarke erwähnt.

  42. Im Jahr 2024 wurde Leias goldener Bikini bei einer Heritage-Auktion für 175.000 Dollar verkauft.

  43. Mark Hamill sprach über das beliebte Science-Fiction-Franchise und erinnerte sich an ein Gespräch mit George Lucas über diesen Film. "Als ich mich über Dinge im dritten Teil beschwerte, sagte ich: 'Luke hat seine Hand verloren, er hat den schwarzen Handschuh, sollte es nicht darum gehen, dass Luke damit kämpft, zur dunklen Seite überzulaufen?' George sagte: 'Mark, das ist für Kinder'", erzählte Hamill bei einem Auftritt bei TODAY. "Und deshalb hätte er nie in Erwägung gezogen, einen der Hauptcharaktere zu töten. In den neuen Teilen bringen sie uns einen nach dem anderen um", fuhr er fort. Eine Rückkehr zu Star Wars schloss Hamill jedoch definitiv aus. "Wir haben nie erwartet, dass daraus ein dauerhaftes Franchise und so ein Teil der Popkultur wird", sagte er, "aber mein Deal ist: Ich hatte meine Zeit. Ich bin dankbar dafür, aber ich finde wirklich, sie sollten sich auf die Zukunft und all die neuen Charaktere konzentrieren. Und übrigens, als ich in [The Last Jedi] verschwand, habe ich meine Roben zurückgelassen. Und ich werde mich ganz sicher nicht als nackter Machtgeist zeigen."

  44. Ian McDiarmid, ein produktiver Theaterdarsteller, stützte die ungewöhnliche Stimme seiner Figur auf die japanische Methode, mit dem Bauch zu projizieren. Das Ergebnis war ein seltsames, kehliges Krächzen, das Lucas für die Figur Palpatine als perfekt befand.

  45. Dies wäre beinahe David Koepps Filmdebüt geworden, doch er musste absagen, um sich auf seinen Abschluss an der UCLA zu konzentrieren. Sein erstes offizielles Drehbuchdebüt gab er erst mit Apartment Zero (1988).

  46. David Koepp schlug die Idee eines zweiten Todessterns vor, als Parallele dazu, dass die Vereinigten Staaten in beiden Weltkriegen gegen Deutschland kämpften. Um eine Wiederholung von A New Hope (1977) zu vermeiden, war der zweite Todesstern noch im Bau, mit unfertigen Verteidigungsanlagen, aber bereits weitgehend funktionsfähig.

  47. Ursprünglich kam Yoda im Drehbuch nicht vor. Yoda wurde erst hinzugefügt, als George Lucas befand, er eigne sich am besten, um Luke eindeutig zu bestätigen, ob Darth Vader sein Vater ist oder nicht.

  48. Die Doppelstreifen auf den Rebellen-A-Wings waren ursprünglich blau, wurden aber zu Rot geändert, weil das Blau bei den Bluescreen-Aufnahmen Probleme bereitete.

  49. Denis Lawson, der in allen 3 Filmen der ursprünglichen Star-Wars-Trilogie Wedge Antilles spielte, ist der Onkel von Ewan McGregor, der in den Prequels ebenfalls in der Star-Wars-Saga als junger Obi-Wan Kenobi zu sehen war.

  50. Da der kalifornische Waldstandort der Produktion ohnehin zur Abholzung vorgesehen war, durfte das Special-Effects-Team für die Schlacht von Endor Bäume umsägen.

  51. George Lucas wollte den Rancor ursprünglich von einem Stuntman im Kostüm spielen lassen, ganz im Stil von Godzilla. Das Produktionsteam unternahm mehrere Versuche, erzielte aber kein brauchbares Ergebnis. Phil Tippett erwog daraufhin, den Rancor per Stop-Motion-Animation umzusetzen, so wie er es bereits mit den Tauntauns und AT-ATs in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) getan hatte. Diese Methode galt als zu zeitaufwendig, weshalb Dennis Muren schließlich vorschlug, den Rancor als Puppe zu bauen und mit Hochgeschwindigkeitsfotografie zu filmen. Insgesamt wurden 60 Takes gedreht, und Lucas wies das Team an: "Sucht 6 Favoriten heraus und schickt sie an die Redaktion." Joe Johnston, Nilo Rodis-Jamero und Ralph McQuarrie reichten Entwürfe für den Rancor ein, bevor Tippetts Entwurf ausgewählt wurde.

  52. Dass Chewbacca mit den beiden Ewoks durch die Bäume schwingt und dabei brüllt, war als offensichtliche Anspielung auf „Tarzan“ gedacht.

  53. In der Trilogie sprechen Figuren oft in verschiedenen Sprachen miteinander und scheinen sich dennoch bestens zu verstehen. Das bekannteste Beispiel sind Han Solo, der Englisch spricht, und Chewbacca, der sich in einer Reihe von Knurrlauten verständigt.

  54. Während der Produktion wurden 50 neue Stormtrooper-Helme hergestellt, statt die verbliebenen 12 aus Krieg der sterne (1977) und Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) wiederzuverwenden. Dafür fertigte man aus dem Abguss eines vorhandenen Anzugs eine neue Form, die während der Herstellung zusammenbrach. Das erklärt das leicht eingedrückte Aussehen der Helme.

  55. „Ewok“ leitet sich von Miwok ab, der Bezeichnung für eine Reihe von Indianerstämmen, die im Norden Kaliforniens nahe den Drehorten der Endor-Szenen beheimatet waren.

  56. Kameramann Alan Hume zog sich, verärgert über George Lucas’ Umgang mit Regisseur Richard Marquand, informell von seinen Aufgaben zurück und überließ dem Kameramann Alec Mills die Fertigstellung der Dreharbeiten im letzten Produktionsmonat. In seiner Autobiografie erwähnt Hume dies mit keinem Wort und spricht sehr anerkennend über Lucas, mit dem er eigenen Angaben zufolge generell wenig persönlichen Kontakt hatte.

  57. Der Film trug ursprünglich den Titel Revenge of the Jedi, doch George Lucas änderte ihn, nachdem er zu dem Schluss gekommen war, dass Rache nicht in der Natur der Jedi liegt. Der verworfene Titel wurde später für Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005) wiederverwendet.

  58. Die Schlussmusik in der Siegesfeier auf Endor wurde in der Special-Edition-Version komplett ausgetauscht.

  59. Die Gungans in der Unterwasserstadt der Gungans orientierten sich an Jabba the Hutt, da Jabba Ochsenfrösche frisst. In diesem Film sieht man ihn einen Eimer voller Ochsenfrösche verspeisen, und in Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999) eröffnet er das Podrennen, indem er einem Frosch den Kopf abbeißt und ihn auf den Gong spuckt, um das Rennen zu starten. Auch ihre Hauttöne passen zur Umgebung, in der sie leben.

  60. Die Arbeit an den visuellen Effekten bei Industrial Light & Magic brachte das Unternehmen schnell an seine betrieblichen Grenzen. Zwar sorgten die Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie die Erfahrung aus den beiden vorherigen Filmen der Trilogie für mehr Effizienz, doch wurde dies durch den Anspruch wettgemacht, mit dem Abschlussfilm die Messlatte der beiden Vorgänger noch zu übertreffen. Erschwerend kam hinzu, dass mehrere Abteilungen von Industrial Light & Magic planten, entweder andere Filmprojekte zu übernehmen oder in ruhigen Phasen Personal abzubauen. Stattdessen blieb die gesamte Firma, sobald die Produktion begann, vollständig an Bord und arbeitete 20 Stunden am Tag an 6 Tagen pro Woche, um ihre Ziele bis zum 1. April 1983 zu erreichen. Von rund 900 Visual-Effects-Einstellungen blieben alle optischen VistaVision-Effekte im Haus, da Industrial Light & Magic das einzige Unternehmen war, das dieses Format nutzen konnte, während etwa 400 4-Perf-Opticals an externe Effektstudios vergeben wurden. Der Fortschritt bei den Opticals war zeitweise stark verzögert, weil Industrial Light & Magic rund 100.000 Fuß (30.480 Meter) Film ablehnte, als die Perforationen die Bildregistrierung und die Standfestigkeitstests nicht bestanden.

  61. Die Hauptdreharbeiten waren von zahlreichen Verzögerungen und Auseinandersetzungen zwischen Executive Producer George Lucas und Regisseur Richard Marquand geprägt: Ersterer wollte bei jedem Take mehrere Kameras einsetzen, um mehr Material für den Schnitt zu haben, Letzterer nur 1 oder 2 Kameras ohne Ausweichoption. Die Filmemacher verwendeten versehentlich altes Filmmaterial, wodurch viele Aufnahmen einen seltsamen Blaustich bekamen, was Industrial Light & Magic dazu zwang, in der Postproduktion bei vielen Einstellungen das Color Timing zu korrigieren. Irgendwann übernahm Lucas im Wesentlichen den Großteil der Regiearbeit von Marquand. Im Kapitel seiner Autobiografie, das diesem Film gewidmet ist, erwähnt Kameramann Alan Hume diese Behauptung mit keinem Wort.

  62. Das „TIE“ in „TIE Fighter“ steht für „Twin Ion Engines“.

  63. Die erste Produktionsphase begann mit 78 Tagen in den Elstree Studios in England, wo dieser Film alle 9 Bühnen belegte.

  64. Carrie Fisher beschwerte sich bei Autor und Produzent George Lucas über ihre Kostüme in den beiden vorherigen Filmen. Er erklärte, er habe Leia bewusst von „Augenweide-Damseln in Not“ abheben und sie als mutige Anführerin zeigen wollen, zu der man aufschauen kann, statt als begehrtes Objekt. Fisher dankte Lucas für so viel Umsicht, merkte aber an, man könne nicht erkennen, „dass sie eine Frau war“. Diese Beschwerden führten zu dem knappen Outfit, das sie als Jabbas Sklavin trug. Das Kostüm wurde unter der Crew zu einer Art Running Gag, weil das Metallgestell, das das Oberteil zusammenhielt, dafür sorgte, dass es sich nicht gut mit ihr mitbewegte. Da Fisher die branchenübliche Lösung mit doppelseitigem Klebeband nicht mochte, musste vor jedem Take eine Garderobenfrau prüfen, ob ihre Brüste noch sicher im Kostümoberteil saßen (und mehrere Szenen mussten neu gedreht werden, als es zu „Garderobenpannen“ kam).

  65. Es gibt 4 Szenen, in denen eine oder mehrere Figuren an einem Seil oder einer Liane schwingen. Luke und Leia schwingen an einem Seil, um von Jabbas Segelbarke zu entkommen. Als die Ewoks die gefangenen Rebellen in ihr Dorf bringen, schwingt ein Ewok von einer Baumplattform zur anderen. Paploo, der Ewok, der berühmt dafür ist, ein Speeder-Bike zu stehlen, verlässt sein Gefährt, indem er eine herabhängende Liane greift und daran schwingt. Schließlich schwingen Chewbacca und 2 Ewoks an einer Liane, um einen AT-ST-Walker zu kapern.

  66. Die Vorbeiflug-Soundeffekte der Speeder-Bikes entstanden durch das Zusammenmischen von Donnergeräuschen mit den Klängen eines P-38-Flugzeugs.

  67. Die Siegeshörner der Ewoks in Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter sind tatsächlich echte Instrumente: Es handelt sich um Schofarhörner. Ein Schofar ist ein jüdisches Ritualinstrument aus dem Horn eines Tieres (meist, aber nicht immer, eines Widders). Schofarhörner werden bis heute an wichtigen jüdischen Feiertagen, Festen und anderen Anlässen geblasen, vor allem während der Hohen Feiertage – Rosch Haschana (das jüdische Neujahr) und Jom Kippur (der Versöhnungstag). Darüber hinaus wurden die konkreten Schofar-Aufnahmen für die Feierszene der Ewoks ursprünglich vom Filmkomponisten Elmer Bernstein für das biblische Epos The Ten Commandments von 1956 eingespielt. In einem Interview von 1991 mit Terry Gross im NPR-Programm "Fresh Air" beschrieb Komponist Elmer Bernstein, wie er diese Schofar-Klänge aufnahm: "Als uns klar wurde, dass ein Schofar auf der Leinwand zu sehen sein würde, mussten wir jemanden finden, der das Schofar bläst. Und für alle, die es nicht wissen: Das Schofar ist ein sehr altes Instrument, das aus dem Horn eines Widders gefertigt wird. Nun, wer bläst schon Schofar? Natürlich Rabbiner. Denn es wird noch immer in jüdischen Zeremonien verwendet. Wir hatten, oh, ich schätze, 20 oder 30 Rabbiner im Aufnahmestudio."

  68. George Lucas hat den Vater-Sohn-Konflikt zwischen Darth Vader und Luke Skywalker bewusst dem von Zeus und Zeus' Vater Kronos nachempfunden.

  69. Um die gewaltige Größe des Rancor so wirken zu lassen, wie sie im Film erscheint, wurde die Puppe mit einer höheren Bildrate gefilmt, nämlich zwischen 48 und 72 Bildern pro Sekunde. Durch diese Technik wirkten die Bewegungen der Kreatur langsamer und schwerer, was die Aufnahmen mit einem überzeugenderen Eindruck ihrer Masse verstärkte. Zudem erwies sich das als besonders schwierig: Selbst die kürzesten Einstellungen mit der Kreatur erforderten mitunter bis zu 70 Wiederholungsdrehs, weil sie so schnell animiert werden musste. "Wir mussten uns dreimal so schnell bewegen, nur um eine Bewegung hinzubekommen", sagte Phil Tippett in einem Interview. "Es war komisch, direkt von den Läufern [AT-ATs] zu kommen, an die man als Stop-Motion-Animator herangehen muss. Für den Rancor mussten wir dieselbe Art von Bewegungen verwenden wie ein Animator – denn man kann eine Bewegung nicht einfach stoppen und starten. Man muss sanft in Bewegungen ein- und ausblenden. Das kann sehr schwierig sein, wenn die Szene, an der man arbeitet, 48 Bilder lang ist. Man muss alle seine Bewegungen – die Kreatur schaut auf, schaut nach rechts und öffnet das Maul – in einer Drittelsekunde hinbekommen. Das lässt einem nicht viel Zeit, um es so zu verfeinern, wie man es kann, wenn man eine Stunde oder so zwischen den Bildern hat. Es war wirklich interessant, auf den Füßen zu denken, statt wie ein Animator zu denken – wie eine Schnecke."

  70. In seinem Buch "Sculpting the Galaxy" verrät Lorne Peterson, dass alle Aufnahmen mit dem zweiten Todesstern horizontal gespiegelt sind. Das Originalmodell war auf der linken Seite unfertig, im Film wirkt es jedoch so, als sei die rechte Seite unvollendet.

  71. Unter den Rebellenpiloten, die während des Briefings an Bord der Home One zu sehen sind, befinden sich mehrere Frauen (eine ist direkt hinter Landos Schulter in seinem Gespräch mit Han zu erkennen), die in der eigentlichen Sequenz nie auftauchen, obwohl mindestens drei von ihnen bekanntermaßen Cockpitszenen für die Schlacht drehten. Eine dieser Darstellerinnen schaffte es in den fertigen Film: Eine der A-Wing-Pilotinnen ist tatsächlich eine Frau, die von einem männlichen Schauspieler nachsynchronisiert wurde. Der größte Verlust war die französische Model und Schauspielerin Vivienne Chandler, die eine namenlose X-Wing-Pilotin spielte (später Dorovio Bold genannt). Überraschend war ihr Herausschneiden vor allem deshalb, weil es den Anschein hatte, sie würde eine bedeutende Rolle in der Schlacht spielen, da sie mehr als eine ganze Seite Dialog aufgenommen hatte. Aufnahmen von ihr im Cockpit ihres X-Wing sind kürzlich wieder aufgetaucht, was darauf hindeutet, dass sie zu den Piloten gehörte, die den Todesstern angriffen, und ihr Dialog (in dem sie einen Notruf über einen tödlich beschädigten Stabilisator absetzt) legt nahe, dass sie nach einem Absturz gestorben wäre, ganz ähnlich wie Red Leader in Krieg der sterne (1977). Warum die Frauen genau herausgeschnitten wurden, ist unklar, doch es wird vermutet, dass man befürchtete, das Publikum könnte sich unwohl fühlen beim Gedanken an Frauen, die in einer Schlachtsequenz sterben.

  72. Alan Rickman sprach für die Rolle des Moff Jerjerrod vor. Er und Anthony Daniels wurden am selben Tag geboren, dem 21. Februar 1946.

  73. Die entscheidende Schlacht in Dschungel der 1000 Gefahren (1960) beeinflusste das letzte Gefecht der Ewoks unmittelbar, einschließlich der diversen Baumhaus-Stunts und der Fallen, die gegen das Imperium eingesetzt werden.

  74. Obwohl Luke ein Jedi ist, zeigt er mehrere Eigenschaften, die ihn zur Dunklen Seite verlocken könnten, etwa das Macht-Würgen, seinen Zorn auf Darth Vader, nachdem dieser droht, Leia zur Dunklen Seite zu bekehren, und seine schwarze Kleidung. Ein weiteres Anzeichen dafür, dass er zur Dunklen Seite verlockt werden könnte, zeigt Luke auf Jabbas Segelbarke, als er alle Handlanger Jabbas aggressiv angreift. Obwohl Yoda Luke jedoch lehrt, dass Jedi ihre Kräfte niemals zum Angriff einsetzen, ist laut dem Originalroman ein Angriff nur dann erlaubt, wenn ein Jedi in der Unterzahl ist.

  75. Im Jahr 2021 wurde der Film von der Library of Congress wegen seiner "kulturellen, historischen oder ästhetischen Bedeutung" zur Aufbewahrung im National Film Registry der Vereinigten Staaten ausgewählt.

  76. Das Duell zwischen Darth Vader und Luke ist eine der wenigen Gelegenheiten, bei denen John Williams' Musik und die Lichtschwert-Geräuscheffekte gleichzeitig zu hören sind. Dies war eine bewusste Entscheidung von George Lucas und John Williams, um die epische finale Schlacht hervorzuheben.

  77. Das Visual-Effects-Team behauptete, in einer komplexen Luftkampfszene einen Turnschuh als eines der Raumschiffe eingebaut zu haben.

  78. Eigentlich sollte Paploo (Kenny Baker) Prinzessin Leia nach der Speeder-Bike-Sequenz bewusstlos auffinden, doch Baker erkrankte vor den Dreharbeiten an einer Lebensmittelvergiftung, sodass Wicket (Warwick Davis) zum Ewok wurde, der Leia findet.

  79. Mit der Veröffentlichung der Digital Movie Collection im Jahr 2015 wurde die Fanfare von Twentieth Century Fox aus diesem Film und seinem Vorgänger entfernt. Das Ende des Stücks "The Rebel Fleet/End Title" aus Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) erklingt nun über dem Lucasfilm-Logo. Krieg der sterne (1977) behielt die Fanfare, da Twentieth Century Fox damals die Vertriebsrechte an dem Film besaß. Die Übernahme von Twentieth Century Fox durch die Walt Disney Company im Juni 2018 bedeutet jedoch, dass Disney nun alles rund um Star Wars besitzt.

  80. Spielbergs Version enthielt mehr Szenen, in denen Darth Vader und Imperator Palpatine Untergebene wegen ihres Versagens per Macht-Würgen, Macht-Blitz und Lichtschwert hinrichten.

  81. David Cronenberg wurde die Chance geboten, Regie zu führen. Er lehnte ab, um Videodrome (1983) und Dead Zone: Der Attentäter (1983) zu drehen.

  82. Die Jabba-the-Hutt-Puppe brauchte drei Monate Bauzeit für Stuart Freeborns Team, kostete 500.000 Dollar und wog 2.000 Pfund.

  83. George Lucas hat zugegeben, wegen der relativ geringen Erfahrung von Regisseur Richard Marquand mit visuellen Effekten häufig am Set gewesen zu sein. Marquand scherzte: "It is rather like trying to direct King Lear with Shakespeare in the next room!"

  84. In Neuseeland erschien dieser Film erst 1987 auf VHS.

  85. Laut Gary Kurtz endete das ursprüngliche Treatment damit, dass Luke Skywalker wie der Held eines Spaghetti-Westerns allein und erschöpft davonschreitet und sich in die Wüste von Tatooine zurückzieht. George Lucas entschied sich für ein glücklicheres Ende, um höhere Merchandising-Verkäufe anzuregen.

  86. Das für den Todesstern-Hangar gebaute Set war tatsächlich ein L-förmiges Set mit zwei Wänden auf Elstree Stage 6, das nur die rechte Seite und die Rückseite des Hangars mit dem gelandeten Shuttle im Vordergrund abdeckte, und es kostete 800.000 Dollar. Sowohl das Raumtor hinter dem Shuttle als auch die linke Seite des Hangars waren eigentlich schwarze Vorhänge, deren jeweilige Hintergrunderweiterungen für Weitaufnahmen per Matte Painting ergänzt wurden. Um bei Vaders Nahaufnahmen im Hangar den Eindruck einer Wand auf der linken Seite zu erwecken, drehten David Prowse und Michael Pennington stattdessen Aufnahmen, in denen sie von der Rückseite des Hangars nach vorn gehen, während Nahaufnahmen des Imperators, der mit Darth Vader geht (der knapp außerhalb des Bildes bleibt), aus Vaders Augenhöhe und in leicht abwärts gerichtetem Winkel gefilmt wurden, um das Fehlen der linken Seitenwand auszugleichen; dabei waren die angetretenen Hintergrundtruppen nur vom Hals abwärts und der glänzende Boden zu sehen. Auf die Nase von des Imperators Shuttle wurde ein grauer Streifen aufgetragen, um es von Vaders zu unterscheiden. Der hintere Hangarausgang, der ins Innere des Todessterns führt, ist zwar nie ausdrücklich in einer Einstellung zu sehen, lässt sich aber in der Aufnahme erkennen, in der Jerjerrod nervös darauf wartet, dass sich die Türen von Vaders Shuttle öffnen – im Hintergrund auf der rechten Seite, bewacht von zwei Sturmtruppen und gekrönt von drei Reihen Vierfach-Scheinwerfern. Dieses Set wurde bis auf das Shuttle fast vollständig abgebaut und später als Rebellenhangar wiederverwendet, komplett mit zwei X-Wings, einer Reihe Computer an der linken Wand mit dem schwarzen Vorhang dahinter und einem grauen Boden. Das Shuttle erhielt eine etwas schmutziger wirkende Patina, um die Tydirium von den beiden anderen Shuttles zu unterscheiden.

  87. Fast ein Jahrzehnt lang blieb dieser Film unter den 10 weltweit einspielstärksten Produktionen, bis Der mit dem Wolf tanzt (1990) ihn Anfang 1991 schließlich von der Liste verdrängte.

  88. WILHELM SCREAM: Als Luke einen Gegner mit seinem Lichtschwert trifft und dieser in die Sarlacc-Grube stürzt. Kurz darauf ist er ein zweites Mal zu hören, als Luke einen weiteren Gegner in die Grube befördert, allerdings kaum vernehmbar. In der Special Edition ertönt zudem während einer der großen Feierszenen auf Coruscant nach der Zerstörung des Todessterns ein Wilhelm (ein imperialer Sturmtruppler lässt sich durch die Menge tragen, und der Wilhelm ist zu hören, als er rechts am Bildrand vorbeikommt. Da es sich um eine Feier- und keine Kampfszene handelt, wurde der Wilhelm vermutlich als Scherz eingebaut).

  89. Dies ist der einzige Film mit Han Solo, in dem er nie im Cockpit des Millennium Falken zu sehen ist.

  90. MARKENZEICHEN DES EXECUTIVE PRODUCERS: George Lucas (THX-1138): Auf dem Helm des Kopfgeldjägers Boushh steht "1138". THX 1138 (1971) war Lucas' erster Kinofilm, und er baut die Zahl in die meisten seiner Filme ein.

  91. Obwohl er maßgeblich an den ersten beiden Filmen beteiligt war, besuchte Sounddesigner Ben Burtt hier zum ersten Mal tatsächlich das Set einer laufenden Produktion. Sein Cameo als Imperialer, der im Endor-Bunker über ein Geländer stürzt, wurde allerdings später bei ILM im Rahmen von Nachdrehs gefilmt.

  92. Die Endor-Szenen entstanden zunächst in einem Tonstudio in London und dann an Originalschauplätzen in einem Redwood-Wald. Laut Warwick Davis entschied sich Lucas, 6 der Ewoks besonders herauszustellen und dieselben britischen Darsteller in England und Amerika für diese Rollen einzusetzen. Alle übrigen wurden für die Außendreharbeiten durch Amerikaner ersetzt.

  93. Auf dem Kinoplakat zu ROTJ hält Luke ein Lichtschwert mit blauer Plasmaklinge, statt der im Film verwendeten grünen Plasmafarbe.

  94. Stuart Freeborn, Leiter der Spezial-Make-up- und Kreaturendesign-Abteilung, hatte mehr als 30 Jahre zuvor mit Alec Guinness an David Leans Verfilmung von Oliver Twist aus dem Jahr 1948 gearbeitet. Freeborn entwarf und trug das Make-up für Guinness' Figur "Fagin" auf. Kameramann Alan Hume wirkte an jenem Film ebenfalls mit, und zwar ungenannt als Schärfenzieher.

  95. Caroline Blakiston (Mon Mothma) musste ihre Dialoge neu aufnehmen, nachdem festgestellt worden war, dass ihr Mikrofon die Geräusche von Tauben aufgenommen hatte, die in der Studiodecke nisteten.

  96. Darth Vader und der Imperator landen in verschiedenen Hangars des Todessterns. In der Matte Painting der Totale, als Vader am Todesstern eintrifft, fliegt sein Shuttle geradewegs auf den kleinen Hangar rechts zu. Das Shuttle des Imperators ist in einer abgewandelten Wiederverwendung dieser Matte Painting zu sehen, mit einem Shuttle im größten Hangar des Blocks, links von Vaders Hangar. Eine letzte modifizierte Fassung der Matte-Aufnahme kommt zum Einsatz, als Luke mit Vaders Shuttle vom schnell verglühenden Todesstern flieht.

  97. Physiker haben berechnet, dass das Design des Todessterns zwar theoretisch möglich wäre, aber zu viel Geld, Zeit und Material erfordern würde, um realisierbar zu sein.

  98. Anders als der erste Todesstern kann der zweite alle paar Minuten feuern, während der ursprüngliche offenbar nur alle 24 Stunden abfeuern konnte.

  99. Als Luke zum ersten Mal Jabbas Palast betritt, würgt er 2 Wachen mit der Macht. Andernorts nutzte er die Macht, um Waffen aufzuheben oder Ziele klar zu erkennen, doch dies ist das einzige Mal in der Originaltrilogie, dass er sie einsetzt, um jemandem direkt zu schaden.

  100. Die erste Vorführung dieses Films (mit einer frühen Schnittfassung) soll ein Desaster gewesen sein; George Lucas bemängelte den Schnitt und dass sich der Film nicht wie ein Star-Wars-Film anfühle. Schließlich fertigte Cutter Sean Barton seine eigene Fassung an, die Lucas deutlich besser gefiel, und aus dieser Fassung entstand die Endversion.

  101. Die Knurrlaute und Geräusche des Rancor in Jabbas Palast stammen tatsächlich von einem Dackel.

  102. Howard G. Kazanjians Zeitplan trieb die Dreharbeiten so früh wie möglich voran, damit Industrial Light & Magic möglichst viel Zeit für die visuellen Effekte blieb, und ließ einige Crewmitglieder daran zweifeln, ob sie für den Dreh vollständig vorbereitet sein würden.

  103. Sir Alec Guinness zögerte, ein drittes Mal zurückzukehren, hatte aber das Gefühl, es den Fans schuldig zu sein.

  104. Lukes Einführung in Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter stellt ihn sogleich mit "der dunklen Seite" in Verbindung. Sein Auftritt in Jabbas Palast (samt dem Würgen der Wächter) spiegelt Vaders ersten Leinwandauftritt in A New Hope von 1977. Auch sehen wir Luke zuerst ganz in Schwarz gewandet, ähnlich wie den Imperator. Empire Strikes hatte in der Höhlenszene auf Dagobah Lukes unterschwellige Neigung zur dunklen Seite angedeutet. Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter lotet Lukes Dualität von Licht und Dunkelheit noch weiter aus.

  105. Sowohl Carrie Fisher als auch Mark Hamill hatten gemischte Gefühle gegenüber dem Film und hielten ihn für den schwächsten der Trilogie. Harrison Ford war einfach froh, dass seine Verpflichtung zu 3 Filmen erfüllt war, nannte diesen hier allerdings ein "Picknick der Teddybären".

  106. Dies ist der einzige Film der Reihe, in dem keine blauen Lichtschwerter vorkommen.

  107. Laut dem forensischen Psychiater Park Dietz identifizierte sich Jeffrey Dahmer mit Imperator Palpatine und kaufte sich sogar gelb getönte Kontaktlinsen, um ihm zu ähneln. Manchmal brachte er seine Opfer zu sich nach Hause, um den Film anzusehen und "die richtige Stimmung" zu schaffen, bevor er sie ermordete.

  108. Die Schauspielerin Kate Harper sprach für die Rolle der Mon Mothma vor.

  109. Der Drehplan war 6 Wochen kürzer als bei Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980).

  110. 6 Personen waren nötig, um die lebensgroße Animatronik von Jabba the Hutt zu bedienen. In die Puppe passten 3 Männer – 2 für Arme, Kopf und Zunge, ein weiterer für den Schwanz. Ein unter der Puppe liegender Mann zog an Fäden, um Jabbas Mund zu bewegen und seine Flanken beben zu lassen. 2 Funktechniker steuerten die Augen des schleimigen Schurken, einschließlich Pupillenweite, Blickrichtung und Weite der Lider. Ein letztes Crewmitglied war dafür zuständig, Gel auf die Puppe zu reiben, damit Jabba seinen schleimigen Look bekam.

  111. Einer der beiden AT-ST-Fahrer, deren Fahrzeug von Chewbacca und 2 Ewoks gekapert wird.

  112. Die indigene Schauspielerin Lily Gladstone sagte, die Ewoks seien ihre liebsten Star-Wars-Figuren: "Damals wusste ich das nicht, aber sie sind so etwas wie ein Leuchtfeuer des indigenen Widerstands. Und sie haben es gerockt. Sie haben das Imperium zu Fall gebracht."

  113. Sydney Greenstreet diente als eines der Vorbilder für Jabba the Hutt.

  114. Ian McDiarmid (Imperator Palpatine) und Sebastian Shaw (Anakin Skywalker) waren im echten Leben befreundet.

  115. Ein Jahr nach dem Kinostart dieses Films bekamen die Ewoks ihre eigenen Spin-off-Filme, The Ewok Adventure (1984) und Ewoks: The Battle for Endor (1985).

  116. Ursprünglich sollte der Film "Revenge of the Jedi" heißen, doch die Produzenten waren der Ansicht, die Jedi würden aufgrund ihres Ehrenkodexes keine Rache suchen. Einige Poster und Kinoaufsteller wurden früh gedruckt, dann aber nach der Titeländerung schnell wieder zurückgezogen. Auch Star Trek 2 - Der Zorn des Khan (1982) sollte ursprünglich "Star Trek II: The Revenge of Khan" heißen, doch der Titel jenes Films wurde geändert, um Verwechslungen mit diesem Film zu vermeiden, als "Revenge of the Jedi" noch im Gespräch war.

  117. Anders als andere Star-Wars-Filme wurde dieser Film in weniger als einem Jahr gedreht und fertiggestellt. Die Aufnahmen entstanden zwischen Januar 1982 und Mai 1982.

  118. Mehr als 30 Personen wurden für die Regie in Betracht gezogen, darunter Steven Spielberg, John Glen, Lewis Gilbert, Mike Newell, John Hough, Sir Alan Parker, Peter Weir, Jack Smight, Bruce Beresford, Peter Yates, Jeremy Kagan, Robert Markowitz, Richard Donner, Desmond Davis, Hugh Hudson, Terry Gilliam, Stephen Frears, Graham Baker, Richard Lester, Sir Richard Attenborough, Michael Anderson, Sir John Boorman, John Carpenter, Roger Christian, David Cronenberg, Joe Dante, Richard Fleischer, Jonathan Demme, John Guillermin, Tony Scott, William A. Fraker und David Lynch. Viele dieser Regisseure waren keine Amerikaner, da George Lucas sich wegen der Credits von Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) mit der DGA überworfen hatte und für diesen Film nicht gewerkschaftlich organisierte Arbeitskräfte beschäftigte.

  119. George Lucas entließ seinen Freund und Produzenten der beiden vorigen Star-Wars-Filme, Gary Kurtz, bevor die Produktion begann (manche Quellen behaupten allerdings, er habe von sich aus gekündigt). Ihr Verhältnis hatte sich während der Entstehung von Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) verschlechtert, als der Film das Budget massiv überschritt und in Verzug geriet. Da Lucas beide Filme als Independent-Produktionen selbst finanzierte, entschied er sich, sich von Kurtz zu trennen und stattdessen selbst aktiv die Aufgaben des Executive Producers zu übernehmen, um sicherzustellen, dass dieser Film im Budget blieb.

  120. In diesem Film spricht Han zum ersten Mal in der Reihe direkt mit R2-D2. Als C-3PO und R2-D2 sich dem imperialen Bunker nähern, ruft Han ihm zu: "Komm schon! Komm schon!"

  121. Zu einem Zeitpunkt der Produktion hielt sich hartnäckig das Gerücht, Luke würde im Laufe dieses Films auf irgendeine Weise sterben. Besonders verbreitet war dieses Gerücht auf Schulhöfen und Spielplätzen unter den jüngeren Fans der Reihe.

  122. Die Figur Oola ist im Film etwa 20 Jahre alt.

  123. In einem Magazin-Interview mit Irvin Kershner vom Mai 2004 erklärte Kershner, Richard Marquand habe nicht bei allen Szenen dieses Films Regie geführt; nachdem die Schauspielerinnen und Schauspieler nicht besonders gut auf Marquand reagiert hätten, hätten Kershners Regieassistent und George Lucas übernommen. Das Verhältnis zwischen Marquand und George Lucas sei schlecht gewesen. Im DVD-Kommentar behauptet George Lucas hingegen, er habe recht gut mit Marquand zusammengearbeitet. In seiner Autobiografie erwähnt Kameramann Alan Hume, BSC, diese Behauptung Kershners mit keinem Wort und beschreibt eine insgesamt harmonische Atmosphäre und Produktion, wobei er Lucas und Marquand ausdrücklich lobt.

  124. Michael Carter wurde für die Rolle des Bib Fortuna in diesem Film besetzt, nachdem Casting-Direktorin Mary Selway ihn 1981 in dem Theaterstück "The Streets of London" gesehen hatte. Über 8 Stunden dauerte das Make-up, bis er erstmals in Jabba the Hutts Twi'lek-Berater verwandelt war. Bis zum Ende seiner 5-wöchigen Drehzeit hatte Maskenbildner Nick Dudman den Prozess auf 58 Minuten verkürzt. Das Abschminken nahm weitere 25 Minuten in Anspruch.

  125. George Lucas hatte eine Drehbuch-Richtlinie, die bis heute in der Roman-Politik weiterlebt. Keine Figur aus der Trilogie darf auf irgendeine Weise sterben, was erklärt, warum er Harrison Fords Vorschlag, Han Solo sterben zu lassen, überstimmte. R.A. Salvatores Idee, Chewbacca in dem Roman Vector Prime (der 21 Jahre nach diesem Film spielt) sterben zu lassen, stimmte er jedoch zu.

  126. Ein früher Entwurf sah General Veers aus Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) als Kommandanten der Endor-Garnison vor, der die Schlacht auf dem Mond persönlich anführt.

  127. Der Film stand auf der 2001 veröffentlichten Liste des American Film Institute mit 400 Filmen, die für die 100 herzzerreißendsten amerikanischen Filme nominiert waren.

  128. Als Richard Marquand Alan Hume BSC als Kameramann wählte, brauchte er die Zustimmung von George Lucas, da dieser bei solchen hochrangigen Personalentscheidungen das letzte Wort hatte. Lucas wollte Arbeiten von Hume sehen, und man zeigte ihm den jüngsten James-Bond-Film In tödlicher Mission, den Hume 2 Jahre zuvor gedreht hatte, als dessen 'Bond'-Debüt (später sollte er auch Octopussy und Im Angesicht des Todes drehen). Marquand und Hume hatten zuvor bereits bei The Legacy; Birth of the Beatles; Bear Island und Eye of the Needle zusammengearbeitet.

  129. Stuntfrau Tracey Eddon trug für den Sturz von der Segelbarke eine Nachbildung von C-3PO aus Gummi. Anschließend legte sie einen Metallbikini an, um mit Mark Hamills Double auf die fliehende Schute zu schwingen.

  130. Laut Anthony Daniels brauchte er weniger als 10 Minuten, um das C-3PO-Kostüm anzulegen, anders als in den beiden vorigen Filmen, in denen es 2 Stunden dauerte.

  131. Sir Alec Guinness drehte seinen Cameo-Auftritt an nur einem Tag.

  132. In der Schlacht von Endor sind viele der "Schiffe" und anderen Objekte weit im Hintergrund tatsächlich Dinge wie zerkauter Kaugummi. Die Crew wusste, dass so viel Action im Gange war, dass die Leute solche Füllsel im Hintergrund nicht bemerken würden.

  133. Ian McDiarmid war erst 36, als er den Imperator spielte. Das kam ihm zugute, als über 15 Jahre später die Prequel-Trilogien entstanden.

  134. Admiral Ackbars berühmter Satz "It's a trap!" stand ursprünglich als "It's a trick!" im Drehbuch. Die Zeile wurde in der Postproduktion geändert, nachdem eine Testvorführung negativ ausgefallen war.

  135. Der Planet "Sullust" wird erstmals in dieser Episode erwähnt (und später in weiteren Werken der Star-Wars-Saga). Der Name stammt von "Sallust(ius)", einem bedeutenden antiken römischen Schriftsteller.

  136. Billy Dee Williams' Double war Julius LeFlore. LeFlore trägt im Sarlacc-Kampf schwarze Handschuhe, Williams nicht.

  137. Wer in der Szene, in der C-3PO den Ewoks die Geschichte vom Kampf der Rebellenallianz gegen das Galaktische Imperium erzählt, genau hinsieht, bemerkt, dass Wicket wie eine Katze schnurrt, als er seinen Kopf an Han Solos Bein lehnt. Katzen geben einen tiefen, gleichmäßigen Vibrationston von sich, der Zufriedenheit ausdrückt, wenn sie sich an Menschenbeinen reiben.

  138. Jane Busby (Chief Chirpa) und Mike Edmonds (Logray) traten beide in nicht genannten Auftritten als Ugnaughts in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) auf.

  139. Die schleimigen Geräusche, die Jabba the Hutt bei seinen Bewegungen macht, entstanden, indem Sounddesigner Ben Burtt seine Hände durch einen Käseauflauf gleiten ließ.

  140. Guillermo del Toro und David S. Goyer entwickelten zeitweise einen Star-Wars-Film über "den Aufstieg und Fall von Jabba the Hutt", der jedoch letztlich verworfen wurde. Del Toro sagte: "Wir haben eine Menge gemacht, und dann ist es nicht mein Eigentum, nicht mein Geld, und dann ist es eines dieser 30 Drehbücher, die verschwinden. Manchmal bin ich verbittert, manchmal nicht. Ich wende mich immer an mein Team und sage: 'Gute Übung, Leute. Gute Übung. Wir haben eine großartige Welt entworfen. Wir haben großartige Dinge entworfen. Wir haben gelernt.'"

  141. Steven Spielbergs Idee führte dazu, dass die Ewoks die Wookiees und Endor Kashyyyk ersetzten. Er wollte Parallelen zum Vietnamkrieg ziehen, in dem eine kleinere, unterschätzte Streitmacht einen technologisch überlegenen Gegner besiegen konnte.

  142. Laut Warwick Davis bewarb er sich um die Rolle, nachdem seine Großmutter gehört hatte, wie ein Londoner Radiosender zu einem Casting für die Ewoks aufrief.

  143. Zum Zeitpunkt seiner Wiederveröffentlichung 1985 war dies der weltweit fünfterfolgreichste Film, nach E.T. - Der Außerirdische (1982), Krieg der sterne (1977), Der weiße Hai (1975) und Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980).

  144. Nachdem alle Ewoks alle umringt haben, setzt sich C-3PO langsam auf, und einer der Ewoks sagt etwas auf Ewokisch. Auf Englisch bedeutet es: "That guy's wise".

  145. Dies ist der erste Film, in dem die TIE-Fighter namentlich erwähnt werden, als Lando den Befehl gibt, sich aufzuteilen, um "get some of those TIE Fighters to follow us."

  146. Dies war, in der ursprünglichen Fassung, das erste Mal im Franchise, dass enthüllt wurde, dass Darth Vaders Vorname einst Anakin Skywalker war. (Eine zusätzliche Szene, die den Namen Anakin erwähnt, wurde 2004 gedreht und nachträglich in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) eingefügt.)

  147. Die zweite Kampfeinstellung, unmittelbar nachdem Lando "fighters coming in!" sagt (zu sehen ist der Falke, der auf den Bildschirm zufliegt, mit dem Todesstern links), war damals die komplexeste Spezialeffekt-Einstellung, die je gedreht wurde. Ihre Fertigstellung dauerte mehrere Monate. Ursprünglich waren einige TIE-Fighter zu sehen, die durch den Falken hindurchflogen, doch das wurde für die Wiederveröffentlichung 1997 digital korrigiert.

  148. Der erste Star-Wars-Film, für den James Earl Jones eine Nennung als Sprecher von Darth Vader erhielt.

  149. Dies ist der erste Star-Wars-Film, in dem ein Lichtschwert gegen etwas anderes als ein anderes Lichtschwert kämpft. Luke kämpft auf der Segelbarke gegen Wachen mit Stäben und Blastern. In Krieg der sterne (1977) und Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) ist ein Lichtschwert nur im Kampf gegen ein anderes Lichtschwert zu sehen. Anzumerken ist, dass Obi-Wan Kenobis Abtrennen von Ponda Babas Arm nicht als Kampf zählt, aber als Gefecht zwischen einem Lichtschwert und einer anderen Waffe gelten könnte.

  150. Von Carrie Fishers Sklavenkostüm gab es mehrere Versionen. Eine bestand aus Metall, das sich ihrem Körper anpasste. Eine andere war aus Gummi und wurde für Stuntszenen verwendet, weil sie bequemer war.

  151. Teile des halbfertigen Todesstern-Modells erinnern an die Skyline von San Francisco.

  152. Um den Rancor zum Leben zu erwecken, wollte Phil Tippett zunächst die Go-Motion-Technik einsetzen, die sein Team für die AT-AT-Maschinen in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück entwickelt und erfolgreich verwendet hatte. George Lucas war anfangs dagegen und wollte den Rancor stattdessen von einem Darsteller in einem Monsterkostüm spielen lassen. "George was really adamant that we were going to do it as a man in a suit", sagte Tippett. "It was gonna be like a really cool Godzilla." "We're gonna do the best man in a suit, ever", sagte der Regisseur, bevor die eigentliche Arbeit an der Kreatur begann. Das Kostüm umfasste Armverlängerungen und grobe Mechanismen, mit denen sich das Maul öffnen und schließen und die Augen blinzeln ließen. Die Proportionen des Entwurfs wurden stark verändert, was längere Beine, kleinere Arme und einen größeren Kopf zur Folge hatte. Phil Tippett selbst testete das fertige Kostüm und trug es für die Previsualisierung. Das Ergebnis wurde letztlich als unbefriedigend bewertet. "The suit was just too ungainly for the design", sagte Tippett. Der Künstler ergänzte in Empire of Dreams: "it never looked that great, not in the way we did it; so at some point George was like 'yeah, let's do it in another way'".

  153. Lawrence Kasdan überzeugte George Lucas, Han Solo am Leben zu lassen und ihm ein Ende an der Seite von Leia zu ermöglichen.

  154. Die Millennium Falcons in diesem Film waren entweder Modelle oder Matte Paintings. Das lebensgroße Modell, das in den anderen Filmen verwendet wurde, kam nur für die gestrichenen Sandsturm-Szenen zum Einsatz und ist daher in diesem Film nicht zu sehen.

  155. Dies ist der erste Film, in dem Anakin/Vader ein grünes Lichtschwert entzündet. In diesem Film aktiviert er Lukes grünes Lichtschwert, als Luke sich ergibt.

  156. Lukes Fesseln, die der Imperator mit der Macht entfernt, sind einige Szenen später am Fuß der Stufen hinter Darth Vader zu sehen, als dieser sagt: "There is no conflict."

  157. Ralph McQuarrie brannte wegen seiner ständigen Arbeit an dem Film und seiner Abneigung gegen das Ewok-Konzept aus, und er verließ die Produktion.

  158. 10 Puppenspieler, 9 Pantomimen, 42 Komparsen und 18 Hauptdarsteller arbeiteten, unterstützt von einer Crew von 90 Personen, fast einen Monat lang an der Sequenz in Jabbas Palast.

  159. Clive Revill wurde nie gefragt, ob er seine Rolle als Imperator Palpatine aus Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) erneut übernehmen wolle.

  160. Laut Ian McDiarmid besetzte George Lucas ihn ursprünglich nur für die körperliche Darstellung des Imperators (ähnlich wie David Prowse als Darth Vader). Das wurde ihm klar, als ein Produzent ihm sagte, wenn er seine Stimme nahe genug an die von Clive Revill heranbringe (der in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) die Stimme des Imperators sprach), würde Lucas ihn seine Stimme im fertigen Film verwenden lassen. McDiarmid war jedoch der Meinung, er könne eine stärkere, bösartigere und dämonischere Stimme für den Imperator liefern als Revills eher aristokratischer Imperator. Lucas und sogar Steven Spielberg waren von seiner Interpretation so beeindruckt, dass sie zu einem Markenzeichen der Figur wurde.

  161. Die Endor-Aufnahmen entstanden in der Nähe von Crescent City, Kalifornien. Die Waldarbeit war für die Ewok-Darsteller besonders hart. Produktionsassistent Ian Bryce fand eines Tages am Set eine Nachricht der Ewok-Darsteller vor, in der stand, dass sie alle genug hätten und auf dem Weg zum Flughafen seien. Bryce versuchte, zum Flughafen zu fahren, bekam aber nicht weit vom Set entfernt eine Reifenpanne. Er fand ein anderes Auto und wollte gerade losfahren, als der Bus der Ewoks vorfuhr und alle Ewok-Darsteller ausstiegen, bekleidet mit "Revenge of the Ewok"-T-Shirts.

  162. Sir Ben Kingsley, Sir David Suchet, Alan Webb und Lindsay Anderson wurden für die Rolle des Imperator Palpatine in Betracht gezogen. Webb wurde ursprünglich besetzt, Ian McDiarmid war zweite Wahl, doch Webb musste wegen seiner sich verschlechternden Gesundheit absagen. Tatsächlich starb er während der wenigen Wochen der Dreharbeiten.

  163. Die Ewok-Schlacht orientierte sich an George Lucas' ursprünglicher Idee für den Höhepunkt von Apocalypse Now (1979), einem Projekt, das er einst selbst hatte inszenieren wollen, bevor er es seinem Mentor Francis Ford Coppola überließ. Harrison Ford trat in beiden Filmen auf. In der Star-Wars-Saga basiert seine Figur auf Coppola. Im anderen Film hieß seine Figur "Colonel G. Lucas".

  164. Das von Kenner hergestellte Ewok-Dorf-Spielset wurde später als Sherwood-Forest-Spielset für die Spielzeugreihe zu Robin Hood: Prince of Thieves (1991) wiederverwendet.

  165. Das Drehbuch war erst recht spät in der Vorproduktion fertig, lange nachdem Produzent Howard G. Kazanjian einen Produktionsplan und ein Budget erstellt und Regisseur Richard Marquand verpflichtet worden war, was für einen Film ungewöhnlich war. Stattdessen stützte sich das Produktionsteam auf Lucas' Story und Rohentwurf, um die Arbeit mit der Art-Abteilung aufzunehmen. Als es dann darum ging, formell ein Drehbuch zu schreiben, verbrachten Lucas, Lawrence Kasdan, Marquand und Kazanjian 2 Wochen in Konferenzen, um Ideen zu besprechen. Kasdan nutzte die aufgezeichneten Protokolle dieser Treffen, um daraus das Drehbuch zu konstruieren.

  166. Für die optisch unverwechselbaren B-Wing-Jäger wurde offenbar eine beträchtliche Menge Filmmaterial für die finale Schlacht gedreht. Es stellte sich jedoch heraus, dass der schmale Umriss des Jägers ihn auf dem Bildschirm extrem schwer erkennbar machte, sodass alle Aufnahmen der B-Wings im Einsatz herausgeschnitten wurden, nachdem die Rebellen abbrechen, als sie merken, dass der Schild noch steht.

  167. Die Ewoks sollten ursprünglich ein Stamm von Wookiees sein. In der Vorproduktion entschied man sich jedoch für kleine Kreaturen mit kurzem Fell statt für sehr große Kreaturen mit längerem Fell, und so entstanden die Ewoks (der Name Ewok könnte sehr wohl durch Umstellen der Laute im Wort "Wookiee" entstanden sein).

  168. Tim Rose, der Admiral Ackbar spielte, weigerte sich, in der Szene, in der die Rebellen gewinnen, jubelnd mitzumachen. Da er Freunde hatte, die im Vietnamkrieg eingezogen wurden, wusste Rose, dass Krieg selbst im Sieg eine so überwältigende Erfahrung war, dass viele Schwierigkeiten hatten, zu feiern. Seine zurückhaltende Darbietung schaffte es in den fertigen Film.

  169. Aus Sicherheitsgründen wurde dieser Film unter dem Titel "Blue Harvest" an das Labor geschickt. Der Titel war inspiriert von Dashiell Hammetts Geschichte "Red Harvest", die wiederum die Vorlage für Yojimbo (1961) von Akira Kurosawa war, einem von George Lucas' Lieblingsregisseuren. Ruft man www.blueharvest.com auf, landet man auf der offiziellen Star-Wars-Website.

  170. Während der Vorproduktion stritten sich Executive Producer George Lucas und Drehbuchautor Lawrence Kasdan ständig über Handlungsverläufe und Set Pieces, wobei beide hitzige Diskussionen darüber führten, ob Endor komplett verworfen werden sollte, um die entscheidende Schlacht stattdessen auf Had Abbadon anzusiedeln, dem angeblichen imperialen "Heimatplaneten".

  171. Als zweite Fortsetzung der Geschichte spielte der Film weltweit über 300 Millionen Dollar ein – zuvor war das nur Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) gelungen.

  172. Kenneth Colley kehrte in der Rolle des Admiral Piett zurück, vor allem weil George Lucas zahlreiche Briefe von Fans erhielt, die sich seine Rückkehr wünschten.

  173. An dem, was man "Schwarzer Freitag" taufte, ließ George Lucas 100.000 Fuß Filmmaterial mit Visual-Effects-Aufnahmen, die sich in einem optischen Printer nicht auslesen ließen, kurzerhand wegwerfen. Die Crew bei Industrial Light & Magic musste zurück ans Reißbrett und von vorn beginnen, und viele betranken sich, als sie davon erfuhren.

  174. Der Thron des Imperators war mechanisiert, damit er sich drehen konnte, wenn die Szene es verlangte. Doch der Mechanismus funktionierte nie richtig, sodass Ian McDiarmid ihn mit schlurfenden Füßen bewegen musste. Ein Stück Klebeband auf dem Boden zeigte ihm, wann er anhalten musste, damit es für die Kamera nicht sichtbar war.

  175. Paul Brooke (Rancor Keeper, auch bekannt als Malakili) wirkte in der BBC-Radioproduktion von The Lord of the Rings als Grima mit. Zu seinen Kollegen gehörte Bill Nighy als Sam Gamgee. Nighy war bereits in Richard Marquands vorherigem Film Eye of the Needle zu sehen gewesen.

  176. Der Film wurde in Camp David vor Präsident Ronald Reagan gezeigt. Es war der einzige Star-Wars-Film, der während seiner Amtszeit erschien.

  177. Dies ist der einzige Film der Originaltrilogie, in dem Chewbacca seinen Wookiee-Bowcaster abfeuert (auf Endor, auf einen fliehenden Biker Scout). Obwohl Luke ihn in diesem Film als "Armbrust" bezeichnet, erhielt Chewies Waffe ihren eigentlichen Namen von Autor Brian Daley in Star Wars: The Original Radio Drama (1981), der 1981 entstandenen Hörspielbearbeitung von Krieg der sterne (1977) für National Public Radio.

  178. Warwick Davis war ein riesiger Fan des Franchise, als er als Wicket, einer der Ewoks, besetzt wurde.

  179. Dem Star-Wars-Kanon zufolge war Luke bereits früher an der Sarlacc-Grube. In seiner Jugend galt es unter seinen Freunden als beliebte Mutprobe, mit einem tief fliegenden Sandgleiter über die Sarlacc-Grube zu springen.

  180. Lichtschwerter und Blaster haben in diesem Film für jede Seite der Macht entgegengesetzte Farben. So haben die Rebellen etwa ein grünes Lichtschwert und rote Laserstrahlen, das Imperium dagegen ein rotes Lichtschwert und grüne Laserstrahlen.

  181. Am ersten Drehtag erhielt Produzent Howard G. Kazanjian ein Telex von seinem Vorgänger Gary Kurtz mit dem Wortlaut "May the Force be with you". Auch Steven Spielberg, Frank Marshall und Kathleen Kennedy schickten ein Telex: "It's about time somebody made Blue Harvest. Break a leg."

  182. In der Szene, in der Boushh mit Jabba verhandelt, sind einige Aufnahmen von Boba Fett horizontal gespiegelt. Diese Änderung wurde später im Schnitt vorgenommen, weil Boba bei den Dreharbeiten nach links aus dem Bild blickte. Da er jedoch direkt zu Boushh schauen sollte, wurde das Filmnegativ gespiegelt.

  183. Angeblich schlug Steven Spielberg, als er diesen Film wegen seiner Mitgliedschaft in der Director's Guild nicht inszenieren konnte, seinem Freund, Executive Producer George Lucas, den niederländischen Regisseur Paul Verhoeven als möglichen Kandidaten vor. Spielberg war von Verhoevens niederländischen Filmen beeindruckt, besonders von seinem Kriegsepos Soldier of Orange (1977), und wusste, dass Verhoeven ein amerikanisches Projekt suchte. Als Spielberg jedoch Verhoevens neuesten Film sah, den sexuell expliziten Spetters - Knallhart und romantisch (1980), nahm er seine Empfehlung wieder zurück.

  184. Der Film schöpft Themen aus dem hinduistischen Epos "Bhagva Geeta". Lukes zwiespältige Gefühle, gegen seinen eigenen Vater vorzugehen, ähneln den Gefühlen Arjunas, der Krieg gegen die Kauravas führen soll, die ihm nahestehen wie seine Vettern, Verwandten und Lehrer. Arjuna sucht Rat bei Lord Krishna, der ihm rät, dass er tun muss, was er tun muss – ähnlich dem Rat, den Obi-wan Kenobi Luke Skywalker nach dessen letztem Besuch bei Yoda gibt.

  185. Nach seinem Auftritt in diesem Film ist Wedge Antilles die einzige X-Wing-Pilotenfigur (außer Luke), die alle 3 Filme überlebt hat.

  186. Marquand war auch dafür verantwortlich, das Duell zwischen Luke und Boba Fett zu streichen, da er es für zu ähnlich zu Lukes finalem Kampf mit Vader später im Film hielt.

  187. Kostümbildnerin Aggie Guerard Rodgers sagt, die Inspiration für Leias Sklavenoutfit stamme aus den Artworks von Frank Frazetta, die oft den weiblichen Körper in den Mittelpunkt stellten.

  188. Carrie Fisher hasste den goldenen Bikini, den sie für die Szenen mit Jabba the Hutt tragen musste, und glaubte George Lucas zunächst nicht, als er ihr das Kostüm zeigte. Es war extrem unbequem zu tragen, und sie musste durchgehend kerzengerade sitzen, um ihren Bauch flach zu halten. Sie räumte allerdings ein, dass die Art, wie Leia Jabba tötet, die Szene wieder wettmachte, und die Schauspielerin lehnte ein Stunt-Double ab, weil sie es selbst machen wollte.

  189. Die strahlenförmigen Streben, die den Boden des Reaktorkerns des zweiten Todessterns bilden, sind tatsächlich 1.500 Angelruten.

  190. Die Haupthalle von Jabbas Palast ist über eine kurze Treppe mit dem Eingang verbunden. Bei den Dreharbeiten zur Szene, in der R2-D2 die Halle betritt, stellte sich heraus, dass der Droide die Stufen nicht hinunterrollen konnte. Im Film sehen wir R2-D2 auf die Treppe zufahren, dann schwenkt die Kamera nach links an den Stufen vorbei, und der Droide kommt wieder ins Bild, nachdem er von Hand die Treppe hinunterbefördert wurde. Es wurde vermutet, aber nicht bestätigt, dass R2-D2 seine Raketendüsen nutzte, um so schnell hinunterzukommen.

  191. Chris Parsons spielte C-3PO in 3 oder 4 Szenen, darunter der Teil, in dem er von den Ewoks auf dem Stuhl getragen wird.

  192. In der Szene im Ewok-Dorf, während die Ewoks die Menschen als Geiseln hielten, sagte einer von ihnen immer wieder den Satz "Luca Luca Luca". Luca ist die italienische Form des Namens Luke.

  193. Das Innere von Jabba the Hutts Palast ist bewusst so gestaltet, dass es an die Cantina von Mos Eisley in Krieg der sterne (1977) erinnert. George Lucas wollte die Szene neu drehen, aber mit größerem Budget und ohne auf Standardmasken angewiesen zu sein.

  194. George Lucas ließ sich von den Flash-Gordon-Serials inspirieren. In den Serials sollte Flash Dale Arden aus einer Hochzeitszeremonie mit Ming the Merciless retten. Darauf wird im Film angespielt, als Jabba the Hutt Leia sagt, sie werde ihn noch schätzen lernen.

  195. Gary Kurtz war auch verärgert darüber, dass George Lucas seine Ideen verwarf und stattdessen auf Steven Spielberg und David Koepp hörte, was zu seiner Entscheidung beitrug, als Produzent auszusteigen und Howard Kazanjian an seine Stelle treten zu lassen.

  196. Ein weiteres alternatives Ende sah vor, dass Luke Skywalker Darth Vader und den Imperator tötet und dann ins Exil geht, in den Sonnenuntergang blickt, ganz wie die Figuren von Clint Eastwood in Italowestern.

  197. Nach der Veröffentlichung der Special Edition 1997 wurde dies der erste Sequel der Geschichte, der in den USA mehr als 300 Millionen Dollar einspielte.

  198. Carrie Fisher kümmerte sich während der Dreharbeiten sehr um das Wohl von Warwick Davis, der die Zeit in einem heißen Ewok-Kostüm verbringen musste. Zwischen den Takes versorgte sie ihn außerdem mit Keksen und Schokoladenmilch. Davis sagte später: "She was everything an eleven-year-old Ewok could possibly wish for."

  199. Einer der Gründe, warum George Lucas die Trilogie sauber abschließen wollte, war Mark Hamills schwerer Autounfall während der Dreharbeiten zu Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980), der ihn alarmierte. Ihm wurde dadurch bewusst, wie schwierig es wäre, die Reihe fortzuführen, falls einem Mitglied der Hauptbesetzung etwas Schlimmeres zustieße. Ironischerweise geschah genau das viele Jahre später, als Carrie Fisher zwischen Star Wars - Episode VIII: Die letzten Jedi (2017) und Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker (2019) starb, was umfangreiche Umschreibungen und die Verwendung alten und herausgeschnittenen Materials erforderte.

  200. George Lucas führte bei einigen Second-Unit-Arbeiten Regie, weil die Dreharbeiten drohten, den Zeitplan zu sprengen. Diese Aufgabe hatte Lucas bereitwillig schon früher übernommen, wenn er offiziell nur als Produzent eines Films fungierte. Einige Male bediente er am Set auch eine B-Kamera.

  201. Die Figuren, die "I have a bad feeling about this" sagen, sind C-3PO und Han Solo.

  202. Auch George Lucas bekam Budgetprobleme, weil er nach dem Start von Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) seinen Kredit bei Twentieth Century Fox absichern musste – so sehr, dass es die Dreharbeiten beeinträchtigte. Regisseur Richard Marquand musste Lucas geradezu anflehen, eine Rancor-Hand als Requisit bauen zu lassen, damit Nahaufnahmen von Mark Hamill gedreht werden konnten.

  203. Die Angriffe auf die Todessterne in diesem Film und in Krieg der sterne (1977) basierten auf der Royal-Air-Force-Mission "Operation Chastise" aus dem Zweiten Weltkrieg, die auch als Dambuster-Mission bekannt ist. Um die Staumauern im Ruhrgebiet zu zerstören, warfen R.A.F.-Bomber Bomben ab, die über die Wasseroberfläche sprangen und dann neben den Staumauerfundamenten auf den Grund sanken, bevor sie explodierten. In diesem Film beschafften "Bothans" Informationen, um die Zerstörung des Todessterns zu vollenden. Bei "Chastise" entwickelte eine Gruppe von Technikern die Springbomben, die die Staumauern zerstörten. Diese Techniker waren als "Boffins" bekannt.

  204. Nachdem Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück in die Kinos gekommen war und zum Kassenschlager wurde, hielt George Lucas eine Rede und pries den Erfolg des Films. Jemand im Publikum stand auf und rief: "Start Part Three!" Dieser Jemand war Isaac Asimov.

  205. Drehbuchautor Lawrence Kasdan und Executive Producer George Lucas wollten zunächst die Aufnahmen vom „Sieg über das Imperium“ auf der imperialen Stadt einbauen. Allerdings fiel ihnen kein zufriedenstellender Name für den Hauptplaneten des Imperiums ein. Im Mai 1991 erfand Autor Timothy Zahn in seinem Star-Wars-Spin-off-Buch Heir to the Empire den Namen Coruscant für den Hauptplaneten. Lucas gefiel der Name, und so wurden in der Special Edition von 1997 CGI-Aufnahmen von Siegesfeiern in anderen Städten eingefügt, darunter Coruscant (wo die Statue einstürzt).

  206. Mit der Ergänzung von Darth Vaders "Nein! Nein!" in der Blu-ray-Edition hat jeder Realfilm aus dem Star-Wars-Universum ein kraftvolles "Nein!" * Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999) - Obi-Wan Kenobi. * Star Wars: Episode II - Attack of the Clones (2002) - Anakin Skywalker. * Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005) - Darth Vader. * Krieg der sterne (1977) - Luke Skywalker. * Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) - Luke Skywalker. * Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983) - Darth Vader. * Star Wars: Episode VII - The Force Awakens (2015) - Rey. * Star Wars: Episode VIII - The Last Jedi (2017) - Kylo Ren.

  207. Ursprünglich war das neue Lichtschwert von Luke blau, genau wie das, welches er in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) verlor. In frühen Kinotrailern ist Luke sogar mit einem blauen Lichtschwert zu sehen. Als jedoch die Szene herausgeschnitten wurde, in der Luke sein neues Lichtschwert zusammensetzt und aktiviert (noch in Blau), befürchtete George Lucas, das Publikum könne nicht verstehen, dass Lukes neues Lichtschwert nicht das war, das er in Cloud City verloren hatte. Um Verwirrung zu vermeiden, änderte Lucas die Farbe von Blau auf Grün, damit klar wurde, dass Luke ein neues Lichtschwert benutzte. Im erweiterten Universum, Legends, wurde Lukes ursprüngliches Lichtschwert, das sein Vater benutzt hatte und das er von Obi-Wan erhalten hatte, (zusammen mit seiner abgetrennten Hand) aus Cloud City geborgen und später von einem Luke-Klon geführt. Später erlangte Luke dieses Lichtschwert zurück und überreichte es Mara Jade, seiner Geliebten und späteren Ehefrau. Das Cover dieses Films zeigt Luke allerdings mit einem blauen Lichtschwert.

  208. Lucas wollte vor dem Kinostart keine Bilder der Ewoks durchsickern lassen, deshalb ließ er Kenner in der ersten Merchandising-Welle auf der Checkliste auf der Rückseite der Verpackung die Silhouetten der ersten beiden Ewok-Actionfiguren, Logray und Chief Chirpa, schwärzen. Trotzdem waren die Actionfiguren von Logray und Chief Chirpa samt ihrer jeweiligen Werbebilder auf der Vorderseite der Verpackung zum Kinostart problemlos im Handel erhältlich. Eine neue Version der Checkliste auf der Rückseite der US-Actionfigurenverpackung erschien später um die Feiertage 1983, diesmal ohne die beiden Ewok-Charaktere geschwärzt, wobei einige internationale Versionen bis zum Ende der Spielzeugreihe 1985 weiterhin daran festhielten, allerdings mit soliden schwarzen Kästen darüber.

  209. Lawrence Kasdan wurde ursprünglich gebeten, das Drehbuch allein zu schreiben. Er hatte jedoch bereits eine Karriere als Regisseur begonnen und steckte in der Vorproduktion für seinen nächsten Film The Big Chill (1983). Er schrieb den ersten Entwurf und wechselte sich mit George Lucas bei den weiteren Entwürfen ab. Barbara Benedek schrieb Entwürfe für The Big Chill, während Kasdan an diesem Film arbeitete. Beide Filme kamen schließlich nur wenige Monate versetzt in die Kinos.

  210. Marquand entfernte außerdem mehrere Szenen, in denen Vader und Palpatine Untergebene hinrichten lassen, da er sie für eine Wiederholung ähnlicher Szenen aus A New Hope (1977) und Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) hielt.

  211. Kenneth Colley (Admiral Piett) drehte alle seine Szenen an einem Tag. In der Postproduktion kehrte er jedoch in ein Aufnahmestudio zurück, um seine Dialoge nachzusynchronisieren.

  212. Dieser Film erzielte einen durchschnittlichen Umsatz von 23.000 $ pro Kino, was darauf hindeutet, dass die meisten Vorführungen ausverkauft waren, und sein Rekord wurde, inflationsbereinigt, erst von Avengers: Endgame (2019) in einem breiten Kinostart übertroffen.

  213. Er ist einer der beiden AT-ST-Fahrer, deren Fahrzeug von Chewbacca und zwei Ewoks gekapert wird.

  214. Die Ewok-Sprache basierte auf dem Tibetischen.

  215. Marquand verwarf sowohl Lukes als auch Vaders Fähigkeit, Machtblitze einzusetzen, da er glaubte, dies würde die Enthüllung von Palpatines wahrer Macht schmälern.

  216. Mit diesem Film wurde Star Wars zur zweiten Filmreihe, die an den weltweiten Kinokassen die Marke von 1 Milliarde Dollar durchbrach, und zur ersten, der das bereits nach 3 Teilen gelang. Die erste war die James-Bond-Reihe, die diesen Meilenstein mit The Spy Who Loved Me (1977), dem 10. Teil, erreichte.

  217. In der Blu-ray-Veröffentlichung von 2011 blinzeln die Ewoks. Laut Warwick Davis im Blu-ray-Kommentar wurde ein Mechanismus erfunden, um das eigentliche Kostüm blinzeln zu lassen, der sich jedoch als fehlerhaft erwies und später verworfen wurde.

  218. Dies ist der einzige Teil der Originaltrilogie, der keine offizielle NPR-Adaption (National Public Radio) und Ausstrahlung erhielt. Die ersten beiden Filme waren 1981 bzw. 1983 mit großem Beifall und äußerst guten Einschaltquoten adaptiert und ausgestrahlt worden, doch massive Kürzungen des NPR-Budgets durch die Reagan-Regierung im Sommer 1983 bedeuteten, dass die Pläne für eine entsprechende Umsetzung dieses Films aufgegeben werden mussten. NPR strahlte schließlich 1996 eine Hörfassung dieser Geschichte aus, die jedoch von einem Dritten hergestellt und produziert und an NPR verkauft worden war.

  219. Zu Beginn der Produktion ging man davon aus, dass es für Stuntmen zu heiß wäre, die Gamorreaner-Wächterkostüme am Drehort in Yuma, Arizona, zu tragen. Als die Temperaturen am Set in den Elstree Studios in England dann denen in der Wüste Konkurrenz machten, wurden die Pläne für Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter (1983) umgedreht, und die „Schweinewachen“ kamen auch in den Außenszenen zum Einsatz.

  220. Der Imperator ist nur in zehn Szenen auf der Leinwand zu sehen, insgesamt etwa 15 Minuten.

  221. Während der Dreharbeiten hieß dieser Film "Blue Harvest", um die Leute in die Irre zu führen. Es hieß, es sei ein Horrorfilm, und es wurden Werbeprodukte wie T-Shirts hergestellt. Der bekannte Star-Wars-Parodist Seth MacFarlane drehte Blue Harvest (2007), eine Parodie auf Krieg der sterne (1977).

  222. Dieser Film spielt 1 Jahr nach Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980).

  223. Regisseur Richard Marquand wollte das Duell zwischen Luke und Vader in diesem Film ursprünglich „größer“ machen als ihr Duell in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980), doch George Lucas „sagte, es müsse nicht größer sein, weil es das im Grunde nicht könne. George ist sehr direkt. Er sagte: ‚Das sind nur ein paar Typen, die Stöcke gegeneinander schlagen. Mach dir darüber keine Gedanken. Es ist größer wegen dem, was in ihren Köpfen vorgeht. Das macht es größer.‘ Das war schön, denn dann sah ich genau, was er meinte, und ich glaube, bis zu diesem Punkt hatte ich etwas übersehen.“

  224. Bei den Vorbereitungen für die Special Edition sprach einer der Mitarbeiter von Industrial Light & Magic mit einem Freund und erwähnte nebenbei, dass die Musiknummer in Jabbas Palast verlängert werde. Der Freund war zufällig der Bruder von Femi Taylor, der Tänzerin, die Oola spielte (die Sklaventänzerin, die dem Rancor zum Fraß vorgeworfen wird), und schlug vor, Kontakt mit ihr aufzunehmen, da sie sogar besser in Form sei als bei den ursprünglichen Dreharbeiten der Szene. Am Ende wurde sie eingesetzt, und die Szene ist eine Kombination aus bereits vorhandenem Material und neuem Material, das 15 Jahre später aufgenommen wurde. Femi Taylor hat außerdem die Besonderheit, das einzige Besetzungsmitglied der Originalfilme zu sein, das seine Rolle für die Special Edition wieder aufnahm.

  225. Denis Lawson, der Wedge Antilles in Krieg der sterne (1977) und Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) spielte, spielte Wedge auch in diesem Film, entgegen anderslautender Gerüchte, die dadurch entstanden waren, dass sein Name in den Credits der ersten beiden Filme falsch geschrieben wurde ("Dennis Lawson"). Eine hitzige Debatte in Usenet veranlasste Jarod Nash, einen Brief an Lawson zu schreiben und um Klärung zu bitten. Lawson bestätigte, dass er in allen drei Filmen mitgespielt hatte, wobei dies der einzige war, in dem sein Name richtig geschrieben wurde.

  226. David Lynch wurde ursprünglich angeboten, bei diesem Film Regie zu führen, doch er lehnte ab, weil er fand, es sei "Lucas' Sache ... Er nahm mich mit nach oben und zeigte mir diese Dinger namens 'Wookies', und diese Kopfschmerzen werden immer stärker ...". Danach drehte er ein weiteres Science-Fiction-Epos, Der Wüstenplanet (1984), das selbst Einfluss auf Krieg der sterne gehabt haben könnte, da Alejandro Jodorowskys Drehbuch Ende der 1970er Jahre im Umlauf war. Obwohl Lynch den Film am Ende nicht drehte, wurde Duwayne Dunham sein Stamm-Cutter. Er arbeitete außerdem mit Kenny Baker an Der Elefantenmensch (1980).

  227. In der Szene, in der Paploo sich kaum noch am Speeder-Bike festhalten kann, wurde Paploo vom Stuntman Tony Cox gespielt. Die Crew stellte das Bike senkrecht auf und filmte Cox, wie er an den Lenkergriffen hing, dann wurde die Kamera einfach gedreht.

  228. Der von James Kahn verfasste Roman erschien am 12. Mai 1983 bei Del Rey und war laut Publishers Weekly der meistverkaufte Roman jenes Jahres. Er ging detaillierter darauf ein, dass der Super-Sternenzerstörer, der in den Todesstern gestürzt war, weit verheerendere Wirkung zeigte, bevor der zentrale Kern angegriffen wurde.

  229. Ian McDiarmids Figur Imperator Palpatine/Darth Sidious wird in der Originaltrilogie nicht mit diesem Namen bezeichnet. Er heißt dort nur "Der Imperator".

  230. Die CD-ROM Star Wars: Behind the Magic von 1997 bestätigt, dass die Sequenz mit der Einäscherung von Darth Vaders Körper und Rüstung von George Lucas inszeniert wurde, allerdings ohne Nennung im Abspann.

  231. Der Trompetenklang der Ewoks am Ende der Schlacht von Endor war auch in Die zehn Gebote (1956) zu hören.

  232. Gedreht über einen Zeitraum von 4 Monaten.

  233. In der DVD-Ausgabe von 2004 erklärte George Lucas, warum Yoda Luke sagte, Darth Vader sei sein Vater. Lucas hatte während der Entstehung des Films einen Kinderpsychologen zu Rate gezogen. Der Psychologe meinte, wenn nicht unmissverständlich klargestellt werde, dass Vader Lukes Vater sei, würden Kinobesucher im Alter von 12 Jahren und jünger Vaders Behauptung, Lukes Vater zu sein, als Lüge abtun. Dazu entschloss er sich, nachdem James Earl Jones erklärt hatte, er persönlich glaube nicht, dass Vader in Das Imperium schlägt zurück die Wahrheit sagt, egal wie viele Erklärungen man ihm gab.

  234. Das offizielle Poster enthält den Hinweis "MAY BE TOO INTENSE FOR VERY YOUNG CHILDREN". Er steht rechts neben der MPAA-Altersfreigabe.

  235. Der erste Auftritt des Todessterns war ursprünglich für diese Episode vorgesehen. Lucas änderte den Todesstern in diesem Film zum Todesstern Zwei, nachdem er wegen von den Studios verordneter Budgetkürzungen gezwungen gewesen war, den Todesstern bereits in Krieg der sterne (1977) einzuführen.

  236. Die Point-of-View-Aufnahmen für die Speeder-Bike-Sequenz entstanden, indem ein Kameramann mit einer Steadicam in normalem Tempo durch den Wald lief, während die Kamera mit 1 Bild pro Sekunde filmte. Bei der Wiedergabe mit 24 Bildern pro Sekunde entstand der Eindruck, mit hoher Geschwindigkeit durch den Wald zu fliegen.

  237. Spielt 5 Jahre vor The Mandalorian (2019) und Das Buch von Boba Fett (2021). Mark Hamill wurde in beiden Serien digital verjüngt, um seine Rolle als jüngerer Luke Skywalker (etwa 28 Jahre alt) erneut zu übernehmen.

  238. Das Design von Lukes neuem Lichtschwert orientiert sich direkt an dem, das Obi-Wan Kenobi in Star Wars: Episode IV - A New Hope (1977) verwendete. Tatsächlich wurde eines von Obi-Wans „Stunt“-Schwertrequisiten in diesem Film als Lukes Schwert wiederverwendet.

  239. Ein ungenutztes Design für den Thron von Imperator Palpatine wurde später für Supreme Leader Snoke in Star Wars - Episode VIII: Die letzten Jedi (2017) wiederverwendet.

  240. Marquand strich das geplante Lichtschwertduell zwischen Luke und Palpatine, da er fand, dass Palpatine Luke stattdessen foltern zu lassen, Vaders Erlösung emotional wirkungsvoller mache.

  241. Lamont Johnson wurde als Regisseur in Betracht gezogen.

  242. Das Wort „Ewok“ fällt im Film nie, und auch die einzelnen Figuren (Wicket, Paploo et cetera) werden nicht namentlich erwähnt.

  243. Viele Ideen aus dem ursprünglichen Drehbuch wurden weggelassen oder verändert. So sollten die Ewoks etwa Wookiees sein, die Millennium Falcon bei der Ankunft auf dem Waldmond Endor zum Einsatz kommen und Obi-Wan Kenobi aus seiner geisterhaften Existenz in der Macht ins Leben zurückkehren.

  244. Elefanten dienten als Vorbild für den charakteristischen Gang des All Terrain Armored Transport (AT-AT).

  245. Dies ist der einzige Krieg der sterne-Film mit Nacktheit, es sei denn, man zählt Chewbacca mit, der nackt, aber von Fell bedeckt ist. Auch wenn es unbeabsichtigt war und nur Zuschauer sehen, die die Szene anhalten: Die Twi'lek-Tänzerin in Jabbas Palast, die in die Rantcor-Grube fällt, verliert teilweise ihr Outfit und entblößt ihre rechte Brust.

  246. Laut Ian McDiarmid verstanden er und Mark Hamill sich während der Dreharbeiten hervorragend, besonders nachdem sie sich über ihre gemeinsame Vorliebe für britische Comedy angenähert hatten.

  247. Da die Option eines Kostüms wegfiel, löste das Special-Effects-Team das Problem, indem es zu seiner ursprünglichen Absicht zurückkehrte, zumindest zu einem ähnlichen Ansatz. Der Rancor wurde schließlich als Drahtgestell-Stabpuppe gebaut, mit flexibler Latexhaut über einer metallischen Panzerung. Die von Phil Tippett und Randy Dutra modellierte Kreatur war etwa 18 Zoll groß und wurde in einem 30 Zoll hohen Miniatur-Set ihrer Grube animiert, gedreht in der Werkstatt in Kalifornien. Die Szenen mit Mark Hamill und dem Gamorreaner-Wächterkostüm entstanden in einem separaten Set in London, wobei für die Aufnahmen, in denen Luke Skywalker von der Hand gepackt wird, eine lebensgroße Hand als Ersatz diente. Die Puppe war schlanker und stromlinienförmiger als das Kostüm, und ihr Aussehen orientierte sich in vielerlei Hinsicht an dem der Maquette, wies jedoch noch einige leichte Unterschiede im Farbschema auf. Der Rancor wurde von 3 Puppenspielern gesteuert: Tom St. Amand bewegte die Arme, in denen Mechanismen saßen, die die Finger der Kreatur bewegen konnten; David Sousalla steuerte die Beine; Kopf, Oberkörper und Mund wurden stattdessen von Phil Tippett durch einen Spalt in der Rückseite des Modells per Hand animiert.

  248. Dies ist der einzige Film, in dem Luke bekanntlich schwarze Kleidung trägt. Ironischerweise empfanden viele Fans dies trotz seiner Rolle als Jedi-Ritter als Vorausdeutung, denn Schwarz ist eine Farbe der Dunklen Seite, der Luke fast beigetreten wäre. Die anderen Figuren der Reihe, die Schwarz tragen, sind Darth Vader, Imperator Palpatine/Darth Sidious, Darth Maul und Kylo Ren. Anakin hingegen trägt in Star Wars: Episode II - Attack of the Clones (2002) und Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005) überwiegend schwarze Kleidung. Das ist SEINE Vorausdeutung.

  249. Nien Nunb, Landos Copilot, spricht einen kenianischen Dialekt namens Haya. Laut Sounddesigner Ben Burtt wurden die Zeilen von Kipsang Rotich gesprochen, einem in den USA lebenden kenianischen Studenten, und sind tatsächlich korrekte Haya-Übersetzungen des englischen Textes. Das Publikum in Kenia soll begeistert gewesen sein, seine Sprache in passendem Kontext zu hören.

  250. Die Geräusche des Sarlacc sind eine Mischung aus dem Zischen von Alligatoren und den Lauten, die die Crew beim Pizzaessen machte.

  251. Der Kinostart der Special Edition von 1997 war für den 7. März angesetzt, wurde aber um eine Woche auf den 14. März verschoben. Die meisten Poster sowie der Trailer, der für die Special Edition warb, tragen noch das falsche Startdatum 7. März.

  252. In einer der ruhigen nächtlichen Szenen in Jabbas Palast (für DVD und Blu-ray ergänzt) ist eine kleine Kreatur zu sehen, die durch den Raum läuft. Es ist Sebulba, der in Episode I im Podrennen gegen Anakin antrat.

  253. Co-Produzent Robert Watts übernahm in einer Doppelrolle den Scout-Walker-Piloten, der von Chewbacca aus dem AT-ST-Walker geworfen wird. Diese Rolle war ursprünglich für General Veers geschrieben, den Julian Glover in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) spielte. Da Watts Glover überhaupt nicht ähnlich sieht, wurde er als „Lieutenant Watts“ im Abspann genannt.

  254. Auf dem bekannten Kinoplakat, mit dem für den Film geworben wurde, sind Unterarme zu sehen, die man für die von Luke Skywalker hält und die ein gezündetes Lichtschwert zum Sternenhimmel emporstrecken. Doch die abgebildeten, nicht identifizierten Arme sind nicht die von Mark Hamill, sie gehören George Lucas.

  255. Zeitweise sah es so aus, als würde Harrison Ford nicht mitmachen. Er war nur für 2 Filme unter Vertrag, und Raiders of the Lost Ark (1981) hatte ihn zum internationalen Superstar gemacht.

  256. Als Sounddesigner Ben Burtt an den Toneffekten für die Speeder-Bike-Verfolgungsjagd arbeitete, versuchte er, Treg Browns Toneffekte für die Road-Runner-Zeichentrickfilme so genau wie möglich nachzuahmen.

  257. Der Film spielte an den heimischen Kinokassen über 252,5 Millionen Dollar und weltweit 374,6 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 32 Millionen Dollar im Jahr 1983, und zusätzlich 100,5 Millionen Dollar durch seine Wiederaufführungen 1985 und 1997. Sein Gesamteinspiel betrug 475.106.177 Dollar.

  258. Paul Brooke erfuhr von seinem Agenten, dass er die Rolle des Rancor-Wärters bekommen hatte, während eines Zwischenstopps in Kalkutta, als er für den British Council mit einem Theaterstück durch Indien tourte. Seine kurze Rolle wurde am 16. und 17. März 1982 gedreht, die erste Szene mit Mark Hamill. Die anschließende Szene, in der er über den Tod des Rancor weint, entstand am zweiten Tag vor einem Bluescreen. Paul Brooke wusste nicht, wie der Rancor aussah, und sah die fertige Szene erst 2018 auf einer Convention.

  259. Obwohl EV-9D9 von Richard Marquand gesprochen wurde, ist der Droide tatsächlich weiblich. Sie ist nicht nur der erste weibliche Droide, der in einem Star-Wars-Film auftritt, sondern auch der einzige in allen Filmen, der mit einem beweglichen Mund dargestellt wird.

  260. Neben seiner Rolle als R2-D2 sollte Kenny Baker eigentlich den Ewok namens Wicket spielen. Baker wurde jedoch Opfer einer Lebensmittelvergiftung, sodass die Rolle des Wicket an Warwick Davis ging und Kenny schließlich den Ewok Paploo spielte.

  261. Einigen Cast-Mitgliedern, denen man zutraute, Informationen an die Medien weiterzugeben, wurden gefälschte Drehbücher ausgehändigt. Einige dieser erfundenen Handlungselemente gelangten tatsächlich an die Öffentlichkeit, etwa dass Lando sich als die von Obi-Wan und Yoda in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) erwähnte "letzte Hoffnung" der Jedi entpuppt.

  262. Jabbas Segelbarke wurde in Yuma, Arizona, gedreht. Die Crew hatte Mühe, den 35.000 Dünenbuggy-Fans in der Gegend auszuweichen. Um die Geheimhaltung zu wahren, gaben die Produzenten vor, einen Horrorfilm namens "Blue Harvest" mit dem Slogan "Horror beyond imagination" zu drehen, und ließen sogar Kappen und T-Shirts für die Crew anfertigen. Ein Maschendrahtzaun und ein 24-Stunden-Sicherheitsdienst konnten nicht verhindern, dass hartgesottene Fans das Set betraten und einige Fotos schossen.

  263. Eines der Wörter, mit denen C-3PO mit den Ewoks kommuniziert, ist "naboo" – der Name des Planeten von Königin Amidala in Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999).

  264. General Madine sollte laut Drehbuch keinen Bart tragen, und Dermot Crowley erschien mit rasiertem Gesicht am Set. Die Produzenten entdeckten, dass die Kenner-Spielfigur des Charakters einen Bart hatte, und überreichten Crowley einen künstlichen Bart, den er tragen musste, um zur Figur zu passen. Es wurden alternative Takes der Rebellenbesprechung gedreht, in denen er Admiral Ackbars Ausführungen übernahm, doch diese wurden nicht verwendet.

  265. Laut der Dokumentation Empire of Dreams (2004) war George Lucas' erste Wahl für die Regie sein langjähriger Freund Steven Spielberg, mit dem er bereits an Jäger des verlorenen Schatzes (1981) gearbeitet hatte. Spielberg hätte zwar liebend gern einen Star-Wars-Film inszeniert, musste aber absagen, weil er Mitglied der Directors' Guild ist und Lucas seine Mitgliedschaft wegen Meinungsverschiedenheiten über Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) aufgegeben hatte. Stattdessen engagierte Lucas den relativ unbekannten (und damals gewerkschaftsfreien) walisischen Regisseur Richard Marquand. Lucas war zudem von Marquands Film Die Nadel (1981) beeindruckt sowie von dessen Fähigkeit, einen Film termingerecht und im Budgetrahmen abzuliefern – eine sehr reale Sorge für Lucas nach den Budgetüberschreitungen bei Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück.

  266. Als Vorab-Marketing für den Film Ende 1982, als dieser noch den Titel Revenge of the Jedi trug, veranstaltete Kenner eine Mail-Away-Aktion zur letzten Welle der Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück-Actionfiguren-Reihe: Kunden konnten eine kostenlose Admiral-Ackbar-Actionfigur erhalten, indem sie 6 Kaufnachweis-Siegel von Actionfiguren-Verpackungen einsandten. Da die Figur lange im Voraus entworfen werden musste, um den geplanten Termin für die Filmwerbung einzuhalten, basierte sie auf Nilo Rodis-Jameros frühem Konzeptentwurf statt auf dem im Film zu sehenden Design und wies folglich mehrere Unterschiede bei Kostüm und Körperproportionen sowie einen kurzen Stab auf, der im Film nicht vorkam und später in die animierte Clone-Wars-Serie eingearbeitet wurde. Ähnliche Mail-Away-Aktionen gab es mit Actionfiguren für Boba Fett 1979, Bossk 1980, 4-LOM (eigentlich Zuckuss, wegen einer Namensverwechslung) 1982, Nien Nunb 1983, den Imperator 1983 und Anakin Skywalker 1984, kurz bevor diese in den Läden erhältlich waren.

  267. Richard Marquand wies die Crew des Mon-Calamari-Kreuzers an, in Applaus und Jubel auszubrechen, als der Todesstern explodierte, doch Tim Rose (Admiral Ackbar) weigerte sich, da er glaubte, Ackbar würde Erleichterung, aber auch Bedauern über die verlorenen Leben empfinden.

  268. Der Film war in der Liste des American Film Institute von 1998 unter den 400 Filmen, die für die Top 100 Greatest American Movies nominiert waren.

  269. Gary Kurtz wurde als Produzent durch Howard G. Kazanjian ersetzt, weil Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) das Budget überschritten hatte.

  270. Dies ist der einzige Star-Wars-Film, in dem Darth Vader niemanden mit der Macht würgt. In der ersten Schnittfassung gab es zwar eine Szene, in der er einen imperialen Offizier mit der Macht würgt, um Zutritt zum Thronsaal des Imperators zu erhalten. Diese Szene wurde jedoch herausgeschnitten, weil George Lucas der Ansicht war, dieser Punkt sei in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) bereits deutlich genug gemacht worden.

  271. Als Darth Vader von den Machtblitzen Imperator Palpatines getroffen wird, ist kurz das Bild eines Totenkopfs zu sehen, das über sein Visier gelegt ist.

  272. Die Energiequelle des Todessterns heißt "Hypermaterie-Reaktor". Sie ist die Standardenergiequelle für alle Raumschiffe im Star-Wars-Universum.

  273. Zum einzigen Mal spricht Luke Skywalker Obi-Wan Kenobi als "Obi-Wan" an und nennt ihn zugleich "Ben", wie er es in Star Wars: Episode IV - A New Hope (1977) und Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) getan hatte.

  274. Pat Welsh lieh dem Kopfgeldjäger Boush ihre Stimme.

  275. Als Han und Leia von 2 Sturmtruppen eingeschlossen werden, während sie versuchen, an den Schildgenerator zu gelangen, gesteht Han seine Liebe mit den Worten "Ich liebe dich", worauf Leia mit "Ich weiß" antwortet. Dies ist die Umkehrung des Gesprächs aus Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980), als Han eingefroren werden soll.

  276. Nachdem Spielberg ausgestiegen war und Richard Marquand übernommen hatte, überzeugte Marquand George Lucas, die Sequenz in Jabbas Palast zu verlängern, um mehr World-Building einzubringen.

  277. Die entscheidende Weltraumschlacht enthielt damals in einer einzigen Szene mehr optische Effekte, als jemals zuvor auf Film gebannt worden waren.

  278. Die gestrichene Sandsturm-Szene mit allen Darstellerinnen und Darstellern war die erste Szene, die am ersten Drehtag gedreht wurde. Dadurch ist Mark Hamill der einzige Star-Wars-Darsteller, der am ersten vollen Drehtag der ersten 3 Star-Wars-Filme arbeitete.

  279. Der Sounddesigner Ben Burtt bekam die Gelegenheit, bei der Dialogszenen zwischen Luke und Leia auf Endor das Mikrofon-Angel zu bedienen. Er wusste nicht, dass die gesamte Szene fast 3 Minuten Drehzeit beanspruchen würde, sodass er beim Hochhalten des Mikrofons sehr müde wurde und es fast auf Carrie Fishers Kopf fallen ließ.

  280. Der Schöpfer der Star-Wars-Parodie Hardware Wars (1978) war als Stimme der Wärter des Rancors zu hören.

  281. Luke und Leia waren von Anfang an als Geschwister geplant, doch die Idee stammte von Lawrence Kasdan, nicht von George Lucas. Kasdan überzeugte Lucas während Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980), sie zu Geschwistern zu machen. Hinweise darauf wurden eingebaut, etwa Yodas Worte an Obi-Wan "Es gibt noch einen" und Leias kurze Anzeichen von Machtsensibilität.

  282. Bevor Richard Marquand als Regisseur engagiert wurde, wollte George Lucas ursprünglich seinen engen Freund Steven Spielberg für die Regie gewinnen, doch Spielberg stieg schließlich aus.

  283. In Steven Spielbergs Entwurf zu Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter sollte die Mission zur Rettung von Han Solo aus Jabbas Palast kürzer ausfallen, und Boba Fett hatte mehr Dialog.

  284. Der Film mit dem höchsten Einspielergebnis des Jahres 1983.

  285. Sowohl Luke Skywalker als auch Darth Vader konnten ursprünglich Machtblitze einsetzen, und beide nutzten sie gelegentlich während ihres Lichtschwertduells.

  286. Spielbergs Version zeigte die Ewoks zudem etwas gewalttätiger als im fertigen Film.

  287. Einer von Carrie Fishers Hauptkritikpunkten daran, dass Leia von Jabba the Hutt gefangen genommen wird (abgesehen vom Bikini), war, dass der Figur dadurch völlig die Zähne gezogen wurden. Einst eine temperamentvolle Kriegerprinzessin, hatte sie nach ihrer Gefangennahme null Dialog.

  288. Peter Mayhew hatte für den Teil des Sarlacc-Kampfs einen Stunt-Double, in dem die Barke ruckte und Han Solo kopfüber hängen ließ.

  289. In der Szene, in der die Rebellen vor dem Schildbunker zusammengetrieben werden, kurz bevor die finale Schlacht beginnt, kamen 130 Imperiale, 40 Ewoks sowie 150 Cast- und Crew-Mitglieder als Statisten zum Einsatz.

  290. Die Dächer der AT-ST-Walker weisen eine verblüffende Ähnlichkeit mit den Dächern der Geschütztürme deutscher Tiger-Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg auf, insbesondere mit den kleinen Geländern, die diese Panzer hatten.

  291. Einige Ewok-Dialogzeilen sind in philippinischer Sprache (Tagalog). Die meisten Ewok-Zeilen wurden jedoch von der kalmückischen Sprache inspiriert, die von buddhistischen Stämmen im Süden Russlands gesprochen wird.

  292. Eines der Lieder, die die Ewoks singen, klingt wie "Det luktar flingor här", was auf Schwedisch "Hier riecht es nach Cornflakes" bedeutet. (Tatsächlich lautet der Text dieser Zeile angeblich "G'noop dock fling oh ah".) Ein weiteres Lied klingt identisch mit einem Lied, das in Caveman (1981) gesungen wird.

Fakten mit Spoilern

  1. Spoiler anzeigen

    In Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005) rettet Anakin Skywalker kurz bevor er Darth Vader wird, das Leben von Kanzler Palpatine. Kurz bevor Darth Vader in diesem Film stirbt, stürzt er Imperator Palpatine in ein schwarzes Loch in den Tod. Damit entsteht eine Parallele zwischen Geburt und Tod von Darth Vader und Imperator Palpatine.

  2. Spoiler anzeigen

    Die blaue Energie, die nach dem Tod Imperator Palpatines zu sehen ist, ist die Essenz der dunklen Seite der Macht.

  3. Spoiler anzeigen

    Anakin Skywalker stirbt im Alter von 46 Jahren. Der Schauspieler, der ihn nach dem Abnehmen der Maske verkörpert, Sebastian Shaw, war 77. Damit war er fast 30 Jahre älter als Ian McDiarmid, der den Imperator spielt und der älteste Darsteller ist, der in der Saga einen Jedi verkörperte (Christopher Lee war zwar älter, doch Count Dooku war zu diesem Zeitpunkt kein Jedi).

  4. Spoiler anzeigen

    Mark Hamill brachte die Idee ins Spiel, dass Luke nach Vaders Tod dessen Helm aufsetzt, was das Ende und Lukes Figur ambivalenter oder unheilvoller gemacht hätte. George Lucas war dagegen und entschied sich für ein Happy End.

  5. Spoiler anzeigen

    Hayden Christensen erklärte in einem Interview, er habe nicht genau gewusst, worauf George Lucas hinauswollte, als er in die Special Edition von 2004 eingefügt wurde – andernfalls hätte er die Szene völlig anders gespielt.

  6. Spoiler anzeigen

    Kurz vor dem Kinostart brachte die britische Zeitung The Daily Mail eine Story, die Darth Vaders Schicksal verriet. Bald wurde David Prowse hinter den Indiskretionen vermutet, doch er bestritt dies, weil er die Handlung des Films insgesamt nicht kannte. Er war auch nicht anwesend, als die Szene gedreht wurde, in der Darth Vader sein Gesicht zeigt. Dennoch führte dieses Leck zu einem angespannten Verhältnis zwischen ihm und Lucasfilm, das so weit ging, dass er für die DVD-Veröffentlichung der Originaltrilogie nicht interviewt wurde und ihm 2010 der Besuch offizieller Star-Wars-Veranstaltungen untersagt wurde. Außerdem hatte er keine Tantiemen aus den Gewinnen des Films erhalten, obwohl ihm vertraglich ein prozentualer Anteil zustand. 2015 kam heraus, dass ein namenloser Techniker für das Leck verantwortlich war.

  7. Spoiler anzeigen

    Im Anschluss an die Ereignisse im späteren Prequel-Film Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005) lässt sich Palpatines Untergang in diesem Film genau dem Umstand zuschreiben, der ihm einst ermöglicht hatte, die Republik zu übernehmen und Imperator zu werden. Das war Anakins/Vaders obsessive Liebe und Sorge um seine Liebsten. In Revenge of the Sith brachte Palpatine Anakin Skywalker auf die dunkle Seite der Macht, indem er an Anakins Angst appellierte, Padme könne bei der Geburt sterben. In diesem Film jedoch versucht Palpatine, Luke Skywalker mit Machtblitzen zu töten, und vergisst dabei Anakins/Vaders tiefe Sorge um das Wohl seiner Liebsten, in diesem Fall seines Sohnes Luke. Das veranlasste Anakin/Vader einzugreifen und Palpatine daran zu hindern, die Jedi zu vernichten und Luke zu töten, indem er Palpatine in den Reaktor des zweiten Todessterns warf.

  8. Spoiler anzeigen

    Angesichts des Erfolgs von Boba Fett (der in Comics auftrat und ein beliebter Nebencharakter war) gab George Lucas zu, keine Ahnung gehabt zu haben, dass die Figur so populär geworden war. Er erwähnte, hätte er das gewusst, hätte er dem Kopfgeldjäger eine einprägsamere Todeszene gegeben. Lucas erwog sogar, für die DVD-Veröffentlichung von 2004 eine Einstellung einzufügen, in der Boba Fett dem Sarlacc entkommt. Letztlich verwarf er den Gedanken, weil er nicht wollte, dass die Zuschauer von der beabsichtigten Handlung abgelenkt würden. Dennoch wurde dies in Das Buch von Boba Fett (2021) Wirklichkeit.

  9. Spoiler anzeigen

    Darth Vaders Scheiterhaufen wurde in letzter Minute ergänzt, lange nachdem die Hauptdreharbeiten und die Nachaufnahmen abgeschlossen waren. Die Szene wurde hastig zusammengestellt und in der Nähe der Hügel der Skywalker Ranch gedreht.

  10. Spoiler anzeigen

    Man höre sehr genau hin, als Darth Vader Imperator Palpatine hochhebt und in den Schacht des Todessterns hinabstößt: Dies ist das einzige Mal, dass die Jedi-Themenmusik über einer Einstellung von Darth Vader erklingt – ein Verweis auf seine Rückkehr zur hellen Seite der Macht.

  11. Spoiler anzeigen

    Indem Darth Vader Luke Skywalker rettet, indem er Imperator Palpatine tötet, erfüllt er die Jedi-Prophezeiung. Er vernichtet die Verkörperung der dunklen Seite und kehrt zum Licht zurück. Damit bringt er die Macht ins Gleichgewicht, ganz wie es die Prophezeiung vorhergesagt hatte.

  12. Spoiler anzeigen

    Die Nahaufnahme, in der Luke Skywalker sieht, wie der sterbende Yoda verschwindet und eins mit der Macht wird, wurde in Zeitlupe gedreht, um der Szene eine dramatische Wirkung zu verleihen.

  13. Spoiler anzeigen

    In der jüngsten Special Edition wurde der Machtgeist von Anakin Skywalker, ursprünglich dargestellt von Sebastian Shaw, durch den von Hayden Christensen aus Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005) ersetzt. George Lucas fand, der Machtgeist solle Anakin so zeigen, wie er war, bevor er der Dunklen Seite erlag. Außerdem wurde Anakin in Revenge of the Sith schrecklich verbrannt und verlor beide Beine sowie seine linke Hand – ein Aspekt, der erst nach der Originaltrilogie hinzukam. Trotz oder vielleicht gerade wegen Lucas' Erklärung waren viele Fans über die Änderung empört und schrieben wütende Briefe an Lucas.

  14. Spoiler anzeigen

    Die Szene von Darth Vaders Enttarnung wurde ohne Wissen von David Prowse gedreht, obwohl er in allen 3 Filmen Darth Vader gespielt hatte. Statt seiner wurde Sebastian Shaw besetzt.

  15. Spoiler anzeigen

    Das Drehbuch beschrieb die Mutter von Luke Skywalker und Prinzessin Leia etwas ausführlicher. Sie war als Zofe der Adoptiveltern von Leia verkleidet. Sie starb, als Leia etwa 4 Jahre alt war. Dies wurde durch Star Wars: Episode III - Revenge of the Sith (2005) verworfen, der Padmé Amidala als Mutter von Luke und Leia zeigte, die bei der Geburt starb. Fans behaupten jedoch, Leia erinnere sich durch die Macht an ihre leibliche Mutter Padmé.

  16. Spoiler anzeigen

    Obwohl sie Zwillinge spielen, war Mark Hamill (Luke) im wirklichen Leben 5 Jahre älter als Carrie Fisher (Prinzessin Leia).

  17. Spoiler anzeigen

    Eine erweiterte Fassung von Yodas Tod zeigt, dass Obi-Wan Kenobi Luke Skywalker die Wahrheit verraten hätte, dass Darth Vader sein Vater ist, wenn Yoda ihn gelassen hätte.

  18. Spoiler anzeigen

    Laut Ian McDiarmid im Blu-ray-Kommentar soll Palpatine über 100 Jahre alt sein. Diese Behauptung sollte sich im Laufe der Prequel-Trilogie freilich als falsch erweisen.

  19. Spoiler anzeigen

    In der März-Ausgabe 1997 des Nickelodeon Magazine gab James Earl Jones zu, er glaube nicht, dass Darth Vader am Ende wirklich ein Guter geworden sei. Auf die Frage antwortete er: „Nicht unbedingt. Ich wollte ihm nicht glauben. Ich dachte, er lügt.“

  20. Spoiler anzeigen

    Ursprünglich war Prinzessin Leia nicht Lukes Zwillingsschwester. Lukes Zwillingsschwester sollte „Nellith Skywalker“ heißen und war auf die andere Seite der Galaxis gebracht worden, um zur Jedi ausgebildet zu werden. George Lucas hatte die Fortsetzungen ursprünglich so geplant, dass sie Lukes Suche nach Nellith folgen sollten.

  21. Spoiler anzeigen

    Als George Lucas ursprünglich die Handlung der gesamten Star-Wars-Saga entwarf, verfeinerte er die Vorgeschichte, die er beim Schreiben von Krieg der sterne (1977) verwendet hatte, und ersann weitere Geschichten für Fortsetzungen. Zunächst dachte er, die Reihe würde 2 Trilogien umfassen, schließlich legte er sich auf 3 fest. Die Originaltrilogie sollte Luke Skywalker folgen, während er ein Jedi wird und gegen Darth Vader kämpft. Die zweite, eine Prequel-Trilogie, sollte den jungen Obi-Wan Kenobi und den Fall von Anakin Skywalker begleiten. Die dritte, eine Sequel-Trilogie, sollte Lukes Zwillingsschwester Nelleth Skywalker folgen. Ursprünglich hätte dieser Film damit geendet, dass Luke Darth Vader besiegt und sich auf die Suche nach Nelleth begibt. Mit der Produktion von Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) und der enormen Belastung, die dieser Film für Lucas' Gesundheit und Privatleben bedeutete (er und seine Frau Marcia Lucas ließen sich kurz nach dem Start dieses Films scheiden), entschied er sich jedoch, das Franchise hier zu beenden, indem er Leia zu Lukes Schwester machte.

  22. Spoiler anzeigen

    Im Rahmen der Star-Wars-Legends-Erzählungen wird erklärt, dass Boba Fett aus der Sarlacc-Grube entkommen konnte und weiterhin Jagd auf Han und Lando machte. Obwohl dieses Ereignis nicht kanonisch ist, war die Vorstellung, dass Boba Fett auch im offiziellen Kanon überlebt haben könnte, nicht vom Tisch – zumal Gerüchte kursierten, er könne in The Mandalorian (2019) zurückkehren. Er trat in 4 Kapiteln der zweiten Staffel auf, und die Post-Credit-Szene des Finales enthüllte, dass er eine eigene Spin-off-Serie bekommen würde – Das Buch von Boba Fett (2021). Seine Flucht aus der Sarlacc-Grube wurde in Kapitel 1: Der Fremde in einem fremden Land (2021) konkret umgesetzt.

  23. Spoiler anzeigen

    Aus ingenieurtechnischer Sicht waren beide Todessterne schlecht konstruiert, da ihnen Sicherheits- und Redundanzsysteme fehlten. Als Wedge Antilles und Lando Calrissian den Leistungsregler zerschossen, explodierte der gesamte Reaktor. Ein ordentlich konstruierter Energiegenerator hätte mehrere Backups und Sicherheitsprotokolle, um so etwas zu verhindern.

  24. Spoiler anzeigen

    3 von Darth Vaders Szenen in diesem Film entsprechen Szenen mit Qui-Gon Jinn in Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung (1999). Der erste Satz in diesem Film stammt von einem von Darth Vaders Handlangern in dessen Shuttle, der um Erlaubnis bittet, den Todesstern zu betreten. Die ersten Sätze in Die dunkle Bedrohung kommen von Qui-Gon Jinn und seinem Piloten, die darum bitten, an Bord des Kontrollschiffs der Handelsföderation gelassen zu werden. Vaders letzte Szenen zeigen, wie er Imperator Palpatine in einen Abgrund stürzt und ihn so tötet, wobei er selbst tödlich verwundet wird. Qui-Gon Jinns letzte Szene zeigt, wie er von Darth Maul tödlich verwundet wird, der daraufhin von Obi-wan Kenobi in 2 Hälften geteilt wird und in einen Abgrund stürzt. In Qui-Gon Jinns Sterbeszene sagt er voraus, dass Anakin Skywalker das Gleichgewicht bringen werde, was er in der erstgenannten Szene auch tat. Die letzte Einstellung ist eine Draufsicht auf Obi-wan Kenobi, der seinen Körper neben dem Abgrund hält, in den Darth Maul gefallen ist. Die vorletzte Szene mit dem noch lebenden Darth Vader ist eine Draufsicht auf Luke Skywalker, der seinen tödlich verwundeten Körper neben dem Abgrund hält, in den Imperator Palpatine gestürzt wurde. Die beiden Einstellungen sind Spiegelbilder voneinander. In diesem Film befinden sich Luke Skywalker und Darth Vader rechts, der Abgrund links. In Die dunkle Bedrohung befinden sich Qui-Gon Jinn und Obi-wan Kenobi links, der Abgrund rechts. Qui-Gon Jinn und Anakin Skywalker/Darth Vader wird ein Begräbnis durch Einäscherung zuteil. In der Einstellung von Darth Vaders Scheiterhaufen liegt sein Kopf auf der linken Bildschirmseite. In der Einstellung von Qui-Gon Jinns Scheiterhaufen liegt sein Kopf rechts. Die Musik von Qui-Gon Jinns Begräbnis erklingt auch in der Szene, in der Darth Vader nach der Operation aus seiner neuen Rüstung befreit wird.

  25. Spoiler anzeigen

    Ursprünglich, als George Lucas noch 9 Star-Wars-Filme plante, war Imperator Palpatine für diesen Film nicht vorgesehen und sollte tatsächlich erst in Episode IX auftreten. Lucas entschied sich jedoch, das Franchise auf 6 Filme zu reduzieren und Luke Skywalker Palpatine in diesem Film besiegen zu lassen. Aus diesem Grund musste, als Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht (2015) tatsächlich gedreht wurde, ein neuer Bösewicht geschaffen werden, der an die Stelle von Imperator Palpatine trat.

  26. Spoiler anzeigen

    Viele Zuschauer äußerten sich dazu, dass Prinzessin Leia die Machtgeister von Obi-Wan Kenobi, Yoda und vor allem ihres Vaters Anakin Skywalker nicht sehen konnte. In dem Star-Wars-Legends-Roman „Truce at Bakura“, der unmittelbar nach diesem Film spielt, erscheint Anakin Leia, um sie um Vergebung zu bitten. Es ist jedoch bestätigt, dass Leia sie für einen kurzen Moment aus dem Augenwinkel sah.

  27. Spoiler anzeigen

    Insgesamt 9 Personen, darunter Boba Fett, sind zu sehen, wie sie entweder in die Grube stürzen oder direkt vom Sarlacc gefressen werden.

  28. Spoiler anzeigen

    Das rasselnde, mühsame Atmen, das von Darth Vader zu hören ist, nachdem er Imperator Palpatine getötet hat, sollte ursprünglich so klingen, wie sein Atem bei seinem ersten Auftritt in Krieg der sterne (1977) klang. Der Klang dieses mühsamen Atmens wurde beibehalten und für diesen Film verwendet.

  29. Spoiler anzeigen

    In der Special-Edition von 2011 hat Darth Vader, als Imperator Palpatine versucht, Luke Skywalker mit den Blitzen der Dunklen Seite zu töten, einen zusätzlichen kurzen Satz: „Nein, NEIN!“, und hebt dann Palpatine hoch und lässt ihn den Schacht hinunterfallen. In allen anderen Videoveröffentlichungen sagt Darth Vader in dieser Szene nichts.

  30. Spoiler anzeigen

    Luke und Leia waren in der ursprünglichen Geschichte nicht als Bruder und Schwester gedacht. Nach der Enthüllung, dass Leia in Star Wars: Episode V - Das Imperium schlägt zurück (1980) in Han verliebt ist, erhielt George Lucas riesige Mengen an Fanpost, in der sich beschwert wurde, dass Luke und Leia ein Paar sein sollten. Die Entscheidung, sie zu Geschwistern zu machen, diente teilweise dazu, die Beschwerden verstummen zu lassen.

  31. Spoiler anzeigen

    Die Romanfassung von James Khan kommt dem tatsächlichen Film am nächsten. Sie enthält die gelöschten Szenen (Luke baut sein Lichtschwert, der Sandsturm, Vader versucht, den Imperator zu sehen). Es gibt jedoch einige kleine Änderungen: Yoda kritisiert Luke dafür, dass er seine Freunde von Jabba rettet, und sagt, er sei von Rache motiviert gewesen; Ben weist auch darauf hin, dass seine Rettungsmission auf Bespin wenig bewirkt hat. Die Ewoks werden nicht nur als Spezies, sondern auch einzeln benannt. Es bedarf der Reden von Han, Luke und Leia, um die Ewoks zu überzeugen, sich der Rebellion anzuschließen. Die Death Star zerstört weiterhin Schiffe der Rebellenflotte. Der Imperator liest Lukes Gedanken und entdeckt so, dass er sowohl von Yoda als auch von Obi-Wan ausgebildet wurde. Ebenso entdeckt Vader, dass Leia Lukes Schwester ist, als Luke ihre Verwundung auf Endor spürt. Der Imperator gibt dem Kommandanten der Death Star, Jerjerrod, den Befehl, Endor zu zerstören, falls die Rebellen den Schildgenerator zerstören. Er ist gerade dabei, dies zu tun, als er getötet wird. Vader zitiert Yoda („leuchtende Wesen sind wir, nicht nur diese grobe Materie“), als er stirbt.

  32. Spoiler anzeigen

    Die Szenen, in denen das Imperium den neuen Superlaser der Death Star zum ersten Mal abfeuert und in denen Imperiumsangehörige fliehen, bevor Darth Vader von Luke Skywalker demaskiert wird, sind wiederverwendete Szenen aus Krieg der sterne (1977), allerdings wurden die Szenen gespiegelt.

  33. Spoiler anzeigen

    Dass Anakin Skywalker am Ende ein Machtgeist wird, erklärt George Lucas im Kommentar: Yoda und Obi-Wan Kenobi brachten ihm bei, in die Macht überzugehen.

  34. Spoiler anzeigen

    Yoda ist der einzige Jedi, der im Film eines natürlichen Todes stirbt.

  35. Spoiler anzeigen

    Ursprünglich sollten Obi-Wan Kenobi, Yoda und Anakin Skywalker wiederauferstehen und sich der Feier auf Endor anschließen.

  36. Spoiler anzeigen

    Dass Leia Jabba erwürgt, war eine Hommage an Der Pate (1972), in dem Luca Brasi getötet wird. George Lucas arbeitete bei diesem Film als Schnittassistent. Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith (2005) enthielt eine Hommage an die berühmte Taufsequenz.

  37. Spoiler anzeigen

    David Prowse stellte Darth Vader nur in der ersten Hälfte des Films durchgehend dar. In der zweiten Hälfte des Films wurde die Figur während der Kampfsequenz von Bob Anderson (Stuntman) und nach der Demaskierung der Figur von Sebastian Shaw gespielt. James Earl Jones lieh der Figur durchgehend seine Stimme, mit Ausnahme der Demaskierungsszene.

  38. Spoiler anzeigen

    Die Dreharbeiten zur Szene von Darth Vaders Demaskierung wurden mit so großer Geheimhaltung behandelt, dass Sebastian Shaw nicht einmal gesagt wurde, was er tun würde, bis er am Set ankam. Er wurde von seinem alten Freund Ian McDiarmid entdeckt, der Imperator Palpatine/Darth Sidious spielte. Er fragte Shaw, was er dort mache, und Shaw antwortete: „Ich weiß es nicht. Sie haben mir nichts darüber erzählt, außer dass es etwas mit Science-Fiction zu tun hat.“

  39. Spoiler anzeigen

    Im finalen Lichtschwertduell zwischen Luke und Vader, als Vader erfährt, dass Prinzessin Leia seine Tochter und Lukes lang verschollene Zwillingsschwester ist, sagt er: „Wenn du nicht auf die dunkle Seite wechselst, dann vielleicht sie.“ Obwohl Prinzessin Leia nicht zur dunklen Seite wechselt, deutet dies lose auf Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht (2015) voraus, als Ben Solo, der Sohn von Leia und Han, zur dunklen Seite wechselt.

Besetzung und Team